Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation

Geschichte der Fakultät

Geschichte der Fakultät für Staats- und Sozialwissenschaften



Die Fakultät für Sozialwissenschaften wurde im Jahr 1978 - fünf Jahre nach der Gründung der Universität der Bundeswehr - aus der Taufe gehoben. Sie hat keine Entsprechung an ihrer Schwesteruniversität in Hamburg.

Der erste staats- und sozialwissenschaftliche Studiengang begann im Jahre 1988 - zehn Jahre nach Gründung der Fakultät. Seit dem Herbsttrimester 2007 studiert im Zuge des Bologna-Prozesses der erste Jahrgang künftiger Staats- und Sozialwissenschaftler im Bachelor-Studiengang. Das Master-Studium wird ab Januar 2010 planmäßig durchgeführt.
Die Studierenden eignen sich im Laufe ihrer universitären Ausbildung in interdisziplinären Modulen Kenntnisse in Politikwissenschaft, Geschichtswissenschaft und Rechtswissenschaft an. Als Wahlmodule können sie entsprechend ihrer persönlichen Interessen und Neigungen Volkswirtschaftslehre, Soziologie und Ethik belegen. Der Erwerb grundlegender Kenntnisse sozialwissenschaftlicher Methoden ist ebenfalls Bestandteil des Studiums. Ab dem zweiten Studienjahr wählen die Studierenden zwischen den Vertiefungsrichtungen „Internationales Recht und Politik“ oder „Politik und Gesellschaft“. Die Regelstudienzeit beträgt 9 Trimester im Normalstudium und 7 Trimester im Intensivstudium.

Für Studierende aller Fakultäten an der Universität der Bundeswehr München ist außerdem ein fachfremdes Begleitstudium obligatorisch. Dieses schärft die Sicht über den Horizont des eigenen Fachs hinaus und vermittelt Schlüsselqualifikationen, Horizont,- Handlungs- und Orientierungswissen für die spätere Berufstätigkeit. Das Begleitstudium wird vom Zentralinstitut studium plus bereitgestellt und gehört ebenso zu den Leistungsanforderungen im Master-Studium der Staats- und Sozialwissenschaften.

Der auf fünf Trimester angelegte Master-Studiengang führt eine der beiden Vertiefungsrichtungen fort. Voraussetzung für die Zulassung ist der erfolgreiche Abschluss des Bachelor-Intensivstudiums der Staats- und Sozialwissenschaften. Die Studierenden werden befähigt, wissenschaftliche Fragestellungen auch interdisziplinär zu entwickeln und diese praxisgerecht, methodensicher und lösungsorientiert zu bearbeiten.

Die erworbenen Kenntnisse und Kompetenzen sind nicht nur für die spätere Berufspraxis in der Bundeswehr von höchster praktischer Relevanz. Absolventinnen und Absolventen finden außerdem Betätigungsfelder in Ministerien und Behörden sowie in der zunehmenden Anzahl europäischer Institutionen, zum Beispiel auch in den Gemeinschaftsagenturen mit sicherheitspolitischem Bezug. Mögliche berufliche Einsatzbereiche sind internationale Organisationen, Verbände, Einrichtungen der Erwachsenenbildung, Medien oder Politikberatung.