Aktuelles

 

 

 

 

 

 

 

   
 

Am 26.02.2015 war die US-Sicherheitsexpertin Melissa Hathaway auf Einladung des Forschungszentrums Cyber Defence (FZ CODE) und des Sicherheitspolitischen Arbeitskreises (SIA) zu Gast an der UniBw München und sprach vor rund 50 Gästen zum Status quo des Internets und dessen zukünftiger Entwicklung.

In ihrem Vortrag „Connected Choices: How the Internet Is Challenging Sovereign Decisions“ stellte sie zuerst einen geschichtlichen Abriss des Internet da, welches als sicheres und widerstandsfähiges Kommunikationsmittel gegolten hatte. Seitdem ist jedoch eine Entwicklung erfolgt, die dazu führte, dass das Internet jedem überall und jederzeit zur Verfügung steht.

Die aktuelle Problematik erwachse aus den sich abzeichnenden Tendenzen in der Weiterentwicklung des Internets in den kommenden zehn Jahren: Zunehmend wird das Internet zur Steuerung des Alltag genutzt werden, was unter anderem durch die veraltete Sicherheitstechnik des Internets zu vermehrten Sicherheitsrisiken führt. Eine Modernisierung der zu Grunde liegenden Technologie des Internets auf neuen Standards und Richtlinien ist demzufolge unabdingbar.

Die Beherrschung des Internets durch nur wenige westliche Firmen und deren bevorstehende Ablösung durch asiatische Firmen, deren Einfluss immer weiter wächst, war ebenso wie die Auswirkungen der Cyber Security auf das Handeln politischer Regierungen und umgekehrt Thema des Vortrages. In verschiedenen Aspekten brachte Melissa Hathaway zum Ausdruck, dass alle Entscheidungen mit ihren direkten Auswirkungen zusammenhängen: Connected Choices.

 

Zur Rednerin

Melissa Hathaway ist die Präsidentin der Hathaway Global Strategies, LLC. Bis 2009 beriet sie die Präsidenten George W. Bush und Barack Obama, u.a. leitete sie das 60-Day Cyberspace Policy Review 2009. Während dieser Zeit hatte sie maßgeblichen Anteil daran, dass das Thema Cyber Security zu einem der Schwerpunkte der Regierung wurde. Sie ist 46 Jahre alt und hat zwei Söhne.