Rechneradressen
Rechneradressen im Bereich der Universität der Bundeswehr München
Rechner werden auf verschiedene Arten angesprochen: Anwenderfreundlich mit Namen (an der Universität mit "Nachsilbe" .unibw.de oder .UniBw-Muenchen.de) und netztechnisch mit IP-Adressen (hier der Bereich von 137.193.0.0 bis 137.193.255.255). Der Domain Name Service (DNS) verbindet diese beiden Varianten.
Konventionen
Für Server werden meist aussagekräftige DNS-Namen vergeben, die in der Regel den bereitgestellten Dienste bezeichnen, zum Beispiel "www.unibw.de" für den zentralen Web-Server der Universität der Bundeswehr.
Ein Rechner kann mehrere DNS-Namen besitzen. Wenn ein Rechner mehrere Dienste beherbergt, kann er so auch mehrere DNS-Namen haben.
Konfigurationshinweise
Der DNS-Dienst in den einzelnen Rechnern muss entweder manuell oder zentral (beispielsweise mit DHCP) konfiguriert werden. Dabei werden in die DNS-Konfiguration bis zu drei IP-Adressen von Nameservern eingetragen. Insbesondere bei Servern sollte die Anzahl von drei genützt werden, damit ein Nameserver-Ausfall zu zu keiner Beeinträchtigung führt. Ebenso sollten IP-Adressen verschiedener Systeme aus verschiedenen IP-Subnetzen verwendet werden.
Zusätzlich kann man mehrere Domain-Namen als sogenannte "DNS-Suffixes" (Windows) angeben. Damit kann man Systeme in diesen DNS-Domains in Kurzform benennen; zum Beispiel kann man "applxsrv" anstelle von "applxsrv.RZ.UniBw-Muenchen.de" verwenden, wenn man "RZ.UniBw-Muenchen.de" als DNS-Suffix angegeben hat.
Das (sowohl unter Windows als auch UNIX/Linux vorhandene) Kommando "nslookup ‹Adresse›" dient zum Testen der DNS-Konfiguration. Mit ihm kann man DNS-Namen in IP-Adressen überführen und umgekehrt, je nach dem, ob ‹Adresse› ein DNS-Name oder eine IP-Adresse ist.
Die Konfiguration zeigt unter Windows das Kommando "ipconfig /all" an. Unter UNIX/Linux findet sich die Konfiguration in der Datei /etc/resolv.conf und ihre Aktivierung in der Zeile "hosts: files dns" der Datei /etc/nsswitch.conf.
Organisatorisches
Die DNS-Domains "UniBw-Muenchen.de" und "unibw.de" werden vom Rechenzentrum verwaltet. Einzelne Bereiche der Universität haben eigene Subdomains innerhalb von "UniBw-Muenchen.de", wobei die üblichen Abkürzungen verwendet werden. Die Domain "unibw.de" enthält nur Alias-Namen von zentralen Servern.
Teilbereiche der IP-Nummern werden als sogenannte IP-Subnetze ebenfalls dezentral verwaltet. Dies geschieht im Gegensatz zu den DNS-Subdomains, die sich eher an der Fakultätsebene orientieren, auf Institutsebene. Lokal sind dafür die sogenannten Subnetz-Administratoren zuständig.
Die DNS-Subdomains werden technisch gesehen im Rechenzentrum verwaltet. Einträge können ausschließlich von den Subnetz- Administratoren beantragt werden, welche in ihren Bereichen die IP-Adressen vergeben.
Bei Fragen und Problemen nutzen Sie bitte unser TroubleTicket-System oder eine Mail an hostmaster@unibw.de. Zusätzlich steht hochschulintern ein Skript bereit, das Auskunft über belegte Adressen bzw. Namen auf dem Campus geben kann.
Konsistenzbedingungen
Anwendungen bzw. Dienste sehen beide Adressierungsvarianten und nutzen sie für unterschiedliche Zwecke (Zugangsregelung, Vertrauenswürdigkeit usw.). Daher müssen einige Konsistenzkriterien eingehalten werden:
Jedes System hat genau einen ausgezeichneten Namen im DNS, den sogenannten canonical name. Zusätzlich kann es weitere Alias-Namen haben, die ihrerseits auf den canonical name verweisen müssen. Ebenso hat jedes System mindestens eine IP-Adresse. Im DNS-System muss nun zu jeder IP-Adresse ein canonical name existieren und dieser zeigt auf eine Menge von IP-Adressen, die auch die ursprüngliche IP-Adresse enthalten muss.



