Regelungen
EMail-Regelungen
Das Rechenzentrum versucht, EMail-Missbrauch einzuschränken. Dazu setzt es zentrale Filter und Regeln zum Unterdrücken von Malware sowie zur Reduktion und Kanalisierung von Spam ein; beispielsweise:
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Zwang, Mail über "mailrelay.unibw.de" zu verschicken, denn dort findet die Malware- und Spam-Behandlung statt
- Dazu gehören Konfigurationen, wodurch zentrale Mailboxserver Mail nur von "mailrelay.unibw.de" übernehmen können.
- weltweite Bekanntgabe, dass Mail von der UniBwM "mailrelay.unibw.de" durchlaufen haben muss (SPF)
- Prüfen von Systemen, die Mail an die UniBwM übergeben
- Tests, ob Sender oder Empfänger ein gültiges Postfach an der Universität haben
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Begrenzung der Nachrichtengröße
- auf 35 MBytes Nutzdaten für Nachrichten, welche "mailrelay.unibw.de" durchlaufen. (das sind wegen der für die Übertragung notwendigen Codierung 50 MBytes butto.)
- auf 15 MBytes Nutzdaten (20 MBytes brutto) für TroubleTickets und Mail an support@unibw.de.
- EMail-Listen sind meist sogar auf 3 MBytes Nutzdaten begrenzt.
Hinweise
- Diese Maßnahmen können keine Malware-Freiheit garantieren.
- Die Filterung erfolgt automatisiert, d.h. niemand liest die Nachrichten mit.
- Diese Regelungen verhindern, dass "mailrelay.unibw.de" mit smtp (Port 25/tcp) von einem externen PC (beispielsweise von zuhause via DSL und ohne VPN) als Mailrelay benutzt werden kann; vgl. FAQ Poor Reputation ….
- Nachrichten durchlaufen außerhalb des Rechenzentrums weitere Mailserver. Dort können zusätzliche Filter wirksam werden; z.B. erlaubte GMX (…@gmx.de) im August 2011 Mails nur mit einer maximalen Größe von 28 MBytes brutto.
- Wenn eine Mail-Zustellung scheitert, wird in der Regel der Absender informiert (vgl. Beschreibung ausgewählter Fehlermeldungen). Achten Sie deshalb auf eine korrekte Angabe des Absenders.
Details
1.) Malware-Unterdrückung
Mail wird mit Virenscannern untersucht. Eine als "verseucht" erkannte Mail wird gelöscht. Der potentielle Empfänger erhält darüber eine Nachricht mit "… Virus infected message detected" in der Betreff-Zeile.
2.) Spam-Reduktion und -Kanalisation
Anhand vieler Kriterien wird ein Spam-Verdacht ermittelt.
2.1) Bei Empfang von Spam-verdächtiger Mail gilt:
- Spam-Nachrichten an RZ-Nutzer werden in der sogenannten Spam-Quarantäne zurückgehalten, bis sie der via Mail informierte Empfänger freigibt oder automatisch nach (derzeit) 66 Tagen gelöscht werden. Die freigegebenen Nachrichten werden nicht als Spam markiert.
- Spam-Nachrichten an Nutzer anderer Mailserver auf dem Campus werden mit zusätzlich eingefügten Header-Zeilen (beispielsweise X-Spam-Flag, X-Spam-Level) versehen. Damit können diese Nutzer die Nachrichten aussortieren lassen.
2.2) Der Versand Spam-verdächtigter Nachrichten wird abgelehnt
- Wenn sie die Universität verlassen sollen, werden sie dem Absender zurückgeschickt (bounce); vgl. FAQ: Error: 5.x.0 - Message bounced by administrator . Dadurch soll verhindert werden, dass die Universität wegen Spam-Versands auf "schwarze Listen" gerät und deswegen keine Nachrichten mehr verschicken kann.
3.) Prüfen von Systemen - Mindestanforderungen
Gemäß der Heuristik, dass von gepflegten Systemen weniger Missbrauch ausgeht, werden Nachrichten nur von Systemen übernommen, die gewisse Mindestanforderungen erfüllen. Andernfalls wird eine Nachricht nicht angenommen sondern zurückgewiesen (reject).
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Die Systeme dürfen keinen "schlechten Ruf" (vgl. FAQ zu poor reputation) in der SenderBase-Datenbank der Firma IronPort haben.
(Dies unterbindet den Großteil des mit Spam oder Malware versehenen Mail-Verkehrs aber verhindert auch die Benutzung des zentralen Mailrelays durch externe PC mit smtp, Port 25/tcp, denn die dynamisch vergebenen IP-Adressen der Provider haben einen "schlechten Ruf".) - Die Systeme müssen konsistent im DNS verzeichnet sein.
4.) Test auf gültiges Postfach
Diese Maßnahme verhindert, dass über Mailserver der Universität Nachrichten ohne lokalen Bezug verteilt werden. Dazu gehört:
- Bei Herkunft einer Nachricht von außerhalb der Universität muss die Empfänger-Adresse (To:- Zeile) grundsätzlich innerhalb des Campus liegen; d.h. auf unibw.de oder unibw-muenchen.de enden. Andernfalls wird die Nachricht zurückgewiesen, denn für Dritte wird kein Relaying durchgeführt (open relay).
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Nachrichten von Rechnern aus der DNS-Domäne StudFB.UniBw-Muenchen.de müssen als Absender die korrespondierende Adresse auf dem zentralen Mailserver (beispielsweise ‹Vorname›.‹Name›@unibw.de) haben.
Absender der Form ‹user›@‹host›.StudFB.UniBw-Muenchen.de werden abgelehnt. - Gleiches gilt für an das WLAN des RZ angeschlossene Rechner. Auch dort braucht man als Absender Adressen der Form …@unibw.de.
Falls die Antwort auf eine Nachricht nicht an die Absender-Adresse (From:-Zeile) gehen soll, sondern an eine dritte, so ist diese in der optionalen Reply-to:-Zeile anzugeben.



