Konfigurationshinweise
Konfigurationshinweise
Um alle Dienste im Datennetz der UniBwM bzw. Internet nutzen zu können, müssen Rechner geeignet konfiguriert werden. Dazu gehört die Integration des Rechners in das Datennetz und die Konfiguration der Dienste, die genutzt werden sollen respektive können.
Zum Konfigurieren ist oft ein Administrationsrecht auf dem jeweiligen Rechner nötig. (Dies ist gleichzeitig ein Hinweis, dass diese Informationen in Rücksprache mit dem zuständigen Subnetzadministrator einzutragen sind.)
Netzintegration (Rechnername, Rechneradresse, … )
Jeder Rechner braucht mindestens eine IP-Adresse, den zugehörigen DNS-Namen, eine Subnetzmaske und ein Default-Gateway. Diese Informationen sind subnetzspezifisch. Sie sind von den jeweiligen Subnetzadministratoren zu bekommen.
DHCP
Um sich und den einzelnen Administratoren von Rechnern die Arbeit zu erleichtern, können Subnetzadministratoren DHCP-Server betreiben. Dann übernimmt der DHCP-Dienst die Konfiguration des Rechners und von DNS. Für die Inanspruchnahme dieses Dienstes muss keine spezielle Adresse konfiguriert werden. Er wird mit einem Broadcast gesucht. (Dem Subnetzadministrator muss in der Regel jedoch die eigene Ethernet-Adresse mitgeteilt werden.)
Basisdienste
Um mit anderen Rechnern zu kommunizieren, müsen die nachfolgenden Dienste konfiguriert werden.
DNS
An prominenter Stelle steht hier DNS. Dieser weltweite Dienst ist quasi das Adressbuch für Rechneradressen im Internet. Ohne ihn sind andere Dienste in der Regel nicht nutzbar, weil sie nicht gefunden werden können. Seine Konfiguration ist die einzige Stelle, wo IP-Adressen genutzt werden müssen. Für alle anderen Adressen (mit Ausnahme des Default-Gateways) genügt der (DNS-) Name (vgl. IP- und Rechneradressen). Auch diese Konfigurationsdaten liefert der entsprechende Subnetzadministrator (oft via DHCP).
Mail-spezifische Dienste
- WebMail
- Mailversand und -empfang mit einem Browser (vgl. Einstellungen für WebMail). Bei ausschließlicher Benutzung von WebMail muss der Mailversand und -empfang nicht eigens konfiguriert werden.
- Mailversand
- Alle Rechner auf dem Campus müssen mailrelay.unibw.de als Mailrelay benutzen (vgl. Regelungen). Dieses Mailrelay ist auf Port 25 nur von innerhalb der UniBwM nutzbar. Von außerhalb der UniBwM ist Port 587 (mit smtp-auth und STARTTLS) zu nutzen (vgl. EMail - electronic mail).
- Mailempfang
- mail.unibw.de mit Imap oder Pop
- Adressbuch (für Mail-Adressen)
- ldap.unibw.de auf Port 389. Jedoch nur von innerhalb der UniBwM erreichbar (vgl. Mail-Adresse)
Die Beispiele zu Mail beziehen sich auf Programme aus der Mozilla-Familie (wie zum Beispiel Thunderbird), denn diese sind für Linux/UNIX, Windows und MacOS verfügbar. Für Mailprogramme, die nur auf bestimmten Betriebssystem laufen wird keine Beratung angeboten.
Sicherheitsspezifische (Windows-) Dienste
Aus Sicherheitsgründen wird für Rechner mit einem Betriebssystem aus der Windows-Familie gefordert, einen tagesaktuellen Viren-Scanner zu haben und am WSUS-Dienst teilzunehmen. (Auch für andere Betriebssysteme wird ein aktueller Patch-Stand gefordert!)
- Sophos AntiVirus
- Die UniBwM nimmt an einer Lizenz teil, die es den Universitätsangehörigen erlaubt, Sophos auch auf dem eigenen Rechner zuhause einzusetzen.
- WSUS Windows Server Update Services
- Ein Server, der Patches für die vom Rechenzentrum unterstützten Versionen von Windows-Betriebssystemen bereitstellt.
Zugang Universitätsnetz
Manche Dienste, wie oben beispielsweise das Mailrelay oder das Adressbuch, sind nur von innerhalb des Universitätsnetzes nutzbar. Um sie auch von ausserhalb nutzbar zu machen, bieten wir den Nutzern des Rechenzentrums:
- VPN-Zugang
- Zugang über einen verschlüsselte Verbindung; vgl. Sicherer Zugang zum Uni-Netz
- WTS-Zugang
- Zugang zu einem virtuellen PC, der gleich zu den PC-Systemen in den Pools des RZ ausgestattet ist; vgl. WTS - ein Pool-PC zuhause
- Nutzerverwaltung
- Verwaltung der Benutzerdaten, wie Benutzername, Kennwort, Mailadressen … sowie Neu- und Änderungsanträge mit Webschnittstelle IDMRZ.



