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Was verbirgt sich hinter MUM-T und MiRA?

11.10.2011: Ein Workshop des Instituts für Flugsysteme für Vertreter aus Militär, Industrie, Wissenschaft und Studierenden sorgt für Klarheit und gibt Einblicke in die aktuelle Forschung.
Was verbirgt sich hinter MUM-T und MiRA?

Die Teilnehmer des Workshops bei der UAV-Vorführung

Das Institut für Flugsysteme veranstaltete am 11. Oktober unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Axel Schulte einen eintägigen Workshop zu den Projekten "Manned-Unmanned-Teaming" und „Military-Rotocraft-Associate“. Zahlreiche Vertreter aus Militär, Forschung und Industrie sowie Studenten der Universität der Bundeswehr München folgten der Einladung. Auf dem Programm standen, neben einem umfangreichen Bericht von Prof. Schulte zum aktuellen Forschungsstand, sowohl Vorträge von Institutsmitgliedern als auch Gastvorträge des BMVg und der Projektpartner ESG und DLR. Eine Simulatorflugmission aus dem Helikoptercockpit mit Heeresfliegerpiloten und eine UAV-Vorführung im freien Gelände verdeutlichten auf eindrucksvolle Weise, welchen wichtigen Beitrag diese Projekte für die Forschung leisten. Zum Abschluss der informativen Arbeitstagung stellten die ehemaligen Studenten Marcus Wohler und Sebastian Clauß ihre wissenschaftlichen Arbeiten vor.

Manned-Unmanned-Teaming (MUM-T)

Im Projekt MUM-T stehen Untersuchungen zum Verbundeinsatz bemannter Hubschrauber und unbemannter Fluggeräte (engl: Unmanned Aerial Vehicle = UAV) innerhalb militärischer Missionen im Vordergrund. Das Team um Prof. Axel Schulte arbeitet hier an Lösungen für die direkte Führung mehrerer UAVs aus einem bemannten Hubschrauber. Ziel des Projektes ist es, die Kommunikationswege so kurz wie möglich zu halten und Informationen in Echtzeit zur Verfügung zu stellen.

Military-Rotocraft-Associate (MiRA)

Das Assistenzsystem „Military Rotorcraft Assiociate (MiRA)“ bietet Funktionen zur Unterstützung des Piloten / der Besatzung eines Hubschraubers bei der Durchführung einer militärischen Flugmission. Der Grundansatz verwendet die kognitiven Automation, d.h. das Assistenzsystem bedient sich einer Architektur der Informationsverarbeitung, die an die mentale Verarbeitung des Menschen (= Kogni-tion) angelehnt ist. Dadurch kann eine Effizienzsteigerung der Mission erreicht werden, einhergehend mit einer Verbesserung des Situationsbewusstseins der Besatzung und einer gezielten, positiven Beeinflussung ihrer Arbeitsbelastung.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.unibw.de/fmff

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Termine
Kolloquium: Konstruktiver Ingenieurbau 13.01.2015 18:00 - 19:00 — Universität der Bundeswehr München, Geb. 61 (Casino)
Kolloquium: Konstruktiver Ingenieurbau 03.02.2015 18:00 - 19:00 — Universität der Bundeswehr München, Geb. 61 (Casino)
Kolloquium: Konstruktiver Ingenieurbau 07.04.2015 18:00 - 19:00 — Universität der Bundeswehr München, Geb. 61 (Casino)
Kolloquium: Konstruktiver Ingenieurbau 05.05.2015 18:00 - 19:00 — Universität der Bundeswehr München, Geb. 61 (Casino)
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