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Universität schont die Umwelt und spart Geld

09.02.2011: Der Parlamentarische Staatssekretär Christian Schmidt unterzeichnet den neuen Versorgungsvertrag: Die Wärmeerzeugung für die Universität erfolgt künftig aus regenerativen Energien.
Universität schont die Umwelt und spart Geld

Unterzeichnen den Vertrag: Staatssekretär Schmidt und die Geschäftsführer von E.ON Bayern Werner Dehmel und Dr. Liebl

Durch einen neuen Versorgungsvertrag schont die Universität der Bundeswehr München die Umwelt und spart Betriebskosten. Am 4. Februar unterzeichnete der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium der Verteidigung Christian Schmidt auf dem Campus der Universität einen entsprechenden Vertrag mit der E.ON Bayern Wärme GmbH. E.ON übernimmt die komplette Wärmelieferung der Universität und greift dabei fast ausschließlich auf regenerative Energien zurück. Die Präsidentin der Universität Prof. Merith Niehuss zeigte sich erfreut über diesen „Modernisierungsschub“ für den Campus. Die Wehrbereichsverwaltung Süd wird als Betreiber der Liegenschaft durch die Erneuerung Betriebskosten einsparen.
 

Wirtschaftlich und umweltverträglich

Die Wehrbereichsverwaltung Süd schrieb den Vertrag aus, um die Wärmeversorgung der Universität wirtschaftlicher und umweltverträglicher zu gestalten. Kriterien für den Zuschlag waren neben der Wirtschaftlichkeit (Gewichtung 60 Prozent) auch die Umweltbilanz gemessen am CO2-Ausstoß (40 Prozent). Die E.ON Bayern Wärme GmbH erhielt als wirtschaftlichste Anbieterin den Zuschlag. Durch die neue Kooperation spart die Wehrbereichsverwaltung Süd künftig ca. 295.000 EUR pro Jahr an Betriebskosten.

Biomasse, Bioerdgas und Geothermie

Bei der Wärmeerzeugung für die Universität der Bundeswehr München verwendet die E.ON Bayern Wärme GmbH zu 97 Prozent regenerative Energien wie Biomasse, Bioerdgas und Geothermie. Dadurch und durch die Nutzung der Vorteile der Kraftwärmekopplung erfolgt die Wärmeversorgung künftig ohne CO2-Emissionen. Da die Wehrbereichsverwaltung Süd bereits zum 1. April 2010 die Stromversorgung auf 100 Prozent Strom aus Wasserkraft umgestellt hat, wird die gesamte Energieversorgung der Universität der Bundeswehr München künftig ohne CO2-Emissionen erfolgen. Dies entspricht einer Reduzierung um 31.000 Tonnen pro Jahr.

Beitrag zur Energiepolitik

Staatssekretär Schmidt betonte anlässlich der Vertragsunterzeichnung, dass die Bundeswehr mit solch einer C02-Einsparung und der hohen Nutzung von regenerativen Energien die energiepolitischen Ziele der Bundesregierung vorbildlich unterstützt. Bis zum Jahr 2020 soll der Anteil der erneuerbaren Energien am gesamten Stromverbrauch in Deutschland auf 30 Prozent gesteigert werden, an der gesamten Wärmeversorgung soll der Anteil der erneuerbaren Energien im Jahr 2020 14 Prozent betragen.

 

Termine
Symposium "40 Jahre Erstflug TORNADO" 22.10.2014 10:30 - 19:00 — Audimax der Universität der Bundeswehr München, Geb. 33
Dies Academicus 24.10.2014 10:00 - 13:00 — Universität der Bundeswehr München, Geb. 33, Audimax
5. Unternehmensforum 25.10.2014 10:00 - 16:00 — Gebäude 33, Foyer
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