Symposium zum Thema Performance Based Logistics in Berlin
Als Vortragende konnte der Vizepräsident der Universität der Bundeswehr München, Prof. Michael Eßig, Herrn General Hermann Muntz (Waffensystemkommando der Luftwaffe), Herrn Dr. Markus Weinitschke (Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung) sowie Herrn Lars Seumenicht (Rolls-Royce Deutschland) begrüßen. Die einführenden Grußworte sprachen der Geschäftsführer des Bundesverbandes der deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie e.V., Dietmar Schrick und Herr Ministerialdirigent Hubert Blahnik vom Bundesministerium der Verteidigung (Abteilung Ausrüstung und Nutzung).
Vorstellung der unterschiedlichen Bereiche von PBL
Im Rahmen der Vorträge und der anschließenden Diskussion wurden zahlreiche Bereiche von PBL beleuchtet. So war ein Grundgedanke im Vortrag von Herrn General Muntz die operativen Einsatzmöglichkeiten von PBL zu bestimmen und diese gegenüber weniger geeigneten Szenarien (Auslandseinsatz) abzugrenzen. Herr Dr. Weinitschke stellte insbesondere die rechtliche Perspektive von PBL vor und ging dabei vor allem auf die vergabe- und preisrechtliche Machbarkeit ein. Herr Seumenicht wies zudem auf die vielen Optimierungsmöglichkeiten hin, die - mit PBL - schneller und aus Industriesicht auch einfacher realisiert werden könnten.
Langjährige gute Zusammenarbeit
Aus den Vorträgen heraus entstand mit den anwesenden Gästen der Bundeswehr, dem BWB und der Industrie eine lebhafte Diskussion. Als Zusammenfassung soll ein Hinweis von Herrn General Muntz auf ein bestehendes Beispiel (Radargerät-PBL) dienen: Erst eine langjährige gute Zusammenarbeit bereitet den Boden für eine vertrauensvolle und gelungene PBL-Implementierung auf Basis von klaren Daten und Kennzahlen.


