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Sicherheitspolitik im 21. Jahrhundert

04.11.2010: Auf Einladung des Studentischen Konvents und des Freundeskreises der Universität spricht Ex-Verteidigungsminister Volker Rühe über das politische Verhältnis von USA, Europa und Russland.
Sicherheitspolitik im 21. Jahrhundert

Folgte einer Einladung der Studierenden: Volker Rühe

Ein ehemaliges Mitglied der Bundesregierung war am 27. Oktober zu Gast an der Universität der Bundeswehr München. Volker Rühe, von 1992 bis 1998 als Bundesminister der Verteidigung Mitglied der Regierung unter Bundeskanzler Helmut Kohl, war einer Einladung des Studentischen Konvents und des Freundeskreises der Universität der Bundeswehr München e.V. gefolgt. Im Audimax sprach er vor mehreren Hundert Studierenden der Universität zum Thema „Die Türen öffnen – USA, Europa, Russland im 21. Jahrhundert“.

 

Offene Türen

Rühe, der selbst keine politischen Ämter mehr inne hat, fand in seinem Vortrag klare Worte und stellte sich teilweise gegen die sicherheits- und außenpolitische Haltung seiner eigenen Partei, der CDU. „Die Türen öffnen“ sollte man, so Rühe, vor allem Russland. Er plädiert dafür, Russland als Partner in die NATO zu integrieren. In Bezug auf die Europäische Union sieht Rühe keine Zukunft für eine europäische Armee. Allerdings spreche vieles dafür, dass die Streitkräfte Europas künftig enger zusammenarbeiten. So müsse sich in punkto Ausrüstung die Erkenntnis durchsetzen, dass „nicht jeder alles haben muss“. Komplementäre Strukturen könnten Geld sparen und gleichzeitig den Weg zu mehr Gemeinsamkeit in der europäischen Politik ebnen.

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