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Erfolgreicher Abschluss des SFB „Telepräsenz und Teleaktion“

07.12.2010: Zum Abschluss des Sonderforschungsbereichs stellen die beteiligten Wissenschaftler den DFG-Gutachtern sowie zahlreichen geladenen Gästen die Ergebnisse aus 12 Jahren Forschung vor.
Erfolgreicher Abschluss des SFB „Telepräsenz und Teleaktion“

V.l.n.r.: Prof. B. Färber (UniBwM), Prof. M. Buss, Sprecher des SFB (TUM), Prof. G. Färber, Gründer und 1. Sprecher des SFB (TUM), Prof. M. Popp (UniBwM), Prof. B. Deml (TU Magdeburg), Ines Karl, Verena Nitsch, Felix Breyer, Gunter Hannig (alle UniBwM)

Das Institut für Arbeitswissenschaft der Universität der Bundeswehr München war neun Jahre lang mit einer Vielzahl von Projekten am Sonderforschungsbereich 453 „Wirklichkeitsnahe Telepräsenz und Teleaktion“ beteiligt. In enger Kooperation mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt, der LMU München, der TU München und dem Deutschen Herzzentrum wurden verschiedene Aspekte der Mensch-Maschine Interaktion in virtuellen und ferngesteuerten Systemen untersucht. Die durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Psychologen, Ingenieuren, Ärzten und Informatikern gewonnenen Kenntnisse finden in verschiedenen Applikationen Anwendung, u.a. in der robotergestützten, minimal-invasiven Chirurgie, der telepräsenten Mikro- und Makromontage sowie ferngesteuerten Wartungsarbeiten im All. Zum erfolgreichen Abschluss des SFB wurden den DFG-Gutachtern und vielen geladenen Gästen am 23. November an der TU München die wichtigsten Ergebnisse präsentiert.

Telepräsenz und Teleaktion

Telepräsenz bedeutet, dass ein menschlicher Operator durch technische Mittel mit seinem subjektiven Empfinden in einer anderen, entfernten oder nicht zugänglichen Umgebung präsent ist. Teleaktion bedeutet, dass dieser menschliche Operator nicht nur passiv präsent ist, sondern dass er an dem entfernten Ort auch aktiv eingreifen kann. Wirklichkeitsnah sind diese Eindrücke dann, wenn der menschliche Operator nicht mehr leicht unterscheiden kann, ob seine sensorischen Eindrücke und die Rückmeldungen von seinem Handeln in direkter Wechselwirkung mit der Wirklichkeit oder über technische Mittel entstehen.

Gute interdisziplinäre Kooperation

Das Institut für Arbeitswissenschaft (ifA) war ab der 2. Phase im SFB aktiv, zunächst mit einem Teilprojekt für einen Wissenschaftlichen Mitarbeiter zur Evaluation von Telepräsenzsystemen. Aufgrund der erfolgreichen Kooperation mit den anderen Instituten und Disziplinen konnten die Aktivitäten ausgeweitet werden, so dass in der letzten Antragsphase von 2008 bis 2010 das Institut mit vier Teilprojekten im SFB vertreten war. Insgesamt sieben Dissertationen, davon fünf von Mitarbeiterinnen, sind am Institut für Arbeitswissenschaft entstanden oder stehen kurz vor dem Abschluss. Die Projekt-Mitarbeiterin der „ersten Stunde“ des ifA, Barbara Deml, wurde erste Juniorprofessorin an der Universität der Bundeswehr München und ist mittlerweile Professorin auf dem Lehrstuhl für Arbeitswissenschaft und Arbeitsgestaltung an der Universität Magdeburg. Von den Gutachtern wurde bei den Begehungen am Ende jeder Antragsphase speziell die gute interdisziplinäre Kooperation in dem SFB hervorgehoben.

Details zu den Arbeiten der einzelnen Teilprojekte sowie Publikationslisten finden sich auf der Homepage des SFB 453

Zur Seite des Instituts für Arbeitswissenschaft

 

Termine
Kolloquium: Konstruktiver Ingenieurbau 04.11.2014 18:00 - 19:00 — Universität der Bundeswehr München, Geb. 61 (Casino)
Kinderuni 12.11.2014 16:00 - 17:00 — Universität der Bundeswehr München, Geb. 33, Foyer
Kolloquium: Konstruktiver Ingenieurbau 02.12.2014 18:00 - 19:00 — Universität der Bundeswehr München, Geb. 61 (Casino)
Master-Feier 2014 13.12.2014 13:00 - 18:00 — Universität der Bundeswehr München, Geb. 33, Audimax
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