Erfolgreiche Teilnahme bei UN-Simulation in Weimar
Die Model United Nations (MUN) Projektgruppe der Universität der Bundeswehr München hat Ende Februar erfolgreich an der deutschlandweiten German Model United Nations (GerMUN) Simulation in Weimar teilgenommen. Die im Rahmen eines studium plus-Seminars gebildete Gruppe wird von Konstantinos Tsetsos, Mitarbeiter an der Professur für Internationale Politik (Prof. Carlo Masala), sowie studentischen Tutoren betreut. Neben der Universität der Bundeswehr München waren acht weitere Universitäten aus dem In- und Ausland vertreten. In den UN-Simulationen lernen die Teilnehmer die Arbeitsweise der Vereinten Nationen und ihrer Sonderorganisationen sowie der internationalen Diplomatie kennen, indem sie selbst die Rolle nationaler Vertreter in den verschiedenen Gremien bzw. Komitees der UNO einnehmen. Ziel der Planspiele ist es, sich – auch abseits brennender tagespolitischer Probleme – mit zentralen Politikfeldern der internationalen Politik aus der Perspektive eines Landes zu beschäftigen und dessen Position in einem entsprechenden Fachgremium fundiert und regelkonform zu vertreten. In Weimar haben die 20 Teilnehmer der Universität der Bundeswehr München eine Vielzahl von Ländern im Sicherheitsrat, dem Economic and Social Council (ECOSOC) und der Generalversammlung vertreten.
Weltpolitische Probleme im Fokus
Auf der Agenda der Gremien standen Themen wie die Stabilisierung Somalias und die Reform des Nichtverbreitungsregimes (Sicherheitsrat), die Überwindung der Wasserknappheit (ECOSOC) und die Ökonomie des Klimawandels (Generalversammlung). Dabei gelang es den Studierenden der Universität der Bundeswehr München, sich in allen drei Gremien als zentrale Akteure etablieren. Sie beteiligten sich mit zahlreichen inhaltlichen Reden, prozeduralen Beiträgen und konnten vor allem in den informellen Verhandlungen glänzen. Nach intensiven Verhandlungen konnten mehrere Resolutionen ausgearbeitet werden, die dann durch die jeweiligen Gremien im Abstimmungsverfahren gebilligt wurden. Dass die Studierenden der Universität der Bundeswehr München dabei verlässliche und gesuchte Verhandlungspartner waren, schlug sich beispielsweise in der großen Anzahl der unterzeichneten Resolutionen nieder. Neben der erfolgreichen Teilnahme an der Simulation durch Studierende übernahm Alexander Jetschowski als Tutor der Gruppe und Präsident des MUN Vereins der Universität der Bundeswehr München, auch die Rolle des Director General der Generalversammlung und somit eine zentrale Position im Organisationsteam ein.
Generalprobe für New York
Die deutschlandweite GerMUN-Simulation in Weimar gilt als Generalprobe für die im März/April 2010 angesetzte weltweite National MUN (NMUN) in New York. In New York wird die MUN-Gruppe der Universität gleich drei Länderollen (Montenegro, Saint Lucia und Tuvalu) übernehmen und zusammen mit etwa 3.000 Studenten aus über 90 Ländern nahezu alle Gremien der Vereinten Nationen simulieren. Vereinsmitglieder der MUNs Society der Universität der Bundeswehr München werden dabei Tuvalu in Kooperation mit der Erasmus-Universität Rotterdam als Joint-Delegation vertreten. Die MUNs Society wird somit einen Beitrag zur interuniversitären Kooperation der Universität der Bundeswehr München mit europäischen und internationalen Partneruniversitäten leisten. Die intensive Vorbereitung der Studenten im Seminar und den internen und nationalen Simulationen soll eine gute Platzierung bei NMUN 2010 gewährleisten und somit das internationale Renommee der Universität der Bundeswehr München weiter erhöhen.
Weitere Informationen zum studium plus-Kurs der Projektgruppe Model UN


