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Die großen Fragen der Physik

21.11.2012: Die Universitätsbibliothek eröffnet ihre Jahresausstellung „Weltmaschine“. Prof. Dr. Siegfried Bethke, Direktor am Max-Planck-Institut für Physik, nimmt die Besucher mit auf eine spannende Reise durch das Universum.
Die großen Fragen der Physik

Die Leiterin der Universitätsbibiothek, Dr. Maria Mann-Kallenborn, Prof. Siegfried Bethke und Vizepräsident Prof. Uwe Borghoff bei der Eröffnung der Jahresausstellung.

Was geschah beim Urknall? Warum besteht unsere Welt aus Materie und nicht aus Antimaterie? Woher haben Elementarteilchen ihre Masse? Woraus besteht das Universum? All diese Fragen bewegen die Forscherinnen und Forscher weltweit schon seit langer Zeit. Mit der „Weltmaschine“, dem Teilchenbeschleuniger Large Hadron Collider (LHC) am Forschungszentrum CERN in Genf, versuchen führende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Antworten auf diese Fragen zu finden und so der „Weltformel“ auf die Spur zu kommen.

Den aktuellen Stand der Forschung präsentiert die Jahresausstellung der Universitätsbibliothek in den kommenden drei Monaten. Dabei bietet sie den Besucherinnen und Besucher interessante Einblicke in die faszinierende Welt der Grundlagenforschung.  

Die Weltmaschine und das Higgs-Boson

Zu Beginn der Veranstaltung begrüßten der Vizepräsident der Universität der Bundeswehr München, Prof. Uwe Borghoff und  Dr. Maria Mann-Kallenborn, die Leiterin der Universitätsbibliothek, die zahlreich erschienenen Gäste, unter ihnen den 1. Bürgermeister der Gemeinde Neubiberg, Günter Heyland, Herrn Prof. Klaus Gottstein, ehemaliger Abteilungsleiter am Max-Planck-Institut  für Physik, Herrn Dr. Helmut Rechenberg, Frau Gerrit Hörentrup, Physikerin am Deutschen Elektronen-Synchroton DESY in Hamburg sowie den Vertreter der Pressestelle des Max-Planck-Instituts für Physik in München, Herrn Dr. Stefan Stonjek. Im Anschluß folgte der Vortrag „Die Weltmaschine und das Higgs-Boson: die Geschichte einer geplanten Entdeckung“ von Prof. Dr. Siegfried Bethke. Zu Beginn gab er einen Überblick über die Dimensionen und Strukturen der Materie bevor er sich dem Standardmodell der Teilchenphysik widmete. Im Anschluss ging Prof. Bethke genauer auf das LHC-Projekt ein und brachte den Zuhörerinnen und Zuhörern den Teilchenbeschleuniger Large Hadron Collider LHC näher. Nach neunzig Minuten schloss er seinen faszinierenden Vortrag und bot dem Auditorium die Möglichkeit zum Gedankenaustausch und zur Diskussion. Die vielen Fragen und Anregungen im Anschluss machten deutlich, dass eine solche Entdeckung nicht nur für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sondern auch für die breite Öffentlichkeit ein packendes Thema ist.

Eines der spannendsten Experimente der Wissenschaft

Die Ausstellung „Weltmaschine“, konzipiert vom Deutschen Elektronen-Synchrotron DESY, gestattet einen Blick hinter die Kulissen der derzeit wohl spannendsten Experimente der Wissenschaft. Anhand von Originalexponaten wird erläutert, wie am LHC die fundamentalen Fragen des Universums untersucht werden. Bilder und Schautafeln vermitteln Bau und Funktionsweise des LHC. Zahlreiche Modelle - vom Querschnitt durch einen Detektor bis zum Beschleunigermodell zum Ausprobieren - machen Physik anschaulich und „begreifbar“. Die Ausstellung ist noch bis zum 23. Januar 2013 in der Universitätsbibliothek der Universität der Bundeswehr München zu sehen.

 

Termine
Kolloquium: Konstruktiver Ingenieurbau 13.01.2015 18:00 - 19:00 — Universität der Bundeswehr München, Geb. 61 (Casino)
Kolloquium: Konstruktiver Ingenieurbau 03.02.2015 18:00 - 19:00 — Universität der Bundeswehr München, Geb. 61 (Casino)
Kolloquium: Konstruktiver Ingenieurbau 07.04.2015 18:00 - 19:00 — Universität der Bundeswehr München, Geb. 61 (Casino)
Kolloquium: Konstruktiver Ingenieurbau 05.05.2015 18:00 - 19:00 — Universität der Bundeswehr München, Geb. 61 (Casino)
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