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Auf ein Wort mit Frau Dr. Merkel

18.09.2012: Einmal die mächtigste Frau der Welt treffen und sie vor laufender Kamera interviewen. Diesen Traum vieler Journalisten erfüllt sich in diesem Sommer Leutnant Thorben Pfeifer von der Universität der Bundeswehr München.
Auf ein Wort mit Frau Dr. Merkel

Dr. Angela Merkel und Leutnant Thorben Pfeifer im Bundeskanzleramt

Das studienbegleitende Praktikum führte den 25-jährigen Student der Staats- und Sozialwissenschaften in diesem Sommer in das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung nach Berlin. Die Behörde fungiert als Medieninformationsquelle für die Bundesregierung und zugleich auch als Informationsservice für die Bürger über die Arbeit der Regierung. Beispielsweise erstellen Mitarbeiter täglich die berühmte blaue „Kanzlermappe“ mit allen relevanten Medienberichten für die Kanzlerin. Andererseits ist das Presse- und Informationsamt für die Inhalte der Regierungshomepage „bundesregierung.de“ verantwortlich. Also ein vielseitiges Aufgabenspektrum für einen Praktikanten.

Tag der offenen Tür und ein Quiz über Afghanistan

Für Pfeifer standen während des vierwöchigen Praktikums die Vorbereitungen für den Tag der offenen Tür der Bundesregierung Ende August im Mittelpunkt. Als Mitarbeiter des Referats „Außen-, Sicherheits- und Entwicklungspolitik“ entwarf er ein Quiz zum Thema Afghanistan, an dem sich die Bürger am Tag der offenen Tür versuchen konnten. Auch der Chef des Presse- und Informationsamtes, Regierungssprecher Steffen Seibert, schaute mit seinem Sohn auf eine Quizrunde vorbei.

Ein Interview mit der Kanzlerin als Highlight

Ein besonderes Highlight stand in der letzten Praktikumswoche an: Ein persönlicher Interviewtermin mit Dr. Angela Merkel im Bundeskanzleramt. Immer wieder bekommen Praktikanten die Möglichkeit zu solchen Podcastinterviews, die auf der Regierungshomepage und Youtube zu sehen sind. Leutnant Pfeifer war der erste Soldat, dem diese Ehre zu Teil wurde. Fünf Fragen zu den Themen Demografiestrategie und Bürgerdialog durfte er stellen – für ein bisschen Smalltalk und ein Erinnerungsfoto fand die Kanzlerin auch gerade noch Zeit. Schließlich wartete schon der Flieger für den Staatsbesuch in Kanada.