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Dies

Extraterrestrische Feierstunde

20.10.2006: Würdige Preisträger und abgehobene Vorträge beim diesjährigen Dies academicus

Dies240x110.jpgEin ganz klein bisschen abgehoben ist die Universität am diesjährigen Dies academicus. Zum einen weil die Präsidentin Prof. Merith Niehuss auf beachtliche Leistungen und Erfolge des letzten Jahres verweisen konnte, u.a. auf die Auszeichnung für das Begleitstudium „studium plus“ und auf die Beteiligung etlicher Wissenschaftler der Universität an ausgewählten Exzellenzclustern. Zum anderen beschäftigten sich Festvortrag, Film und Ausstellung mit dem All, konkret mit bemannten und unbemannten Raumfahrtmissionen. Im Vordergrund standen aber natürlich zunächst die drei Preisträger, die dieses Jahr für ihre herausragenden Dissertationen gewürdigt wurden. Dr. Tobias Kiesling (im Bild 2.v.r.), der sich in seiner von Prof. Axel Lehmann betreuten Dissertation mit zeitparallelen Simulationen beschäftigt hat, ist sogar eigens von seinem Forschungsaufenthalt an der University of California in Berkeley angereist. Nicht ganz so weit hatte es Dr. Katharina Ludsteck (Mitte). Die Physikerin arbeitet mittlerweile als Entwicklungsingenieurin beim benachbarten infineon. Als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Physik hatte sie sich in ihrer von Prof. Ignaz Eisele betreuten Dissertation mit der „Optimierung von Gate-Dielektrika für die MOS-Technologie“ beschäftigt. Der dritte Preisträger ist Dr. Gurakuq Dajaku (rechts). Der im Kosovo geborene Ingenieur erforschte bei Prof. Dieter Gerling Permanentmagnet-Maschinen und schloss seine Dissertation mit Bestnoten ab.

Prof. Dr. Bernd Häusler entführte mit seinem Festvortrag die Zuhörerschaft des Audimax für eine halbe Stunde ins Weltall und berichtete über die interplanetaren Raumflugmissionen, an denen er und die Mitarbeiter seines Instituts beteiligt sind. Vor allem ging es dabei um die beiden Planeten Mars und Venus, zwei sehr „erdähnliche“ Planeten. Prof. Häusler verdeutlichte die Methodik mit der mit Hilfe von Radio Science die Erforschung etwa der Atmosphäre und Oberfläche der Planeten möglich ist. Über die Erforschung der Nachbarplaneten erhoffen sich die Wissenschaftler auch mehr über die Erde, ihre Entstehung und Entwicklung zu erfahren. Geleitet würde die Forschung neben der Faszination der Technik und der Beschäftigung mit so grundlegenden Fragen wie der nach dem Ursprung der Erde, auch immer von Visionärem, so Prof. Häusler. Ein visionäres Projekt sei das Gemeinschaftsprojekt Archimedes: 2009 soll erstmals ein mit Helium gefüllter Ballon eine noch bessere Erforschung des Planeten Mars ermöglichen.

Fotos vom Dies academicus 2006 
 

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Die Zukunft der Medien - Herausforderungen und Innovationen 15.05.2014 13:30 - 18:00 — Universität der Bundeswehr München, Geb. 33., Audimax
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