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Juni 2006

Meldungen im Juni

 

1. George Leitmann Lecture an der Universität

28. Juni 2006: Amerikanischer Wissenschaftler mit Vortragsreihe geehrt

leitmann.jpg„Es ist zu viel“, mit diesen Worten bedankte sich Prof. George Leitmann für die Ehrungen, die ihm am 28. Juni entgegengebracht wurden. Die Fakultät für Informatik widmet ihm aus Anlass seines 80. Geburtstags eine Vorlesungsreihe. Bei der Eröffnungsveranstaltung im Universitätscasino hielt George Leitmann selbst den Festvortrag über „A Transformation-Based Optimization Method“. In den kommenden Jahren werden andere versierte Fachleute sprechen und George Leitmann den Vorsitz übernehmen. George Leitmann studierte Maschinenbau und lehrte an der University of California in Berkeley. Er befasste sich mit verschiedensten Feldern der Mathematik und veröffentlichte ca. 300 wissenschaftliche Arbeiten, u.a. zu Regelungstheorie, Differentialtheorie, Spieltheorie oder der Steuerung von Robotern. Als Ingenieur beschäftigte er sich u.a. mit der Sicherheit von Brücken. Die Laudatoren betonten jedoch nicht nur Leitmanns wissenschaftliche Leistungen, sondern seine Vorbildfunktion als Mensch. Als Jude musste Leitmann 1940 aus Wien flüchten – heute hilft er dabei, „transatlantische Brücken“ zwischen dem europäischen und amerikanischen Kontinent zu bauen. Als Gründungsmitglied der Humboldt-Stiftung engagiert er sich besonders für den Austausch junger Wissenschaftler. Studierende des Lehrstuhls für Informatik hatten für Leitmann eine kleine Vernissage aufgebaut: Tafeln, die sein Leben und sein Lebenswerk darstellen. Bei der Betrachtung wurde auch die Anwendbarkeit Leitmann’scher Spieltheorien deutlich, etwa bei der Berechnung der Chancen Podolskis auf einen Torerfolg bei der WM!

 

Feierlicher Appell mit Minister Jung

28. Juni 2006: Verteidigungsminister beförderte 274 Soldatinnen und Soldaten

Jung_befoerderung
Der Bundesminister der Verteidigung, Dr. Franz Josef Jung, wandte sich in einer feierlichen Ansprache an die Beförderungskandidaten, die sich auf dem Antreteplatz versammelt hatten. "Akademiker in Uniform zu sein ist ein Markenzeichen der Offiziere der Bundeswehr", so Jung. Er machte den Offizieranwärtern Mut für ihren künftigen Lebensweg. "Mit einem erfolgreich abgeschlossenen Studium haben Sie nicht nur die Option Berufssoldat zu werden und in der Bundeswehr aufzusteigen, sondern Sie haben zugleich die Eintrittskarte für eine Karriere als Führungskraft in der Wirtschaft in der Tasche." Der Bundesverteidigungsminister ging auch auf die aktuellen Herausforderungen ein, die der Offizierberuf stellt. Dafür sei es besonders wichtig, dass die Offiziere über Kompetenzen verfügen, die über rein militärische Aspekte weit hinaus reichen. Insbesondere nannte der Minister "Urteilsvermögen, diplomatisches Fingerspitzengefühl sowie Charakterstärke". Für diese Herausforderungen würden die Offiziere hervorragend ausgebildet und doppelt - militärisch wie zivilberuflich - qualifiziert. Stellvertretend für alle 274 Beförderungskandidaten beförderte Minister Jung 15 von ihnen persönlich. Auch die Präsidentin der Universität der Bundeswehr München, Prof. Dr. Merith Niehuss, beglückwünschte die Offiziere zum bestandenen Vordiplom und zur Beförderung. Die Studierenden hätten allen Grund stolz zu sein auf ihre Doppelausbildung als Akademiker und Offizier. Sie betonte außerdem, dass die Universität der Bundeswehr München mit der Zeit geht und ihre Studiengänge an den aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen ausrichtet. Im Anschluss an den Appell feierten die frisch beförderten Leutnante und Leutnante zur See mit Freunden und Familienangehörigen im "Beförderungsbiergarten" des Universitätscasinos. Minister Jung nutzte die Gelegenheit für persönliche Gespräche mit den Studierenden. Er versprach, der Universität auch in Zukunft wieder einen Besuch abzustatten.  

 

Erfolge für die Sportfördergruppe in Norwegen

23. Juni 2006: Goldmedaillen für Sonja Pfeilschifter und Barbara Lechner

lechner.jpgDie Athletinnen der Sportfördergruppe an der Universität der Bundeswehr München räumen auf der Militärweltmeisterschaft, die Ende Juni 2006 in Rena, Norwegen, stattfindet, kräftig ab. Im ersten Einzelwettbewerb (50 m Gewehr (Kleinkaliber) liegend, 60 Schuss) setzte sich Barbara Lechner (rechts im Bild)  mit einem Punkt Vorsprung vor Solveig Bibard aus Frankreich und Lioubov Galkina aus Russland durch. Im Team verteidigten Barbara Lechner, ihre Neubiberger Kollegin Sonja Pfeilschifter sowie Eva Friedel von der Sportfördergruppe Todtnau Fahl ihren Titel vom Vorjahr und sind neuer und alter Militärweltmeister. Beim nächsten Wettbewerb klappte es dann auch bei Weltrekordhalterin Pfeilschifter mit der Goldmedaille. Sie setzte sich beim Wettbewerb 50 m Gewehr 3 x 20 Schuss (liegend, stehend, knieend) gegen die Konkurrenz durch. Insgesamt ist der Wettbewerb ein voller Erfolg, rund 50 Nationen nehmen teil. Sie treten unter dem Slogan "Friendship through Sport" gegeneinander an.

 

Termine
Kolloquium: Konstruktiver Ingenierbau an der UNIBW München 06.05.2014 18:00 - 19:00 — Casino/Clubsaal, Geb. 61
3.000 m Campuslauf 14.05.2014 14:00 - 17:00 — Universität der Bundeswehr München, Geb. 75, Antreteplatz
Die Zukunft der Medien - Herausforderungen und Innovationen 15.05.2014 13:30 - 18:00 — Universität der Bundeswehr München, Geb. 33., Audimax
4. Münchener Tunnelbau Symposium 23.05.2014 09:00 - 18:00 — Universität der Bundeswehr München, Audimax (Geb. 33)
Kommende Termine…