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August 2006

Meldungen im August

 

Jubel über Bronze

23. August 2006: Fünfkämpfer der Sportfördergruppe erfolgreich

fuenfkampfteam_web.jpg25 Nationen waren bei den 53. CISM Weltmeisterschaften im Militärischen Fünfkampf in Wiener Neustadt angetreten. Bis zur vorletzten Disziplin blieb es ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen, in dem noch sechs Teams Chancen auf den Titel hatten. Schließlich setzte sich China vor Weißrussland durch. Das Team der Sportfördergruppe an der Universität der Bundeswehr München belegte mit Andrej Sonnenberg, Martin Engels, Robert Krawczyk, Martin Reichart, Norbert Stracke und Sergej Sonnenberg den dritten Platz – und verwies damit Gastgeberland Österreich auf den unglücklichen vierten Platz. Hoffentlich kein schlechtes Omen. Denn im kommenden Jahr sind die Neubiberger selbst Gastgeber: Vom 15. bis 24. Juli 2007 richtet die Sportfördergruppe auf dem Gelände der Universität die Europäischen Meisterschaften im Militärischen Fünfkampf aus.

 

Diplompreis für Alexander Renn und Robert Zepig

23. August 2006: Erster JUVENAL-Preis für Sportwissenschaftler vergeben

Der Verein "Interessengemeinschaft zur Förderung der Sportwissenschaft an der Universität der Bundeswehr München e.V." wurde 1995 gegründet und dient der Pflege und Förderung der Sportwissenschaft. Anlässlich des zehnten Jahrestags der Vereinsgründung beschloss der Vorstand einen Förderpreis für Diplomarbeiten aus allen Bereichen der Sportwissenschaft auszuschreiben. Kriterien für die Auswahl sind Praxisrelevanz und Originalität des Themas sowie hervorragende Umsetzung. Die ersten Preisträger sind Alexander Renn und Robert Zepig mit ihrer 2005 gemeinsam verfassten Diplomarbeit "Der weiche Griff beim Klettern - Zum Zusammenhang von Greifverhalten und situativer Angst beim Klettern." Wer den beiden ersten Preisträgern nacheifern will - die Ausschreibung für den JUVENAL Preis läuft bereits wieder. Einsendeschluss ist der 28. Februar 2007.

Zur Ausschreibung des JUVENAL-Preises

 

Sonja Pfeilschifter mit dem Sportgewehr überlegen

21. August 2006: Freude über Titel bei den Deutschen Meisterschaften

Siegerehrung_SP_DM_2006.jpg"12,2 Ringe Vorsprung sind zwar keine Lichtjahre, aber doch kleine Welten", freute sich Sonja Pfeilschifter (im Bild Mitte) nach ihrem überlegenen Sieg bei den Deutschen Meisterschaften. In der olympischen Disziplin Dreistellungswettkampf mit dem Sportgewehr war ihr Sieg zu keinem Zeitpunkt gefährdet. Bereits aus dem Vorkampf ging sie mit sieben Ringen Vorsprung vor ihrer Teamkollegin Barbara Lechner hervor. Danach lief es bei Pfeilschifter auch im Finale gut, während Lechner sich der Zweitplatzierten Dorothee Bauer (676,8 Ringe, im Bild links) und Jessica Kregel (676,7 Ringe, im Bild rechts) geschlagen geben musste. Tags zuvor hatte Sonja Pfeilschifter im Luftgewehrschießen lediglich den Vize-Titel eingeheimst und freute sich daher umso mehr, diesmal bei der Siegerehrung "ganz oben" zu stehen. Auf die Athletinnen warten jetzt noch die nichtolympischen Disziplinen. Da sei, so Pfeilschifter, der Druck nicht mehr so groß. "Dies ist einfach nur Spaß, das mag ich ganz besonders!"

Ergebnisse der Deutschen Meisterschaften im Überblick

 

Präsidentin ehrt erfolgreiche Schützinnen

3. August 2006: Insgesamt neun Medaillen für Pfeilschifter und Lechner 

Ehrung_web.jpgAls einen „wahren Medaillensegen“ lobte die Präsidentin Prof. Merith Niehuss die Erfolge der Athletinnen der Sportfördergruppe an der Universität Sonja Pfeilschifter (im Bild links) und Barbara Lechner. Es sei schon etwas ganz Besonderes, bei mehreren Weltmeisterschaften in verschiedenen Disziplinen siegreich zu sein. Bereits bei den Militärweltmeisterschaften Ende Juni im norwegischen Rena waren Pfeilschifter und Lechner gemeinsam mit Eva Friedel (Todtnau-Fahl) der Konkurrenz überlegen und holten Mannschaftsgold. Pfeilschifter und Lechner errangen auch jeweils eine Einzelgoldmedaille. Bei den Weltmeisterschaften, die Ende Juli in Zagreb stattfanden, gab es dann erneut Grund zum Jubeln für die Sportlerinnen aus Neubiberg: Diesmal im Team mit Sylvia Aumann (Landshut) setzten sich Pfeilschifter und Lechner im nichtolympischen Wettbewerb mit dem Luftgewehr mit 1192 Ringen gegenüber den größten Konkurrentinnen aus China (1190 Ringe) und Russland (1187 Ringe) durch. Die Schützinnen gaben sich bescheiden: „Gehofft“ hätten sie auf den Erfolg, rechnen könne man damit aber nie. Denn beim Schießen entscheide die Tagesform. Als einen Grund für die hervorragenden Leistungen in diesem Jahr nannte die 23-jährige Barbara Lechner die gute Stimmung im Team. „Die Atmosphäre stimmt. Wir haben uns über jede Medaille gefreut, egal wer sie geholt hat.“ Niemand sei mit leeren Händen nach Hause gefahren. Ein kleiner Wermutstropfen war Pfeilschifters enttäuschender Auftritt im Einzel-Finale. Die 35-Jährige patzte gleich zu Beginn und konnte dann um die Medaillenränge nicht mehr mitkämpfen. Doch über die Enttäuschung hinweg half die Bronzemedaille, die sie einige Tage später in der olympischen Disziplin Dreistellungskampf holte. Mit solchen Erfolgen machten die Athleten der Sportfördergruppe „Werbung für Deutschland“, betonte Präsidentin Niehuss. Die Universität der Bundeswehr München sei Heimat der Sportfördergruppe; viele der Athleten wohnen und trainieren auf dem Universitätsgelände. So verbinde sich Profisport mit den sportlichen Aktivitäten, die studierende Offiziere nebenbei betreiben und mache die enge Verbindung zwischen Bundeswehr und Sport deutlich. Der Leiter der Sportfördergruppe, Peter Wegmann, kündigte an, dass im kommenden Jahr der Sport für einige Wochen eine noch größere Rolle auf dem Campus spielen wird. Von 15. bis 24. Juli finden auf dem Universitätsgelände und in den umliegenden Gemeinden die Europameisterschaften im Militärischen Fünfkampf statt. Bis zu 400 Athleten aus über 20 Nationen werden erwartet!

Zur Seite von Barbara Lechner

Zur Seite von Sonja Pfeilschifter

 

Mädchen machen Satellitennavigation

2. August 2006: Schülerinnen zu Gast beim Institut für Erdmessung und Navigation 

Schueler.jpgDrei Tage lang beschäftigten sich Schülerinnen aus dem Großraum München im Rahmen der Initiative „Mädchen machen Technik“ mit Satellitennavigation. Dr.-Ing. Torben Schüler (im Bild Mitte) und Dipl.-Ing. Eva Schüler vom Institut für Erdmessung und Navigation vermittelten den Teilnehmerinnen aus der 9., 10. und 11. Klasse zunächst theoretische Grundlagen zur Funktionsweise von GPS. Aber auch ganz viel Praxis stand auf dem Programm: Auf topographischen Landkarten fahndeten die Schülerinnen nach dem Elternhaus, anhand von GPS überprüften sie ihre eigenen Wege auf dem Campus. Am dritten Tag wartete die schwerste Aufgabe auf die Teilnehmerinnen: Mit GPS-Empfangsgeräten ausgestattet mussten sie einen bestimmten Ort auf dem Universitätsgelände finden. Einzige Information: je eine Koordinate für Längen- und Breitengrad. Mit diesen Zahlen fütterten sie ihren Empfänger und erhielten daraufhin Hinweise zur Orientierung. „Da müssten wir ja durch die Hausmauer gehen“, waren erste ungläubige Reaktionen auf die Richtung, die das Navigationsgerät vorgab. Doch schließlich meisterten alle Gruppen die Aufgabe. Zum ersten Mal hat sich die Universität der Bundeswehr München an der Initiative „Mädchen machen Technik“ beteiligt. Ziel des von der Frauenbeauftragten der TU München koordinierten Programms ist es, junge Mädchen für Naturwissenschaften und Technik zu begeistern. Dr. Schüler zog für das von ihm angebotene Projekt ein positives Resümee. Das Thema sei gut angekommen, der Kurs war sofort ausgebucht. Die Teilnehmerinnen könnten nun intuitiv mit Navigationsgeräten umgehen und Nachrichten über GPS oder Galileo besser einordnen. Auch über die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten von Satellitennavigation sowie über Berufsbilder und Studienmöglichkeiten erhielten sie Informationen. Anfang September beteiligt sich die Fakultät für Bau- und Vermessungswesen mit einem weiteren Programmpunkt an „Mädchen machen Technik“. Mitarbeiter des Instituts für Konstruktiven Ingenieurbau bieten ein Seminar mit dem Titel „Auf Biegen und Brechen – Von den Pyramiden zum Wolkenkratzer“ an. Schülerinnen zwischen 12 und 14 Jahre sind eingeladen, verschiedene Baustoffe kennen zu lernen und mitzuerleben, wie diese sich unter Belastungen verhalten.

Zum Programm "Mädchen machen Technik"

 

Termine
Kolloquium: Konstruktiver Ingenieurbau 07.10.2014 18:00 - 19:00 — Universität der Bundeswehr München, Geb. 61 (Casino)
Ausstellung "Zukunft braucht Erinnerung" 13.10.2014 16:00 - 18:00 — Universitätsbibliothek
20 Jahre Gleichstellungsbeauftragte der UniBw München 15.10.2014 12:00 - 14:00 — Audimax, Universität der Bundeswehr München
4. Münchner Leadership Dialog 17.10.2014 09:00 - 17:30 — Universität der Bundeswehr München, Casino
Kommende Termine…