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GEFMA Junior Lounge

Nachwuchskräfte des Facility Management zu Gast

25.03.2009: GEFMA Junior Lounge tagt an der Universität der Bundeswehr München

Schwarz, RudloffIm Rahmen der GEFMA (German Facility Management Association) Junior Lounge tagte die Regionalgruppe Bayern-Süd am 19. März an der Universität der Bundeswehr München. Das Institut für Baubetrieb der Fakultät für Bauingenieur- und Vermessungswesen initiierte diese Veranstaltung, die sich an Studenten, Absolventen und Young Professionals aus dem Bereich Facility Management richtet.
Nina Dittmer, Leiterin der GEFMA Junior Lounge Bayern-Süd, begrüßte die Nachwuchskräfte zahlreicher Firmen. Anschließend stellte Prof. Jürgen Schwarz (im Bild links) das Institut für Baubetrieb und einige Aktivitäten aus Lehre und Forschung vor. Bei einem gemeinsamen Abendessen im Casino nutzte das Fachpublikum die Gelegenheit, sich besser kennen zu lernen und das Wissen auf dem Gebiet des Facility Management auszutauschen.

Nachhaltige Immobilienbewertung

Der zweite Teil der Veranstaltung wurde im „SmartHOME“, dem intelligenten Haus auf dem Campus der Universität, abgehalten. Zunächst stellte Bernd Schadl den Teilnehmern die Universität der Bundeswehr München vor. Es folgte ein Fachvortrag von Raoul Rudloff (im Bild rechts) über sein am Institut für Baubetrieb entwickeltes Modell zur nachhaltigen Bewertung von Immobilien. Das Modell hat zwei Kernaufgaben: Einerseits untersucht es Bauwerksalternativen im Bereich Neubau und Bestand unter Nachhaltigkeitsaspekten und dient dem Eigner in seiner grundlegenden Investitionsentscheidung. Andererseits ist das Modell so konzipiert, dass neben der grundlegenden Investitionsentscheidung im strategischen Bereich auch der operative Bereich im Tagesgeschäft mit abgedeckt wird. Die Erfahrungen, die im Tagesgeschäft gesammelt und standardisiert dokumentiert werden, lassen das Wissen um eine Immobilie unter einer bestimmten Nutzung laufend anwachsen. Das dokumentierte Wissen kann direkt für weitere Konzepte im Bereich Neubau oder Bestand herangezogen werden und wieder in das Modell als Erfahrungswert einfließen. Das Modell ermöglicht dem Anwender, sein Bauwerk nach verschiedenen Zielgrößen, z. B. aus dem ökologischen oder ökonomischen Bereich, zu berechnen. Das wissenschaftliche Modell befindet sich bereits in einem Stadium, dass es für die praktische Anwendung verwendet werden und den Bauherrn, Eigner oder Betreiber in der Entscheidungsfindung unterstützen kann. Die anschließende Diskussion unter Leitung von Prof. Schwarz zeigte, wie aktuell dieses Thema in der Praxis ist.

Facility Management im SmartHOME

Nach diesem Fachbeitrag hatten die Teilnehmer die Möglichkeit mehr über das „SmartHOME“ zu erfahren. Herbert Seubert, Mitarbeiter von Prof. Christian Kargel an der Professur für Sensorik und Mess-Systeme und Facility Manager des SmartHOME, gab den Teilnehmern eine kurze Einführung in die Forschungsaktivitäten im „SmartHOME“. Nach dieser Einführung folgte eine Führung durch das Forschungshaus. Insgesamt war die Veranstaltung ein voller Erfolg mit intensiven Fachgesprächen. Es hat sich sehr deutlich gezeigt, dass das Institut für Baubetrieb mit seinen Forschungsbestrebungen auf dem Gebiet der nachhaltigen Immobilienentwicklung den richtigen Weg eingeschlagen hat und die wissenschaftliche Arbeit im Einklang mit den Zielen und Forderungen aus der Praxis steht.

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Termine
Kolloquium: Konstruktiver Ingenieurbau 13.01.2015 18:00 - 19:00 — Universität der Bundeswehr München, Geb. 61 (Casino)
Kolloquium: Konstruktiver Ingenieurbau 03.02.2015 18:00 - 19:00 — Universität der Bundeswehr München, Geb. 61 (Casino)
Kolloquium: Konstruktiver Ingenieurbau 07.04.2015 18:00 - 19:00 — Universität der Bundeswehr München, Geb. 61 (Casino)
Kolloquium: Konstruktiver Ingenieurbau 05.05.2015 18:00 - 19:00 — Universität der Bundeswehr München, Geb. 61 (Casino)
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