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Strassburg BWl

Fakultät für Betriebswirtschaft verbindet in Luxemburg und Straßburg Theorie und Praxis

26.11.2008: Exkursion mit Studierenden zu den Europäischen Institutionen

Gerichtshof für Menschenrechte 240x140.jpg20 Studierende der Fakultät für Betriebswirtschaft nahmen vom 17. bis 21. November an der von Prof. Marita Körner und Prof. Thomas Wüstrich organisierten Exkursion zu den Europäischen Institutionen in Luxemburg und Straßburg teil.

Mit dem Besuch des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) in Luxemburg begann die Studienreise der Exkursionsteilnehmer zu den Institutionen der Europäischen Union. Am EuGH führten die Studierenden nicht nur intensive Gespräche mit Experten über die Arbeit des Gerichtshofes, sondern erhielten zudem die Möglichkeit den gerichtlichen Alltag durch die Teilnahme an einer mündlichen Verhandlung hautnah mitzuerleben. Es ging um die gerade für Ökonomen interessante Frage, inwieweit staatliche Beihilfen für Untenehmen europarechtskonform sind – eine Problematik, die auch deutsche Unternehmen immer wieder betrifft.

Zu Besuch im Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte

Auch in Straßburg, dem zweiten Zielort der Exkursion, erwarteten die Studierenden bei den Besuchen des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte, des Europäischen Parlaments und des Europarates weitere interessante Gesprächspartner. Es gelang den Mitarbeitern der einzelnen Institutionen, den Teilnehmern der Reise einen Einblick in die Funktionsweise der Institutionen zu geben und die Praxisnähe mit den im Studium erlernten theoretischen Grundlagen zu verknüpfen. Insbesondere die Debatte im Europäischen Parlament zur Reform des Antikorruptionssystems Olaf führte den Studierenden den wachsenden Einfluss der europäischen Parlamentarier vor Augen.

Den Abschluss der Exkursion bildete der Besuch der nichtstaatlichen European Science Foundation (ESF). Als Zusammenschluss der bedeutendsten wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen Europas lieferte die ESF den Exkursionsteilnehmern eine über den juristischen und wirtschaftlichen Blickwinkel hinausgehende Perspektive europäischer wissenschaftlicher Zusammenarbeit. Den Studierenden wurde bewusst, dass zweckfreie Grundlagenforschung in allen Disziplinen entscheidend ist für die Zukunft des Wissenschaftsstandortes Europa.

 

 

 

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