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Zonta Preis

Zonta-Preis für Dr. Nadine Mynarik

18.03.2008: Promotionspreis für Nachwuchswissenschaftlerin der Universität

MynarikDer erste Zonta-München-Preis für Nachwuchswissenschaftlerinnen geht an eine Promovendin der Universität: Dr. Nadine Mynarik, die an der Fakultät für Staats- und Sozialwissenschaften promoviert hat. Sie wird auf Vorschlag der Gleichstellungsbeauftragten der Universität der Bundeswehr München, Dr. Irmingard Böhm, für ihre Doktorarbeit zum Thema „Jugendschutz in Rundfunk und Telemedien“ ausgezeichnet.

 

Weltweite Frauenbewegung

Zonta ist ein weltweiter Zusammenschluss berufstätiger Frauen mit dem Ziel, die Stellung der Frau im rechtlichen, politischen, wirtschaftlichen und beruflichen Bereich zu verbessern. Gegründet wurde Zonta 1919 in den USA, heute sind 35.000 Mitglieder in 1200 Clubs engagiert. Zonta International hat als Nichtregierungsorganisation Stimme bei den Vereinten Nationen (UN) und dem Europarat. In München bestehen vier Zonta-Clubs. Sie haben den ersten Zonta-München-Preis für Nachwuchswissenschaftlerinnen ausgeschrieben. Der Preis ist mit 2.000 Euro dotiert und wird künftig jährlich vergeben. Alternierend werden Arbeiten von Wissenschaftlerinnen aus den Bereichen Sozial-, Rechts- und Wirtschaftswissenschaften, Ingenieurwissenschaften, Geisteswissenschaften oder Naturwissenschaften berücksichtigt.

„Beste juristische Gedankenarbeit“

Nadine Mynarik, geboren 1975 in Wedel, studierte an der Ludwig-Maximilians-Universität München Rechtswissenschaften. Einen Teil ihrer Studienzeit verbrachte sie an der American University Washington D.C., USA. Im Februar 2003 nahm sie ihre Promotion an der Professur für Öffentliches Recht, Prof. Rupert Stettner, Fakultät für Staats- und Sozialwissenschaften der Universität der Bundeswehr München auf. Sie schloss ihre Doktorarbeit mit dem Titel „Jugendschutz in Rundfunk und Telemedien durch anerkannte Einrichtungen Freiwilliger Selbstkontrolle. Eine Begutachtung von Effektivität und Verfassungsmäßigkeit des Co-Regulierungssystems nach dem Jugendmedienschutz-Staatsvertrag“ im Jahr 2006 mit dem Prädikat „summa cum laude“ ab. Prof. Stettner sowie der Zweitgutachter Prof. Helge Rossen-Stadtfeld von der Fakultät für Wirtschafts- und Organisationswissenschaften unterstützten die Empfehlung Dr. Mynariks für den Zonta-München-Preis nachdrücklich. Prof. Rossen-Stadtfeld lobt die Arbeit als „Beispiel gelingender Interdisziplinarität“. Prof. Stettner hebt hervor, dass die Promotion Dr. Mynariks theoretisch anspruchsvoll und praktisch nutzbar zugleich ist. „Es handelt sich um beste juristische Gedankenarbeit, die sich weniger im Theoretischen bewegt, sondern versucht, brennende rechtspraktische Probleme der rasantlebigen elektronischen Kommunikation aufzubereiten und einer Lösung zuzuführen. Die Pionierarbeit, die dabei geleistet wird, ist hoch einzustufen.“

Dr. Nadine Mynarik arbeitet als Rechtsanwältin in München und ist ehrenamtliche juristische Prüferin der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen e.V. (FSF) in Berlin.

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Termine
6. Seminar Wasserversorgung mit Fachausstellung 16.09.2014 09:00 - 17:00 — Universität der Bundeswehr München, Geb. 36, 0221
Symposium "40 Jahre Erstflug TORNADO" 22.10.2014 10:30 - 19:00 — UniCasino der Universität der Bundeswehr München
Dies Academicus 24.10.2014 10:00 - 13:00 — Universität der Bundeswehr München, Geb. 33, Audimax
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