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Linde

Der Lichtbogen als technologisches Werkzeug

20.02.2008: Die Linde AG und das Labor für Plasmatechnik der Universität vereinbaren Kooperation auf dem Gebiet der Schweißtechnik

Borghoff, Schein, Wilhelm, Niehuss, Miklos

Zur Initiierung eines Kompetenzzentrums der Firma Linde AG mit dem Labor für Plasmatechnik der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik trafen sich am 14. Februar Vertreter der Linde AG mit Verantwortlichen der Universität der Bundeswehr München. Die Industriepartner und die Wissenschaftler der Universität planen auf dem Gebiet der Schweißtechnik künftig eng zusammenzuarbeiten. Im Kompetenzzentrum sollen Grundlagenforschung und Anwendungsorientierung zusammenkommen.

Fügeverfahren mit Plasma

Das Schutzgasschweißen mit elektrischem Lichtbogen hat sich zu dem weltweit wichtigsten Fügeverfahren in Europa, den USA und Japan entwickelt. Daher ist es für die Linde AG als global tätigem Gasehersteller von besonderer Bedeutung. Ausgehend von dem Ansatz, den Lichtbogen als technologisches Werkzeug zu betrachten, das es zu optimieren gilt, haben die Linde AG und das Labor für Plasmatechnik (LPT) der Universität der Bundeswehr München die Notwendigkeit eines vertieften Prozessverständnisses identifiziert. Die diesbezüglichen Herausforderungen resultieren aus dem komplexen Charakter des Schweißprozesses und der dadurch notwendigen Erfassung über mehrere Wissensgebiete hinweg. Durch den Aufbau eines schweißtechnischen Kompetenzzentrums auf dem Campus der Universität unter der Leitung von Dr. Gerhard Wilhelm (Linde AG, im Bild Mitte) und Prof. Jochen Schein (2.v.l.), Professor für Plasmatechnik und Grundgebiete der Elektrotechnik an der Universität, soll diesen Herausforderungen begegnet werden: Plasmaphysikalische Grundlagen werden mit ingenieurwissenschaftlichen, anwendungsorientierten Betrachtungsweisen aus der Schweißtechnik zusammengeführt.

Verstärktes Lehrangebot in der Plasma- und Schweißtechnik

Es ist das Ziel dieser Kooperation, einen integralen Ansatz zur Prozesserforschung zu erarbeiten und konkrete Projekte durchzuführen, deren Ergebnisse eine Basis für weitere Produktentwicklungen darstellen werden. Weiterhin ist die gemeinsame Betreuung von Doktoranden, Diplomanden und Praktikanten geplant. Ein verstärktes Lehrangebot im Bereich der Plasma- und Schweißtechnik soll auch die Studierenden der Universität der Bundeswehr München, vor allem der Fachrichtungen Elektrotechnik und Informationstechnik sowie Luft- und Raumfahrttechnik, ansprechen und zur aktiven Mitarbeit ermuntern.

Im Bild v.l.n.r.: Vizepräsident Prof. Uwe Borghoff, Prof. Jochen Schein, Dr. Gerhard Wilhelm (Linde AG), Präsidentin Prof. Merith Niehuss, Ernst Miklos (Linde AG)

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