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Lacrosse

Mit Helm und Handschuh

27.02.2008: Studenten der Universität der Bundeswehr München richteten das internationale Lacrosse-Turnier „Isar Box Lacrosse“ auf dem Campus in Neubiberg aus

LacrosseSie nennen sich die UniBw Crusaders und waren in diesem Jahr wild entschlossen, das Isar-Box Lacrosse für sich zu entscheiden. Doch am Ende des Turnierwochenendes blieb den beiden Lacrosse Herren-Teams der Universität der Bundeswehr München doch nur die Genugtuung, ein hervorragendes Turnier ausgerichtet zu haben. Für einen Sieg hat es leider nicht ganz gereicht.

24 Teams aus sechs Nationen

Zum fünften Mal bereits richteten Studenten der Universität der Bundeswehr München ein Hallen Lacrosse Turnier in Neubiberg aus. Mit der Resonanz war Mitveranstalter Oberfähnrich Christian Schröder, Sportstudent an der Universität der Bundeswehr München, hochzufrieden. Die Teilnehmerplätze waren schnell ausgebucht: 16 Herren- und acht Damenteams aus sechs Nationen reisten für das Turnierwochenende von 22. bis 24. Februar 2008 nach Neubiberg: Mannschaften aus ganz Deutschland, der Tschechischen Republik, den Niederlanden, der Schweiz, Österreich und Spanien waren mit von der Partie. Insgesamt 260 Teilnehmer verzeichnete die Sportveranstaltung. Die auswärtigen Gäste übernachteten am Ort des Geschehens: in der Sporthalle.

Auf Bundesliganiveau

Mit teilnehmenden Teams auch aus der deutschen Bundesliga war das sportliche Niveau hoch. Im Unterschied zum ansonsten im Freien stattfindenden Lacrosse spielen in der Halle lediglich fünf – statt sonst neun – Feldspieler und ein Torwart gegeneinander. Spielgerät ist ein Schläger mit Netz, mit dem sich die Spieler den Ball gegenseitig zuschleudern. Ziel ist es, den Ball ins gegnerische Tor zu befördern. Wie beim Eishockey sind Bodychecks erlaubt – und wie beim Eishockey sind die Spieler deshalb mit Helmen und Protektoren geschützt.

Knappe Niederlage gegen den Titelverteidiger

Gespielt wurde in Neubiberg in Gruppen. Die besten Teams qualifizierten sich für die Hauptrunde im K.O.-System. Die erste Mannschaft der gastgebenden UniBw Crusaders musste sich im Viertelfinale knapp den Titelverteidigern aus Pilsen geschlagen geben und landete insgesamt auf dem 5. Platz. Das 2. Team der Bundeswehruniversität wurde 12. Das Finale zwischen Pilsen und dem Hockey Club RW München entschieden schließlich die Münchner souverän für sich. Bei den Damen setzten sich die PrinzHessinnen aus Frankfurt durch, sie besiegten im Finale ein Team aus Madrid.

Nur ein Daumenbruch
 

Neben dem sportlichen Ehrgeiz kamen auch Spaß und Völkerverständigung nicht zu kurz. Am Freitagabend veranstalteten die Neubiberger Gastgeber einen Willkommensabend für die auswärtigen Teams, am Samstag folgte die Players Night in der Offiziersheimgesellschaft und am Sonntag die große Siegerehrung. Stimmung und Wetter waren das ganze Wochenende perfekt. Und es war auch eine gute Nachricht für Christian Schröder als Ausrichter des Turniers in der nicht ganz ungefährlichen Sportart Lacrosse, dass die Verletzungsdichte gering war: Hauptfeldwebel Rajko-Drago Huber vom Sanitätszentrum Neubiberg, der sich dankenswerterweise das ganze Wochenende als Rettungssanitäter zur Verfügung gestellt hatte, kam nur selten zum Einsatz. Die einzige schwerere Verletzung war ein Daumenbruch.

Fotos vom Turnierwochenende

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