Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation

ME

Wem in der normalen Mathevorlesung langweilig ist ...

30.11.2007: Festakt zur Eröffnung des Studiengangs Mathematische Ingenieurwissenschaft

Schäffler, GilgBereits seit 2004 bietet die Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der Universität der Bundeswehr München die Vertiefungsrichtung „Mathematische Ingenieurwissenschaft“ beziehungsweise „Mathematical Engineering“, kurz ME, an. Entstanden ist der Studiengang in einer Kooperation zwischen Industrie und Universität. Federführend waren Prof. Stefan Schäffler, Dekan der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik (im Bild links), sowie Prof. Dr. Albert Gilg von der Siemens AG (im Bild rechts) an der Entwicklung der Inhalte beteiligt. Im Zuge der Umstellung auf Bachelor- und Masterstudiengänge wurde nun auch die „Mathematische Ingenieurwissenschaft“ neu ausgerichtet. Künftig ist nicht nur die Fakultät für Elektrotechnik beteiligt, sondern auch die Fakultäten für Bauingenieur- und Vermessungswesen, für Luft- und Raumfahrttechnik sowie für Informatik steuern Module zur Ausbildung bei. Im Bachelor bleibt ME Vertiefungsrichtung in einer der Ingenieurwissenschaften. Künftig werden die vier Trägerfakultäten jedoch auch einen gemeinsamen Masterstudiengang ME anbieten. Zur Eröffnung des neuen Studiengangs und um den aktuellen Jahrgang der ME-Studierenden zu begrüßen, fand am 28. November ein Festakt im Audimax statt.

Industrie finanziert Stipendien
Die Präsidentin der Universität, Prof. Merith Niehuss, lobte den „bemerkenswerten Studiengang“, der sich an Studierende richtet, die sich „in einer normalen Mathevorlesung langweilen“. „Wir sind froh und stolz, dass sich das Konzept an der Universität durchsetzen konnte.“ Die Tatsache, dass die Industrie an der Entstehung des Studiengangs beteiligt war, sieht Prof. Niehuss unkritisch. „Wir arbeiten gern mit der Industrie zusammen und fühlen uns nicht abhängig.“ Der Erfolg des Studiengangs spreche für sich. Offizieranwärter ebenso wie sehr gute Abiturienten aus dem gesamten Bundesgebiet, die zivil studieren möchten, interessieren sich für ME. Zahlreiche Unternehmen, darunter neben Siemens beispielsweise auch Osram, TÜV Süd, General Electrics und EOn, finanzieren zivilen Studierenden das ME-Studium. Prof. Gilg von der Siemens AG lobte ME als eine grundlagenorientierte Ausbildung, „die nicht tagesaktuell ist, sondern auch nach fünf oder zehn Jahren noch attraktiv am Arbeitsmarkt ist“. ME-Studierende seien der „technische Führungsnachwuchs“, ergänzte Dekan Prof. Schäffler.

Noch mehr Mathe
Der erste Jahrgang an ME-Studenten steht kurz vor seinem Abschluss an der Universität. Leutnant Daniel Pohl ist einer von ihnen. Da ihn „Mathe schon immer im positiven Sinne gereizt“ habe, sei es 2004 für ihn selbstverständlich gewesen, die angebotene Vertiefungsrichtung einzuschlagen. Er hat es nicht bereut: Er lobte beispielsweise die intensiven Mathematikvorlesungen, die im kleinen Kreis von maximal elf Studenten stattfanden. Drei Studenten des 2004er-Jahrgangs wollen ihr Wissen weiter vertiefen und sind bereits fest für eine Promotion vorgesehen. So bindet das ME-Studium auch den Wissenschaftlichen Nachwuchs erfolgreich an die Universität.

Mehr zur Studienrichtung Mathematische Ingenieurwissenschaft

 


 

Termine
6. Seminar Wasserversorgung mit Fachausstellung 16.09.2014 09:00 - 17:00 — Universität der Bundeswehr München, Geb. 36, 0221
Ausstellung "Zukunft braucht Erinnerung" 13.10.2014 16:00 - 18:00 — Universitätsbibliothek
Symposium "40 Jahre Erstflug TORNADO" 22.10.2014 10:30 - 19:00 — UniCasino der Universität der Bundeswehr München
Dies Academicus 24.10.2014 10:00 - 13:00 — Universität der Bundeswehr München, Geb. 33, Audimax
Kommende Termine…