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Logistik

Störungen in der Lieferkette vermeiden

27.09.2007: Hochrangige Vertreter der Bundeswehr im Austausch mit Wissenschaftlern der Universität

Ohm, Eßig, KernVor wenigen Wochen hat Mattel den Rückruf von Millionen Spielzeugen bekanntgegeben, weil ein chinesischer Zulieferer gesundheitsgefährdende Farben eingesetzt hatte. Im Jahr 2001 mussten Jaguar und Volvo die Produktion unterbrechen, weil wegen des Ausbruchs der Maul- und Klauenseuche in Großbritannien kein Leder mehr verfügbar war. Zwei Beispiele dafür, welche Konsequenzen unzuverlässige Lieferketten haben können. Die Professuren Materialwirtschaft & Distribution und Wissensmanagement & Geschäftsprozessgestaltung sowie das Institut für Recht und Management öffentlicher Beschaffung der Universität der Bundeswehr München haben vor diesem Hintergrund ein Forschungsrahmenprogramm „Management von Sicherheit in öffentlich-privaten Wertschöpfungsketten (SaferSCM)“ gestartet. Es ist Teil des universitätsweiten Forschungsschwerpunkts „Safety and Security in a Networked Society“.

Supply Chain-Sicherheit für Bundeswehreinrichtungen
Von besonderer Bedeutung ist die Supply Chain-Sicherheit dann, wenn öffentliche Leistungen mit direktem Sicherheitsbezug erstellt werden. Denn eine Störung in der Lieferkette kann fatale Folgen haben. Die Neustrukturierung der Bundeswehr-Logistik und die damit verbundene intensivierte Zusammenarbeit mit privaten Dienstleistern steht exemplarisch für eine hochgradig sicherheitsrelevante und gleichzeitig komplexe öffentlich-private Supply Chain. Hochrangige Experten der Bundeswehr und Wissenschaftler der Universität trafen sich deshalb im September zu einem eintägigen Workshop auf dem Campus, um über Chancen und Ansatzpunkte für ein Supply Chain Safety Management zu diskutieren. In Impulsreferaten stellten Prof. Eva-Maria Kern (im Bild vorne rechts) und Prof. Michael Eßig (Mitte) erste Ideen vor, die unter anderem von Oberst i.G. Walter Jakob Ohm (links) vom Streitkräfteunterstützungskommando sowie weiteren Vertretern der Logistikschule der Bundeswehr, des Bundesamtes für Wehrtechnik und Beschaffung sowie der g.e.b.b. Gesellschaft für Entwicklung, Beschaffung und Betrieb mbH diskutiert wurden. Die Teilnehmer erarbeiteten ein gemeinsames Verständnis von Supply Chain-Sicherheit. Es zeigte sich, dass sowohl in der Supply Chain-Sicherheitsforschung wie in der Anwendung noch wesentliche Grundlagenarbeit geleistet werden kann. In der Folge wurde vereinbart, die Zusammenarbeit zwischen den entsprechenden Dienststellen der Bundeswehr und der Universität weiter zu intensivieren; eine Einbindung in die Projektskizze Logistik der Bundeswehr ist vorgesehen.

Zur Seite des Instituts für Recht und Management öffentlicher Beschaffung

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