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IKT Auftakt

Unterirdischer Sanierungsbedarf

20.09.2007: Großes Interesse an der ersten Veranstaltung des IKT Süd

GuenthertÜber 60 Interessenten aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft konnte Prof. Wolfgang Günthert (im Bild) zur Auftaktveranstaltung des IKT Süd an der Universität der Bundeswehr München begrüßen. Das Institut für Unterirdische Infrastruktur (IKT) in Gelsenkirchen und die Universität der Bundeswehr München haben zum 1. September 2007 eine gemeinsame Außenstelle, das IKT Süd, gegründet. Sitz des IKT Süd ist der Campus der Universität, das Institut ist der Fakultät für Bauingenieur- und Vermessungswesen angegliedert.

6,8 Meter Kanalnetz pro Bürger
Im Rahmen der Auftaktveranstaltung am 17. September stellte das IKT Süd unter dem Motto "Neutral und unabhängig für süddeutsche Kommunen" sich und sein Leistungsspektrum vor. Die Präsidentin der Universität der Bundeswehr München Prof. Merith Niehuss lobte die Neugründung: „Es freut mich sehr, dass mit dem IKT Süd Kommunen, Firmen und Universität zusammen kommen und zusammen arbeiten.“ Welche Rolle unterirdische Infrastruktur gerade für die Länder und Kommunen spielt, verdeutlichte Prof. Günthert. Jeder Bürger beanspruche durchschnittlich rund 6,8 Meter allein an öffentlichen Kanälen, hinzu kommen noch die privaten Leitungen und Kanäle. „Bei 80 Millionen Bundesbürgern ein enormes Volumen. Es gibt also viel zu tun.“ Roland Waniek, Geschäftsführer des IKT, stellte die Einsatzgebiete des IKT vor. Bau, Betrieb und Sanierung von Rohrleitungen sind das Kerngeschäft. In diesem Bereich führt das Institut praxisnahe Forschung u.a. für Ministerien und Kommunen durch. Daneben bietet es auch Materialprüfungen, Warentests und Beratungen an.

Bedarf in Süddeutschland groß
Ulrich Fitzthum vom Bayerischen Umweltministerium und Hans Neifer vom Umweltministerium Baden-Württembergs stellten im Rahmen der Auftaktveranstaltung des IKT Süd vor, welchen Handlungsbedarf die Politik in punkto unterirdischer Infrastruktur in den kommenden Jahren sieht. In Bayern umfasst das öffentliche Kanalnetz rund 86.000 Kilometer. Die Instandsetzung schadhafter und überlasteter Kanäle sowie die Sanierung von Regenüberläufen nannte Fitzthum als Schwerpunkte. Auch in Baden-Württemberg ist die Kanalsanierung in Arbeit. Besonders bei den 26 bis 50 Jahre alten Kanälen gebe es einen hohen Sanierungsbedarf, so Neifer. Insgesamt schätzt das Umweltministerium den finanziellen Aufwand für die Sanierungsmaßnahmen im öffentlichen Kanalnetz Baden-Württembergs auf 5 Milliarden Euro. Welche Möglichkeiten zur Verfügung stehen, um Kanalnetze, Leitungen und Entwässerungsanlagen zu prüfen und zu sanieren, stellten anschließend IKT-Mitarbeiter sowie Wissenschaftler der Universität vor. Dabei überzeugten sich die Gäste auch von den Prüf- und Versuchsanlagen, die an der Universität für die praxisnahe Forschung zur Verfügung stehen.

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20 Jahre Gleichstellungsbeauftragte der UniBw München 15.10.2014 12:00 - 14:00 — Audimax, Universität der Bundeswehr München
4. Münchner Leadership Dialog 17.10.2014 09:00 - 17:30 — Universität der Bundeswehr München, Casino
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