Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation

MTU Schnittmodell

Anschauungsobjekt für den Ingenieur-Nachwuchs

09.06.2008: MTU übergibt Modell von Triebwerkskomponente zu Studienzwecken an die Universität

Niehuis GerdesUnter regem Interesse der Luft- und Raumfahrttechnik Studenten übergab der Triebwerkhersteller MTU Aero Engines am 6. Juni im Rahmen einer Feierstunde das Schnittmodell eines EJ200 Hochdruckverdichter Rotors an die Universität der Bundeswehr München. Prof. Reinhard Niehuis, Leiter des Instituts für Strahlantrieb (im Bild links), nahm das Modell vom Leiter des Personalmanagements bei MTU, Dirk Gerdes (rechts), in Empfang.


 

Bindeglied zwischen Theorie und Praxis
 

Prof. Niehuis zeigte sich hoch erfreut vom Engagement der MTU: „Unsere langjährige und enge Zusammenarbeit auf wissenschaftlichem Sektor, die wir durch die Gründung des Kompetenzzentrums More Electric Engine im letzten Dezember bekräftigt und um neue Aufgaben erweitert haben, kommt nun auch der Ausbildung unserer Studenten zu Gute.“ Bei dem Anschauungsobjekt handelt es sich um ein Schnittmodell einer im aktiven Einsatz befindlichen Triebwerkskomponente, wie sie im Eurofighter genutzt wird. „Ein schönes Bindeglied zwischen Theorie und Praxis“, so Prof. Niehuis. „Es wird den Studenten helfen, die Bauweisen und Funktionsprinzipien modernster Triebwerksverdichter besser zu verstehen.“

Anforderungen an Ingenieure steigen

MTU-Personaler Dirk Gerdes ergänzte, dass MTU gerne in die Ausbildung des Ingenieurnachwuchses investiere. „Engagierte, fachlich qualifizierte und vielseitige junge Leute sind derzeit schon Mangelware. Der auf uns zurollende demographische Wandel wird die Lage noch verschärfen.“ Kontakt zu den Studierenden zu halten sei daher auch „Zukunftssicherung“ für MTU. In einem Vortrag stellte Gerhard Heider, Leiter Technologieprogramme und Kernfunktionen, die „Anforderungen an Ingenieure aus dem Blickwinkel der Erprobung bei MTU Aero Engines München“ vor. Er zeigte, wie vielseitig und anspruchsvoll die Aufgaben sind, die Ingenieure bei der Triebwerkserprobung bewältigen müssen. Vom Auftrag des Kunden bis zur Zertifikation und Zulassung eines Triebwerks können drei bis 15 Jahre vergehen. Augrund der immer komplexer werdenden Aufgaben würden die Anforderungen an Ingenieure stetig steigen: Neben fundiertem Fachwissen sind auch Qualifikationen wie Fremdsprachenkenntnisse, Teamfähigkeit, Flexibilität und betriebswirtschaftliches Denken und Handeln gefragt.

Neues Demonstrator-Triebwerk zum Tag der offenen Tür

Dr. Sabine Ardey, Leiterin Technologieprogramm Triebwerkssysteme bei MTU, kündigte an, dass in Kürze bereits das nächste Highlight der Zusammenarbeit zwischen Universität und MTU bevorstehe. Am Tag der offenen Tür am 28. Juni wird an der Triebwerksversuchsanlage des Instituts für Strahlantrieb zum ersten Mal das im Aufbau befindliche More Electric Engine-Demonstrator Triebwerk zu sehen sein. Dieses Triebwerk wird künftig am Versuchsstand der Universität geprüft – und sicherlich viele Studien- und Forschungsarbeiten ermöglichen.

Zur Seite des Instituts für Strahlantrieb

Zur Seite der MTU Aero Engines

Mehr zum gemeinsamen Kompetenzzentrum More Electric Engine

 

Termine
Kolloquium: Konstruktiver Ingenieurbau 04.11.2014 18:00 - 19:00 — Universität der Bundeswehr München, Geb. 61 (Casino)
Kinderuni 12.11.2014 16:00 - 17:00 — Universität der Bundeswehr München, Geb. 33, Foyer
Kolloquium: Konstruktiver Ingenieurbau 02.12.2014 18:00 - 19:00 — Universität der Bundeswehr München, Geb. 61 (Casino)
Master-Feier 2014 13.12.2014 13:00 - 18:00 — Universität der Bundeswehr München, Geb. 33, Audimax
Kommende Termine…