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Abschlussveranstaltung des MEDUSA- Forschungsprojektes

20.02.2012: Das Projekt "MEDUSA" wird im Rahmen einer internationalen Konferenz am 9. und 10. Februar 2012 an der Universität der Bundeswehr München erfolgreich abgeschlossen.
Abschlussveranstaltung des MEDUSA- Forschungsprojektes

Die Teilnehmer an der Abschlussveranstaltung

In der zweiten Februarwoche fand an der Universität der Bundeswehr München eine zweitägige Abschlussdemonstration rund um das Projekt MEDUSA (Multi Sensor Data Fusion Grid for Urban Situational Awareness) statt. Eingeladen hatte Prof. Dr.-Ing. Peter Stütz vom Institut für Flugsysteme der Fakultät für Luft- und Raumfahrttechnik.

Das Projekt MEDUSA

Das Forschungsprojekt MEDUSA hat sich zum Ziel gesetzt, ein intelligentes Sensornetzwerk zu entwickeln. Dieses soll dem Soldaten in urbanen Szenarien durch verschiedene Methoden aus dem Data Mining und Fusion ein Lagebild liefern, das ihm hilft, frühzeitig Gefahren zu erkennen und entsprechend zu handeln.

Das Institut für Flugsysteme (Professur für Luftfahrttechnik) trägt mit einer fliegenden unbemannten Sensorplattform als peripherer Sensorknoten zum MEDUSA-Projekt bei. Einerseits sollen dabei Aufklärungsinformationen in Form von Luftbildern ins Netzwerk eingespeist werden und dort weiter verarbeitet werden. Andererseits ist es Ziel, die Sensoren ziel-, situations- und plattformoptimiert einzusetzen.

Elf Partner aus acht europäischen Ländern

Zahlreiche Projektmitglieder aus verschiedenen europäischen Ländern, sowie Vertreter des Auftraggebers nahmen an der Abschlussveranstaltung teil. Neben einzelnen Vorträgen zu den fünf Abschnitten des zweieinhalbjährigen Projektes standen diverse Demonstrationen der Ergebnisse auf der Tagesordnung. So wurde neben einer Live-Vorführung einzelner Systemanteile auf dem Campus auch Anwendungen des Systems in komplexen Szenarien in einer Laborumgebung demonstriert. Dabei kam der am Institut für Flugsysteme vorhandenen umfangreichen Simulationseinrichtung zur Szenariensimulation und Generierung von virtuellen Sensordaten eine besondere Bedeutung zu.

Die Projektbeauftragung erfolgte 2009 durch die European Defency Agency (EDA) in Brüssel. Das Konsortium, das an MEDUSA beteiligt war, bestand aus 11 Partnern aus acht Ländern. Diese waren über zwei Jahre mit der Umsetzung von MEDUSA beschäftigt.

Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.unibw.de/lrt13_1/forschung/projekte/MEDUSA_SEITE