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Jahresausstellung der Universitätsbibliothek

15.11.2011: Reges Besucherinteresse an der Eröffnung der Jahresausstellung "...und verjeßt mir die Musike nicht...“, die noch bis 31. Januar 2012 in der Universitätsbibliothek zu sehen ist.
Jahresausstellung der Universitätsbibliothek

Vizepräsident Prof. Michael Eßig, die Leiterin der Universitäts-bibiothek Dr. Maria Mann-Kallenborn und Oberst-leutnant Karl Kriner (von links nach rechts) bei der Eröffnung der Jahresausstellung

Mit einer musikalischen Zeitreise des Luftwaffenmusikkorps 1 unter der Leitung von Oberstleutnant Karl Kriner und einem anschließenden Stehempfang wurde am 15. November 2011 die Ausstellung „...und verjeßt mir die Musike nicht… - Zur Geschichte der Militärmusik“ im Hauptlesesaal der Universitätsbibliothek eröffnet. Die faszinierende Ausstellung ist vom 15. November 2011 bis zum 31. Januar 2012 in den Räumen der Bibliothek zu besichtigen. Der Vizepräsident der Universität der Bundeswehr München, Prof. Michael Eßig, und Frau Dr. Maria Mann-Kallenborn, die Leiterin der Universitätsbibliothek, begrüßten die Gäste, unter ihnen Herrn Dr. Reiß, Leiter des Bayerischen Armeemuseums Ingolstadt, Major Dr. Heidler und Stabsfeldwebel Striebe vom Zentrum für Militärmusik in Bonn und die früheren Leiter des Luftwaffenmusikkorps 1 Oberstleutnant a.D. Lintner und Oberstleutnant a.D. Orterer.

Von der Feldmusik über die militärische Signalmusik bis hin zum Big Band-Sound

Im Anschluss an die Begrüßung nahm Oberstleutnant Karl Kriner die Besucher auf eine beeindruckende Zeitreise durch die Jahrhunderte mit. Mithilfe zahlreicher Musikstücke aus den verschiedenen Epochen, gespielt vom Luftwaffenmusikkorps 1, machte Oberstleutnant Kriner in seinen Ausführungen deutlich wie faszinierend und facettenreich Militärmusik sein kann. Der Streifzug begann mit der Feldmusik des 15. bis 17. Jahrhunderts, die geprägt war von der Übermittlung von Nachrichten und Befehlen durch Signale mit Trommeln, Pfeifen, Pauken und Trompeten. Er führte weiter über die Märsche im neuen Takt, die das 18. Jahrhundert dominierten, hin zum 19. Jahrhundert, in dem sich die Militärmusik der Kunstmusik öffnete. Das dunkle Kapitel der Militärmusik in der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts, in der sie als Propagandamittel eines totalitären Systems missbraucht wurde, fand ebenfalls Erwähnung, wie auch ihre Funktion in der Nachkriegszeit, in der sie einen ganz neuen Stellenwert erhielt. Am Ende der Zeitreise zeigte das Luftwaffenmusikkorps noch einmal mit zwei eindrucksvollen Märschen, wie modern Militärmusik in der heutigen Zeit klingt.

Die Geschichte der Militärmusik anschaulich aufbereitet

Das Zitat Konrad Adenauers aus dem Jahr 1955 im Zuge des Aufbaus der Bundeswehr fungiert als Motto der Ausstellung. Gerade in der heutigen Zeit, da viele Luftwaffenmusikkorps aufgelöst werden, ist es besonders wichtig, der Militärmusik und ihrer Entstehung und Entwicklung eine Plattform zu geben. In der Ausstellung wird die Rolle und Bedeutung deutscher Militärmusik im Verlauf der historischen Veränderungen von ihren Anfängen bis in unsere Zeit aufgezeigt. Die Exponate stammen aus dem Archiv für Militärmusik des Bayerischen Armeemuseums in Ingolstadt. Zu sehen sind historische Instrumente, Uniformen, Urkunden, Noten und Liederbücher. Dokumentiert wird die Geschichte der Militärmusik auf Bildtafeln und mit entsprechender Literatur.

Termine
Symposium "40 Jahre Erstflug TORNADO" 22.10.2014 10:30 - 19:00 — Audimax der Universität der Bundeswehr München, Geb. 33
Dies Academicus 24.10.2014 10:00 - 13:00 — Universität der Bundeswehr München, Geb. 33, Audimax
5. Unternehmensforum 25.10.2014 10:00 - 16:00 — Gebäude 33, Foyer
Kommende Termine…