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Interdisziplinärer Workshop des Netzwerks "Terrorismusforschung"

25.09.12: Das Netzwerk Terrorismusforschung hält seinen 11. interdisziplinären Workshop ab. Veranstaltungsort ist die Universität der Bundeswehr München aus Anlass des 40. Jahrestags des Olympiattentats von München.
Interdisziplinärer Workshop des Netzwerks "Terrorismusforschung"

Denkmal für die Opfer des Olympiaattentats 1972

Die Olympischen Spiele 1972

Auf Einladung von Dr. Eva Herschinger und Frank Sauer, wissenschaftliche Mitarbeiter der Fakultät für Staats- und Sozialwissenschaften, veranstaltete das interdisziplinäre Netzwerk Terrorismusforschung (NTF) einen zweitätigen Workshop im Senatssaal der Universität. Durch die Tagung führte Sebastian Baden von der Staatlichen Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe, der aktuelle Sprecher des NTF. Der erste Teil des Workshops legte den Fokus auf den Terrorakt während der Olympischen Spiele in München 1972. Es hätten die „heiteren Spiele“ werden sollen. Stattdessen prägten die Geiselnahme und Ermordung von elf israelischen Sportlern durch Mitglieder der palästinensischen paramilitärischen Organisation „Black September“ das Sportereignis. Das Olympiaattentat wurde während des Workshops in mehreren Vorträgen aus sowohl historischer, ethnographischer als auch soziologischer Perspektiven beleuchtet. Per Videokonferenz zugeschaltet, präsentierte und diskutierte der zurzeit in Wien lebende Schweizer Künstler Christoph Draeger seine Installation „Black September“.

Aktuelle Forschungsarbeiten bilden weiteren Schwerpunkt

Neben dem Schwerpunkt „München 1972“ standen im zweiten Teil des Workshops wie immer auch aktuelle Forschungsarbeiten zu anderen Themen aus dem Bereich der Terrorismusforschung zur Diskussion. Hier beschäftigten sich Vorträge unter anderem mit der Rolle des Föderalismus bei der Aufarbeitung der rechtsextremen Gewalttaten von Mitgliedern des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU). Die zweitägige Veranstaltung war von einer gleichermaßen intensiven wie angenehmen Diskussionsatmosphäre geprägt.

Forum für Ideen- und Informationsaustausch

Das Netzwerk Terrorismusforschung ist ein Zusammenschluss von mittlerweile über 200 jungen Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen aus verschiedenen Disziplinen. Dem Netzwerk gehören auch Praktiker, etwa aus dem Bereich der Polizeiarbeit, an. Es soll Kontakte schaffen und als Forum dienen für Ideen- und Informationsaustausch. Neben dem Internetauftritt unter www.netzwerk-terrorismusforschung.de und einer Mailingliste dienen hierzu regelmäßig Workshops wie der an der Universität der Bundeswehr veranstaltete.

Termine
Kolloquium: Konstruktiver Ingenieurbau 02.12.2014 18:00 - 19:00 — Universität der Bundeswehr München, Geb. 61 (Casino)
Vortragsabend Johannes Clair 03.12.2014 18:00 - 19:30 — Audimax, Geb. 33
Master-Feier 2014 13.12.2014 13:00 - 18:00 — Universität der Bundeswehr München, Geb. 33, Audimax
Kolloquium: Konstruktiver Ingenieurbau 13.01.2015 18:00 - 19:00 — Universität der Bundeswehr München, Geb. 61 (Casino)
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