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Neuberufungen

Prof. Markus Klein

Prof. Markus Klein

Prof. Markus Klein

Prof. Dr.-Ing. habil. Markus Klein ist seit August 2012 Inhaber der Professur für numerische Methoden in der Luft- und Raumfahrttechnik. Nach seinem Studium der Mathematik und Informatik an der Universität Mannheim 1998 promovierte er 2002 an der TU Darmstadt im Fachbereich Maschinenbau über die Simulation des primären Strahlzerfalls in Einstoffdüsen. Die Faszination der numerischen Lösung der instationären Navier-Stokes-Gleichungen prägte von nun den weiteren Werdegang.

Während einer dreijährigen Postdoktoranden-Zeit an der TU Darmstadt und als DAAD-Stipendiat an der Universität Cambridge in Großbritannien verfolgte er das globale Ziel der Nutzbarmachung moderner numerischer Simulationsverfahren zur Berechnung turbulenter Strömungen, insbesondere der Large Eddy Simulation (LES), für technisch relevante Fragestellungen. Dies umfasste die Erstellung einer DNS Datenbasis von Ein- und Zweiphasenströmungen unter Berücksichtigung von freien Oberflächen, chemischer Reaktion und Mischung mit dem Ziel der statistischen Analyse und anschließender mathematisch-physikalischer Modellierung. Weitere Forschungsthemen waren die wichtige Frage geeigneter Rand- und Anfangsbedingungen für turbulente Strömungssimulationen, effiziente numerische Verfahren und insbesondere die Computational Fluid Dynamics (CFD) Qualitätskontrolle. Seine Ergebnisse fasste er 2009 zur Habilitation „Modellierung und numerische Beschreibung technischer Strömungen“ zusammen.

Von 2006 bis 2012 arbeitete Prof. Klein bei der Adam Opel AG, zunächst als Berechnungsingenieur für die Strömungssimulation in Ottomotoren, dann ab 2008 als Gruppenleiter für das Team „CFD und Performance“ und schließlich ab 2011 als Gesamtabteilungsleiter für die Motorsimulation.

An der Universität der Bundeswehr München soll die Professur, in Fortführung eigener Vorarbeiten, auf die Weiterentwicklung effizienter numerischer Verfahren zur Lösung der Navier-Stokes Gleichungen ausgerichtet werden. Dabei sollen nicht nur generische Konfigurationen betrachtet werden, sondern auch die Lösung konkreter ingenieurwissenschaftlicher Fragestellungen.

Prof. Klein lebt mit Ehefrau und seinen drei Kindern in Putzbrunn.

Prof. Christoph Kutter

Prof. Christoph Kutter

Prof. Christoph Kutter

Prof. Dr. rer. nat. Christoph Kutter leitet seit dem 1. Juli 2012 die Fraunhofer-Einrichtung für Modulare Festkörper-Technologien EMFT und hält die Professur im Bereich Festkörpertechnologien an der Universität der Bundeswehr in Neubiberg bei München. Seine Schwerpunktthemen bei der Fraunhofer EMFT sind Silizium Technologien, MEMS, flexible Elektronik, Bio-Systemintegration und heterogene Integration verschiedener Festkörpertechnologien.

Von 1995 bis 2012 hatte Christoph Kutter bei Infineon Technologies AG und Siemens AG verschiedene Leitungsfunktionen inne, beispielsweise als Entwicklungsleiter der Kommunikationssparte, der Chipkarte und der zentralen Forschung. Christoph Kutter war verantwortlich für mehrere zentrale Verbesserungsprojekte zur Effizienzsteigerung im Bereich Forschung und Entwicklung und leitete die unternehmensweite Innovationsinitiative. Von 1990 bis 1995 war Christoph Kutter als Gastwissenschaftler am Max-Planck-Institut für Festkörperforschung am Hochfeldmagnetlabor in Grenoble, Frankreich tätig.

Christoph Kutter wurde 1964 in Memmingen geboren und hat sein Physikstudium an der Technischen Universität München absolviert. Er hat 1995 an der Universität Konstanz im Bereich Halbleiterphysik und Elektronspinresonanz promoviert.

Prof. Sonja Kretzschmar

Prof. Sonja Kretzschmar

Prof. Sonja Kretzschmar

Prof. Sonja Kretzschmar ist seit Januar 2012 Professorin für TV- und Radiojournalismus, Studiengang Wirtschaft und Journalismus, Fakultät für Betriebswirtschaft. Sie studierte an den Universitäten Dortmund und Edinburgh Journalistik; parallel arbeitete sie als freie Journalistin bei Tageszeitungen und Rundfunksendern (u.a. SFB, Arte, WDR). Nach dem Grundstudium absolvierte sie eine Redakteursausbildung bei der „Berliner Zeitung“. Ihr Studium schloss sie 1996 ab, mit einer Arbeit über „Europäische Öffentlichkeit am Beispiel des Fernsehsenders Arte“.

Sie promovierte mit einem Stipendium des Landes NRW zum Thema „Fremde Kulturen im europäischen Fernsehen“ und arbeitete anschließend mehrere Jahre als Redakteurin bei den Tagesthemen und in der Redaktion von ARD aktuell. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Hochschuldozentin arbeitete sie an den Universitäten Erfurt, Leipzig und Münster. Sie erhielt ein Lise-Meitner-Stipendium und hatte einen Forschungsaufenthalt an der University of Southern California (USC) in Los Angeles. Von 2010 bis 2011 übernahm sie die Vertretung des Lehrstuhls für Medien- und Kommunikationswissenschaften an der Zeppelin Universität in Friedrichshafen.     

Der Arbeitsschwerpunkte von Prof. Kretzschmar liegen im Bereich der Medienkonvergenz und des crossmedialen Journalismus, der Mobilkommunikation und des Medienwandels. 

 

Prof. Oliver Meyer

Prof. Oliver Meyer

Prof. Oliver Meyer

Prof. Oliver Meyer ist seit Januar 2012 Inhaber der Professur für Strömungsmechanik an der Fakultät für Maschinenbau. Nach seinem Studium der Luft- und Raumfahrttechnik an der TU Berlin arbeitete er zunächst für drei Jahre bei BMW Rolls-Royce in Dahlewitz im Team für Sondermesstechnik. Darauf folgte ab 1999 eine Lehr-Assistententätigkeit an der TU Berlin bei Prof. Nitsche im Fachgebiet Aerodynamik. Neben der Lehre in den Fächern Aerodynamik und Strömungslehre beschäftigte sich Prof. Meyer intensiv mit Messstrecken-Interferenzen in Windkanälen und promovierte 2003 auf diesem Gebiet. Die Leidenschaft für Windkanäle konnte er in den darauf folgenden Jahren in den Windkanal-Neubauprojekten von BMW weiter ausleben. So war er im Projekt „Aerodynamisches Versuchszentrum (AVZ)“ als Projektingenieur verantwortlich für die Bodensimulation, die Wägetechnik und die Modelltechnik. 2006 gründete er mit zwei Partnern die Firma aem – GmbH, die sich intensiv mit aerodynamischen Entwicklungen und der Windkanaltechnik befasst.

An der Universität der Bundeswehr wird ein weiterer Arbeitsschwerpunkt, neben der Lehre in der Strömungsmechanik, die Optimierung der vorhandenen Versuchsanlagen sein, um ein attraktives Versuchs- und Entwicklungsumfeld für Studierende und möglicher industrieller Partner zu schaffen. Prof. Meyers fachliches Interesse gilt besonders der Auslegung von Windkanalmessstrecken, Düsen, Luftführungen sowie der Aeroakustik. Prof. Meyer ist verheiratet und hat ein Kind.

 

 

Prof. Sandra Praxmarer

Prof. Sandra Praxmarer

Prof. Sandra Praxmarer

Prof. Sandra Praxmarer ist seit November 2011 Inhaberin der Professur für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Marketing an der Fakultät für Wirtschafts- und Organisationswissenschaften. Nach ihrem Studium der Betriebswirtschaftslehre war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Marketing an der Universität Augsburg. Nach Abschluss der Promotion im Jahr 2001 zog es Frau Praxmarer zunächst in die Unternehmenspraxis. Im Jahr 2005 entschied sie sich dauerhaft für eine Laufbahn in Forschung und Lehre und erhielt ein Habilitationsstipendium aus dem Hochschul- und Wissenschaftsprogramm. In den Jahren 2007 und 2008 lehrte sie an der University of Wollongong in Australien, danach war sie Inhaberin der Juniorprofessur für BWL, insbesondere Marketing Intelligence, an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Prof. Praxmarer habilitierte sich im Jahr 2008 an der Universität Augsburg. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich derzeit vor allem mit dem Management von industriellen Geschäftsbeziehungen, Methoden der Marketingforschung sowie dem Konsumentenverhalten.

Prof. Martin Strösser

Prof. Martin Strösser

Prof. Martin Strösser

Professor Martin Strösser ist seit 1. September 2011 Professor für Ingenieur-Mathematik an der Fakultät für Betriebswirtschaft. Er studierte an der RWTH Aachen Physik und schloss 1996 das mit dem Schwerpunkt „Statistische Physik“ ab. Diese theoretische Richtung der Physik beschäftigt sich mit den Grundlagen der Thermodynamik, speziell mit Phasenübergängen 2. Ordnung, und nutzt die feldtheoretischen Methoden der Renormierungsgruppentheorie, welche auch intensiv in der Elementarteilchen-Physik verwendet werden. Nach der Promotion im Jahr 2000 bei Prof. Dohm (RWTH Aachen) arbeitete Prof. Strösser im November 2001 im Philips Forschungslabor in Aachen. Dort beschäftigte er sich mit quecksilberfreien Gasentladungslampen für die Automobilbeleuchtung, einer Weiterentwicklung des bekannten Xenonlichtes. Von Januar 2006 bis August 2011 war sein Arbeitsschwerpunkt die thermische Optimierung von Halbleiter-Laserdioden, wobei die Herausforderung in der Kombination von numerischen (FEM) und analytischen Methoden lag.

Der Arbeitsschwerpunkt von Prof. Strösser liegt nun - neben der Mathematikausbildung der Ingenieurstudiengänge - in der Behandlung von physikalisch-technischen Problemstellungen mit mathematischen, insbesondere analytischen Methoden.

Prof. Norbert Oswald

Prof. Norbert Oswald

Prof. Norbert Oswald

Professor Norbert Oswald ist seit August 2011 Inhaber der Professur für Künstliche Intelligenz an der Fakultät für Elektrotechnik und Technische Informatik. Nach dem Studium der Informatik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg nahm er 1993 ein Stipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft an und promovierte im Rahmen des Graduiertenkollegs “Parallele und verteilte Systeme” an der Universität Stuttgart. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Bildverstehen von Professor Levi forschte er von 1997 bis 2000 auf den Gebieten der Objekterkennung, Sensorfusion, Autonome Systeme und Software-Architekturen. Ein Teil seiner Forschungsergebnisse flossen in seine Dissertationsschrift „Kooperative Bildverarbeitung für autonome Systeme“ ein. Als Leiter des Robotiklabors war er zuständig für die Ausrichtung der Forschungsaktivitäten „kooperative Robotik“. Ab Mitte 1998 baute er als verantwortlicher Teamleiter die Roboterfußballmannschaft „CoPS Stuttgart“ auf und nahm mit seinem Team erfolgreich an den Weltmeisterschaften 1999 in Stockholm und 2000 in Melbourne teil.

2001 begann er seine Tätigkeit bei der EADS. In der Vorentwicklung bei Military Air Systems (der heutigen EADS-Tochter CASSIDIAN) arbeitete er als Projektleiter und beschäftigte sich thematisch vor allem mit der Anwendung moderner Methoden der Informatik für militärische Systeme und Plattformen. Zu seinen Kernaufgaben zählten der Entwurf, die Auslegung und die Entwicklung intelligenter Softwaresysteme für unbemannt fliegende Waffensysteme und Aufklärungsplattformen in vernetzten Verbundoperationen. Daneben leitete er Studien mit nationalen und internationalen Partnern. Zuletzt arbeitete er im multinationalen European Technology Acquisition Programm -ETAP in der Technologiedomäne „Mission Guidance and Control“, als ihn der Ruf auf die neu geschaffene Professur für Künstliche Intelligenz erreichte. Die Forschungsschwerpunkte von Professor Oswald liegen in den Bereichen semantische Technologien und Wissensrepräsentation, automatisiertes Planen und Plansprachen, Architektur autonomer Systeme, verteilte Künstliche Intelligenz sowie der Mensch-Maschine-Kommunikation. In künftigen Forschungsaktivitäten sollen diese Schwerpunkte nach dem Aufbau eines KI-Labors an der Fakultät weitergeführt und intensiviert werden.

 

Prof. Felix Antritter

Prof. Felix Antritter

Prof. Felix Antritter

 

Professor Felix Antritter ist seit Juli 2011 Juniorprofessor für Computer-Algebra in der Regelungstechnik an der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik. Er studierte Elektrotechnik an der Universität Ulm. Für seine Diplomarbeit erhielt er 2003 den VDI/VDE Förderpreis der Universität Ulm. Von 2003 bis 2007 war Prof. Antritter als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Regelungstechnik der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg tätig. Seine Promotion zum Thema "Tracking Controller Design for Nonlinear Dynamics using Differential Parameterizations" schloss er 2007 ab. Nach seiner Promotion wurde er Wissenschaftlicher Laborleiter am Lehrstuhl für Automatisierungs- und Regelungstechnik der Universität der Bundeswehr München. I2010 schloss er seine Habilitation zum Thema "On Computational Aspects of Differentially Flat Systems" ab. Anfang 2011 erhielt er die venia legendi für das Fachgebiet "Regelungstechnik und Dynamische Systeme", bevor er zum Juniorprofessor für "Computer-Algebra in der Regelungstechnik" ernannt wurde.

 Grundlagenorientierter Forschungsschwerpunkt von Prof. Antritter ist der Entwurf von symbolischen und numerischen Softwarewerkzeugen zur Unterstützung des Reglerentwurfs. Anwendungsfelder seiner Forschungen liegen unter anderem im Bereich der Regelung im KFZ, der Regelung leistungselektronischer Komponenten und elektrischer Antriebe sowie im Bereich der Analyse regelungstechnischer Vorgänge beim Menschen.