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Die Disziplin "Sicherheits- und Militärökonomie" umfasst ein sehr breit angelegtes Forschungspotential. Wesentlicher Grund hierfür sind enge Verknüpfungen mit anderen Disziplinen und die von ihrem Erkenntnisinteresse her erforderliche interdisziplinäre Ausrichtung. Bedeutsam für das Forschungspotential ist auch, dass in Deutschland die Disziplin als eigenständiges Studium nur an der Universität der Bundeswehr München angeboten wird und die auf Leibniz zurückgehende wissenschaftliche Traditionslinie der "oeconomia militaria" nach 1945 an deutschen Universitäten - anders als etwa im angelsächsischen Bereich - nicht fortgeführt wurde.

 

Zu den Forschungsschwerpunkten der letzten Jahre gehören Entwicklungstendenzen im internationalen System aus sicherheitsökonomischer Sicht, methodische Konzepte zur Erfassung der Kosten begrenzter Kriege und Studien zu den Kosten des Kosovo-Konflikts. Im Teilgebiet "Streitkräftemanagement" bildete die in den 90er Jahren begonnene umfassende Reform der Bundeswehr den Rahmen für Forschungsprojekte. Zu diesen zählen methodische Konzepte und quantitative Analysen zur ökonomischen Effizienz von Streitkräftesystemen sowie Studien zur Wehrpflicht und zu spezifischen Rationalisierungsstrategien. Das Forschungsinteresse richtete sich hier insbesondere auf Rationalisierungen im Liegenschaftswesen und Kooperationsmodelle mit der Wirtschaft.

Aktuelle Forschungsprojekte sind Untersuchungen zu gemeinsamen europäischen Streitkräften aus ökonomischer Perspektive und Studien zum Ausbildungscontrolling in der Bundeswehr.