Aerodynamik
Aktive Strömungsbeeinflussung in kompressibler Strömung
Bearbeiter: Dipl.-Ing. Christian Pickel und Dipl.-Ing. Dirk Sonnemann
Untersuchung der Wirbeldynamik beim Überziehen von Triebwerksgondeln mit zeitauflösenden Messverfahren
Die Fortschritte in der optischen Messtechnik für ortsaufgelöste Druck- und Geschwindigkeitsmessungen werden in diesem Projekt genutzt, um zu der grundlegenden Fragestellung – Lässt sich eine physikalisch fundierte Berechnungsmethodik für die instationären Ablösungen am Triebwerkseinlauf und ihrer Wechselwirkungen mit den ersten Verdichterstufen etablieren? – die benötigte experimentelle Datenbasis zu generieren. Die Strömungsanalysen zielen auf Aussagen darüber, bei welchen Strömungszuständen eine Trennung der Skalen des instationären Wirbelabwerfens von den Skalen der turbulenten Schwankungsbewegung möglich ist und auf quantitative Ergebnisse zur Dynamik der Strömungsstrukturen ohne und mit Störungen der Zuströmung. Zur Beantwortung dieser Fragen wurde eine isolierte Durchflussgondel ausgelegt und mit Pressure Sensitive Paint und instationärer Druckmesstechnik sowie mit verschiedenen Particle Image Velocimetry Varianten und der Hitzdrahtmesstechnik analysiert.
Gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) im Rahmen der Forschergruppe 1066.
Bearbeiter: Dipl.-Ing. Sonja Schulze und Dipl.-Ing. Simon Übelacker
Experimentelle Methodik zur Charakterisierung turbulenter Nachlaufströmungen im Unterschall, Transschall, Überschall und Hyperschall
In diesem Projekt werden verschiedene Digitale Particle Image Velocimetry (DPIV) Varianten für den Einsatz bei für die Raumfahrt relevanten Geschwindigkeiten (100 – 900 m/s) erweitert und erstmalig angewandt, um für die grundlegende Fragestellung – Lässt sich eine physikalisch fundierte Berechnungsmethodik für die instationäre Nachlaufströmung mit und ohne Strahl etablieren? – die benötigte experimentelle Datenbasis zu generieren. Diese Datenbasis soll das Verhalten der Wirbelstrukturen im Nachlauf eines generischen Grundkörpers sowie deren Wechselwirkung mit der Düse und der Scherschicht charakterisieren. Für die Messungen am Trisonischen Windkanal München (TWM) sowie am Hyperschall Ludwiegrohr Braunschweig (HLB) werden zeitauflösende und mikroskopische DPIV Techniken und hochauflösende Auswerteverfahren (Single-Pixel-Ensemble-Korrelation) eingesetzt. Weiterhin werden Schlierenbilder, instationäre Oberflächendruckmessungen mit Pressure Sensitive Paint (iPSP) und standard Druckmessungen zur Strömungsanalyse genutzt werden.
Gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) im Rahmen des Sonderforschungsbereichs TRR40 (http://www.sfbtr40.de/).
Partner: TU Braunschweig, DLR Köln, RWTH Aachen.
Bearbeiter: Dipl.-Phys. Sven Scharnowski
Experimentelle Untersuchungen zur Wirkungsweise laserinduzierter Beeinflussungsmethoden für Hochgeschwindigkeitsströmungen
Partner: TU Braunschweig, Universität Stuttgart.





