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Wieder neue Doktorandenstellen am IFS zu besetzen!

August 2014. Ab sofort sind am Institut für Flugsysteme wiederum mehrere Doktorandenstellen zu besetzen. Das dynamische, forschungsorientierte und gut gelaunte Team um Prof. Axel Schulte freut sich jetzt schon auf Eure Bewerbungen und die Bereicherung unseres Spektrums. Im interdisziplinären Umfeld zwischen Flugsystemtechnik, kognitiver Systemergonomie und Kognitionswissenschaften warten interessante, praxisnahe und anspruchsvolle Aufgaben an vorderster Front der Forschung. Darum, jetzt bewerben! (Email)

Die Aufgaben werden die Entwicklung und Erprobung von

  • autonomen UAV Missionsmanagementsystemen,
  • wissensbasierten, adaptiven Assistenzsystemen in der Flugführung,
  • kognitiven multi-UAV Koordinationssystemen,
  • skalierbaren autonomen Systemen,
  • Missionsplanungssystemen von autonomen Solar-Höhenplattformen,
  • Mixed-Reality-Systemen (Steuerung von realen UAV aus dem virtuellen Simulator),
  • u.s.w.

sein. Wenn das nicht spannend für jeden LRT, ET, MB Ingenieur oder Informatiker ist ...?

Und hier ein Beispiel für die Stellenanzeigen, die in Kürze ergänzt werden:

 Autonome Missionführung für UAV

Übrigens, man muss kein Soldat sein oder werden, um hier zu arbeiten, aber das sollte sich inzwischen rumgesprochen haben!

 


 

Stefan Brüggenwirth ist Doktor der Ingenieurwissenschaften

16. Juli 2014. Dipl.-Ing. Stefan Brüggenwirth, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Professur für Flugmechanik & Flugführung bis Dezember 2013, hat seine Promotion mit summa cum laude abgeschlossen und ist damit zu Recht stolzer Doktor der Ingenieurwissenschaften. Der gelernte Luft- und Raumfahrttechniker (Uni Stuttgart) hat sich dazu mit der Entwicklung einer "Kognitiven Systemarchitektur mir zentraler Ontologie und spezifischen Algorithmen" auseinandergesetzt, dass es auch jedem Informatiker alle Ehre gemacht hätte. Der konsequente Einsatz von KI-Methoden bis hin zum Nachweis im realen Flugversuch zeigt jedoch, dass er immer noch ein richtiger Ingenieur ist. Nicht nur das brillante Resultat der Promotion sondern auch der Karrieresprung von Dr. Brüggenwirth auf eine Position als Abteilungsleiter beim Fraunhofer-Institut für Hochfrequenzphysik und Radartechnik (FHR) nötigen Respekt ab und machen obendrein seinen Doktorvater, Prof. Schulte, glücklich.



 

Bayerisch-Amerikanische Kooperation - Prof. Schulte am GeorgiaTech

2. Juni 2014. Bayern macht Außenhandelspolitik in Sachen "Aerospace" und Prof. Schulte, Institut für Flugsysteme, ist dabei. Wissenschaftlicher Höhepunkt der Delegationsreise des Bayerischen Wirtschaftsministeriums unter der Leitung von Staatssekretär F. J. Pschierer, ist das Symposium "Driving Aerospace Innovation Forward. Bavaria, Germany and the Southeastern USA"  am  Georgia Institute of Technology, einer der wichtigsten US-amerikanischen Eliteuniversitäten im Bereich der Luft- und Raumfahrttechnik. Neben namhaften Wissenshaftlern des GeorgiaTech, der TU München und der Uni Würzburg, referiert Prof. Schulte, UniBwM, zum Thema "Human-centered UAV Automation" (s. Foto). Im weiteren Verlauf der Verantaltung erfolgen Laborbesuche, bei denen zahlreiche interessante Kontakte geknüpft werden.



 

Kick-off für internationale Human Factors Arbeitsgruppe in Paris

April 2014. Zwei Jahre nach dem Prager TechForum HFM-217, wir berichteten, nimmt die Human Factors Forschergruppe wieder die Arbeit auf. Unter dem Arbeitstitel "Human Autonomy Teaming: Supporting Dynamically Adjustable Collaboration" stellt sich das Team (s. Foto) bestehend aus Wissenschaftlern aus Deutschland, USA, Großbritannien, Frankreich und den Niederlanden Fragen der adaptiven Automation und der Mensch-Maschine-Integration. Das Kick-Off Meeting der NATO Science & Technology Organisation (STO) Task Group HFM-247 fand im NATO Collaboration Support Office (CTO) in Neuilly-sur-Seine bei Paris statt. Prof. Schulte freut sich, viele alte Bekannte wieder zu sehen.



 

UAV Führung aus dem Kampfflugzeug - Herausforderung & Verantwortung

20. Februar 2014. Seit nunmehr über fünf Jahren forschen die Wissenschaftlichen Mitarbeiter Stefan Gangl und Benjamin Lettl unter der Leitung von Prof. Schulte an Fragen der Führung mehrerer unbemannter Kampfflugzeuge (UCAVs) aus dem Cockpit eines einstzigen Kampfflugzeugs (s. Foto). Keine leichte Aufgabe, wenn man bedenkt, dass dort die Arbeitsbelastung auch ohne diese Zusatzaufgabe bereits sehr hoch sein kann. Aber hemmungslose Hochautomation ist in dieser heiklen Anwendung keinesfalls akzeptabel, da der menschliche Pilot stets letztendlich Herr der Entscheidung über Waffeneinsätze sein muss!

Anlässlich eines Abschlussworkshops präsentieren die Wissenschaftler des Instituts ihre Ergebnisse den Gästen aus Forschung, Industrie, dem Verteidigungsministerium sowie dem militärischen Bedarfsträger. Nach einer gelungenen bemannt-unbemannte Flugmission, die ein Strahlflugzeugführer der Luftwaffe im Simulator vorführte, diskutierten die Anwesenden über das Erreichte und notwendige weitere Schritte auf dem herausfordernden Weg zu verantwortungsvollem Einsatz von Technologie in diesem sensiblen Umfeld.

 


 

Yannick Brand erhält Bestenpreis für Masterarbeit

14. Dezember 2013. Anlässlich der Masterfeier 2013 erhält MSc Yannick Brand den Bestenpreis für seine Masterarbeit gestiftet von der Firma ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH (im Bild v.l.n.r.: Prof. Axel Schulte, IFS; MSc Yannick Brand; Vizepräsident Prof. Berthold Färber, UniBwM; Dr. Thomas Pfenninger, ESG). Seine Arbeit trägt den Titel "Konzipierung einer Mensch-Maschine-Schnittstelle für einen Transporthubschraubersimulator". Damit legt er den softwareergonomischen Grundstein für die Forschungen und Weiterentwicklungen im Bereich der on-board UAV-Missionsführung in sogenannten Manned-unmanned Teaming (MUM-T) Szenarien. Nach Abschuss seines Studiums der Luft- und Raumfahrttechnik wird Herr Brand als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut tätig werden ... eine schöne Gelegenheit auch mal einen eigenen, herausragenden Absolventen als Doktoranden zu beschäftigen.

 


 

Jetzt wird's langsam unheimlich ...

Oktober 2013. Nach bereits zwei Bestenpreisen in 2013 regnet es schon wieder Preise hernieder auf Institutsmitarbeiter MSc Florian Böhm. Diesmal räumt er nicht nur einen Best Paper of Session Award sondern auch noch den 2nd Place Best Graduate Student Paper Award der IEEE/AIAA Digital Avionics Systems Conference in Syracuse, NY, USA ab. Der Beitrag trägt den Titel "Air to Ground Sensor Data Distribution using IEEE802.11n Wi-Fi Network" und beschäftigt sich mit der breitbandigen Kommunikationsarchitektur zur Führung und Sensordatenbereitstellung unbemannter Fluggeräte. Aber das ist ja nur eine Anwendung der inzwischen am Institut wohl etablierten Middleware. Florian Böhms Mentor, Prof. Axel Schulte, ist mächtig stolz auf die schöne Leistung!

 


 

Abschied nach über 40 Jahren treuen Diensten

September 2013. Nach über 40 Jahren treuen Diensten scheidet Madeleine Gabler aus dem Dienst als Sekretärin des Instituts für Flugsysteme aus. Davor war sie langjährig für das Vorgängerinstitut für Systemdynamik und Flugmechanik tätig gewesen. Anässlich des Abschieds veranstaltete das IFS ein lauschiges Grillfest, zu dem sich auch ihre "alten" Chefs, Prof. Ernst D. Dickmanns, Prof. Reiner Onken und Prof. Gottfried Sachs die Ehre gaben. Wir danken Madeleine Gabler für die treuen und stets zuverlässigen Dienste und für die immer gute Laune, die sie am Institut verbreitet hat. Wir wünschen ihr alles Gute und Gesundheit für den wohlverdienten Ruhestand.

 


 

Andreas Rauschert setzt den Doktorhut auf

12. September 2013. Dipl.-Ing. Andreas Rauschert, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts für Flugsysteme bis Mitte 2012, hat sein Promotionsverfahren erfolgreich abgeschlossen. Nach etwa fünfjähriger Forschungstätigkeit im Projekt "Manned-unmanned Teaming (MUM-T)" ist der gelernte Elektrotechniker der TU München nun Doktor der Ingenieurwissenschaften in Luft-und Raumfahrttechnik. In seiner Dissertation beschreibt er die Konzeption und Entwicklung eines kognitiven Assistenzsystems für den Kommandanten eines Hubschraubers, zu dessen Aufgaben es gehört drei UAVs zu führen und deren Aufklärungsresultate zu verarbeiten. Dr. Rauschert weist experimentell nach, dass die Missionsleistung durch sein Assistenzsystem noch weiter gesteigert wird. Zur Grundlagenforschung trägt er dadurch bei, dass sein Prototyp ausschließlich auf Basis unserer kognitiven Systemarchitektur (COSA) realisiert werden konnte. Da gab es allen Grund im Kreise des Instituts zu feiern.

 


 

Der "Electronic Camera Gimbal" auf YouTube

September 2013. Institutsmitarbeiter Dipl.-Ing. Florian Böhm, unser Mann für Datenlinkmanagement und Sensordatengewinnung, hat wieder zugeschlagen. Weil kleine UAVs nicht in der Lage sind, aufwändige, schwenkbare Kameraplatformen zu tragen, hat er eine kostengünstige Alternative auf Basis hochauflösender Fischaugenkameras entwickelt. Das faszinierende System erlaubt es sogar mehreren Sensor-Bedienern unabhängig voneinander die virtuelle Kamera zu schwenken, und das sogar selbst bei verzögerter Videodatenzustellung. Das heißt nicht nur Kosten- und Gewichtsersparnis, sondern auch eine gewaltige Erweiterung des Funktionsbereichs konventioneller Systeme. Das YouTube-Video zeigt eindrucksvolle Bilder unserer erfolgreichen Flugkampagne.

 


 

Felix Maiwald legt blitzsaubere Doktorprüfung ab

8. August 2013. Dipl.-Ing. Felix Maiwald, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts für Flugsysteme, hat mit sehr gutem Erfolg seine Doktorprüfung abgelegt. Nach brillianter Verteidigung zu einer breiten Palette anthropotechnischer Fachthemen nennt er sich nun Doktor der Ingenieurwissenschaften.

In seiner Dissertation hatte er sich mit einem Pilotenressourcenmodell als Komponente des kognitiven Pilotenassistenzsystems MiRA ("Military Rotorcraft Associate") auseinandergesetzt. Das Ressourcenmodell erlaubt es, die Beanspruchung ("workload") des Piloten auf der Basis des mentalen Ressourcenbedarfs für bestimmte Aufgabensituationen vorherzusagen. Dr. Maiwald gelingt auf diese Weise ein adaptives Assistenzsystem im "closed-loop" Betrieb nicht nur zu demonstrieren, sondern auch erfolgreich im Experiment mit Piloten der Heeresfliegertruppe zu validieren. Damit sucht die Arbeit ihres Gleichen.

Das Institut und der, von der besonderen wissenschaftlichen Leistung beeindruckte Doktorvater, Prof. Schulte (r.), gratulieren.

 


 

DGLR Fachbereich Q3 blickt auf erfolgreiches Jahr zurück

31. Juli 2013. Vor luftfahrt-historischer Kulisse blicken die ehrenamtlichen Vertreter des DGLR Fachbereichs Q3 "Avionik & Missionstechnologien"  anlässlich ihres Jahrestreffens auf ein äußerst erfolgreiches Jahr zurück. Das UAV-Symposium mit 250 Teilnehmern, der Science-Slam auf der Avionics Europe und die European Test & Telemetry Conference seien hier nur als die besonderen Magnete für Fachbesucher und Networking genannt. Dies ist dem ehrenamtlichen Engagement der Fachausschussleiter Dr. Thomas Wittig, Prof. Holger Flühr, Werner Lange, Prof. Axel Schulte, Dr. Diana Donath, Prof. Peter Stütz, Richard Seitz und Frank Dordowsky (im Bild v.l.n.r., es fehlt Prof. Gerhard Mayer) zu verdanken. Der anschließende Besuch des Flugmuseums Messerschmitt in Manching und die genaue Inspektion der voll flugfähigen "Roten Sieben", einer original Me-109, zeigt allerdings, dass man auch ganz ohne Avionik auch schon fliegen konnte. Aber heute geht in der Luft- und Raumfahrt halt nichts mehr ohne die "schwarzen Kisten".

 


 

Diana Donath erhält Bestenpreis für ihre Dissertation

30. Juli 2013. Dr.-Ing. Diana Donath, ehemalige Mitarbeiterin des Instituts, erhält den Preis für die beste Dissertation einer weiblichen Absolventin der Ingenieurwissenschaften aller bayerischen Universitäten. In festlichem Rahmen und im Beisein unserer Universitätspräsidentin Prof. Dr. Merith Niehuss sowie des stolzen Doktorvaters Prof. Dr. Axel Schulte verleiht der bayerische Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Dr. Wolfgang Heubisch, den hoch dotierten Preis. Dass die Dissertation von Frau Dr. Donath einen Weg zur Untersuchung des verantwortlichen Handelns des Bedieners hochautomatisierter "Drohnen", wir würden UAV sagen, aufzeigt, ließ den Minister angesichts der gegebenen Aktualität des Themas aufmerken. Ansonsten genoss die Gesellschaft, unter der sich noch vier weitere Preisträgerinnen befanden, die für ihre ingenieurwissenschaftlichen Hochschulabschlüsse gewürdigt wurden, einen beschwingten Abend bei kulinarischer und musikalischer Begleitung in der Hochschule München. (Im Bild v.l.n.r.: Prof. Schulte, Präs. Niehuss, Dr. Donath, Min. Heubisch. Weitere Links: STMWFK, UniBwM)

 


 

Kooperation mit NPS fortgesetzt - Flugversuche erfolgreich

Juni 2013. Lt BSc Fabian Loy und Hptm Dipl.-Ing. Marcus Wohler, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts, verbringen eine Woche in Camp Roberts, einem Truppenübungsgelände in der kalifornischen Wüste und erproben erfolgreich kognitive Automation auf UAVs der Forschungspartner von der US-Westküste. Dabei erkennt der von Fabian Loy im Rahmen seiner Masterarbeit an der Naval Postgraduate School (NPS), Monterey, CA (USA) entwickelte kognitive Agent an Bord des Kleinflugzeugs kritische Annäherungen an andere Luftfahrzeuge im Luftraum, entscheidet sich lagegerecht für eine Warnung an den Bediener oder gegebenenfalls auch für eigenes Handeln. Nach 2011 ist dies nun bereits die zweite Entsendung von Studierenden des LRT-Studienschwerpunkts "Flugführungssysteme" an die NPS wo Professor Isaac I. Kaminer an UAV-Automatisierung forscht.



 

40 Jahre Uni der Bundeswehr München - Das IFS ist dabei

21. Juni 2013. Die Universität der Bundeswehr München feiert ihr 40-jähriges Bestehen. Ganz so alt ist das 2008 gegründete Institut für Flugsysteme (IFS) zwar noch nicht, aber die Wurzeln der Vorgängerinstitute für "Systemdynamik & Flugmechanik" sowie "Luftfahrttechnik" reichen bis in die Anfänge unserer Universität zurück. Und deshalb ist das IFS mit seinen wissenschaftlichen Exponaten aus dem Bereich der Flugführung und der kognitiven Automation von bemannten und unbemannten Luftfahrzeugen stets ein fester Bestandteil großer Veranstaltungen an der Uni. Besonders gefreut hat sich Institutsleiter Prof. Axel Schulte (r.) über ein kurzes Zusammentreffen mit dem Bundesverteidigungsminister Dr. Thomas de Maizière (l.) im Beisein von Universitätspräsidentin Prof. Merith Niehuss (m.), welches die Aktualität der Forschungsvorhaben für die Bundeswehr am Institut unterstreicht.

 


 

Hans Uhrmann promoviert

26. März 2013. Dipl.-Inf. (FH) Johann Uhrmann, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Professur für Flugmechanik & Flugführung bis August 2012, hat seine Promotion abgeschlossen. Nach erfolgreich an der Fakultät für Informatik abgelegter Promotionseignungsprüfung und fast fünfjähriger Forschungstätigkeit im Projekt "Manned-unmanned Teaming (MUM-T)" ist er stolzer Doktor der Ingenieurwissenschaften in Luft-und Raumfahrttechnik. Und er hat allen Grund! Die von ihm entwickelte Komponente zur auftragsbasierten Führung von UAVs bildet das funktionale Rückgrad von MUM-T. Hans Uhrmann weist in seiner Dissertation nach, dass die Führung von drei Aufklärungs-UAVs durch den Kommandanten eines bemannten Helikopters möglich ist. Dazu setzt er kognitive Softwareagenten an Bord der UAVs ein, welche mit an die jeweilige Arbeitssituation adaptierbarer Stringenz (vgl. "längere oder kürzere Leine") konsequent vom Menschen geführt werden. Bei so einem schönen Erfolg ist es geradezu logisch, dass die Arbeit von Dr. Uhrmann mit summa cum laude bewertet wurde. Die Freude beim Kandidaten und beim Doktorvater, Prof. Axel Schulte, ist groß, das Institut hat einen Grund zu feiern!

 


 

DGLR Symposium "UAV Autonomie" - Automatisierung unbemannter Luftfahrzeuge wird zum nationalen Event

19. & 20. März 2013. Für insgesamt etwa 250 Teilnehmer war der Bavarian Campus on Aerospace and Security (BICAS) als Gastgeber das Zentrum der der deutschen UAV (Uninhabited Aerial Vehicle) Szene. Unter der Leitung von Prof. Axel Schulte (UniBwM, Institut für Flugsysteme) und Dr. Diana Donath (Cassidian) veranstaltete die Deutsche Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt Lilienthal-Oberth e.V. (DGLR) ein Symposium zum Thema „UAV-Autonomie – Automatisierung unbemannter Luftfahrzeuge“. Die Vortragenden sowie das Auditorium repräsentierten alle wichtigen deutschen Industrieunternehmen der Branche, einschlägige Forschungseinrichtung sowie Militär, Ämter und Behörden.

Die Themen reichten von Einsatzanforderungen der Bundeswehr, über Fragen zur Zulassbarkeit und Integration von UAV in den zivilen Luftraum bis hin zu aktuellen Forschungsergebnisse relevanter Fachgebiete (Programm).

 


 

Avionics Europe 2013

20. Februar 2013. Auch in diesem Jahr bot die Avionics Europe in München wieder Gelegenheit zum fachlichen Austausch mit internationalen Avionikfachleuten. Im Rahmen eines eines Forums des DGLR Fachbereichs Q3 "Avionik & Missionstechnologien" unter Mitwirkung der Avioniker der Royal Aeronautical Society zum lud Prof. Schulte als wissenschaftlicher Koordinator zu einem Science Slam zum Thema "UAV Mission Avionics" ein. Die 90 minütige Veranstaltung gab 8 Experten aus Forschung und Industrie die Gelegenheit ihre Themen in knackigen Kurzvorträgen zu präsentieren, darunter auch zwei des Instituts für Flugsysteme.

Technische Exponate des Instituts waren während der gesamten Messe an unserem Stand zu bewundern. Das Foto zeigt Prof. Axel Schulte im Gespräch mit dem bayerischen Wirtschaftsminister Martin Zeil (Bild Mitte). Zeil interessiert sich besonders für den Einsatz unserer mini-UAVs bei der Gewinnung flächenbezogener Landwirtschaftsdaten, und dies gegebenenfalls auch ohne oder mit nur schwachem Datenlink. An dieser Technologie arbeitet das Institut bereits seit einigen Jahren und hat bereits zwei Forschungspreise in diesem Zusammenhang gewonnen (wir berichteten darüber).

 


 

Best Paper Award auf der IEEE/AIAA Digital Avionics Systems Conference

Oktober 2012. Jetzt wird's langsam unheimlich! Florian Böhm gewinnt den zweiten Best Paper Award in diesem Jahr für den Beitrag "Cognitive UAV Resource Management allowing Task-based Mission Execution under Data Link Limitations".

Ermöglicht wurde dieser schöne Erfolg durch konsequentes Teamwork. Dabei war Florian Böhm für die synchrone Telemetrie- und Videoübertragung und das Datenlink-Management zuständig. Stefan Brüggenwirth realisierte einen kognitiven Agenten zur Durchführung einer Aufklärungsmission und intelligenten Verhaltenssteuerung auf Basis COSA2. Der kognitive Agent verfügt hierbei über die Fähigkeit automatisiert die on-board Kameras zu steuern, Sensordaten zwischenzuspeichern und geeignete Wegpunkte zur Datenübertragung anzufliegen. Sebastian Clauß zeichnete sich hierbei für die Routenplanung und Autopilotenansteuerung verantwortlich. Während der spätsommerlichen Flugversuche mit dem Mini-UAV "Graphite" sorgte unser "Testpilot" Dr. Mike Kriegel wie schon so oft für Flugsicherheit. Teamleiter Prof. Axel Schulte ist stolz und glücklich, insbesondere da es sich bei dem prämierten Artikel um seine 100. wissenschaftliche Publikation handelt. Es kann also doppelt gefeiert werden!

 


 

Pierre Aurich erhält AFCEA Studeinpreis für Masterarbeit

30. August 2012. Olt MSc Pierre Aurich (2. v.r. im Bild zwischen weiteren Preisträgern und Generalmajor Staudacher, Mitte) erhält einen der begehrten Studienpreise des AFCEA Bonn e.V. ("Anwenderforum für Fernmeldetechnik, Computer, Elektronik und Automatisierung") für seine herausragende Masterarbeit unter dem Titel "Entwicklung eines kognitiven Agenten zur auftragsbasierten UAV-Führung unter Nutzung von Optimal Control", die er im Jahr zuvor an der Naval Postgraduate School, Monterey, CA, USA in enger Zusammenarbeit mit dem Institut angefertigt hatte (wir berichteten darüber). Dabei hat Herr Aurich sowohl Methodenansätze aus dem Bereich der optimalen Pfadgenerierung und Regelung als auch aus dem Bereich der kognitiven Verhaltensentscheidung substanziell weiterentwickelt, miteinander integriert und ein eindrucksvolles Flugexperiment in den USA durchgeführt. Pierre Aurich war seit seinem Bachelor-Studium dem Institut für Flugsysteme verbunden und hat im Master-Studium den Schwerpunkt "Flugführungssysteme" vertieft. Der betreuende Prof. Schulte und das gesamte Institut beglückwünschen Herrn Aurich herzlich zu diesem schönen Erfolg.

 


 

Die Erfolge tragen Früchte - Folgebeauftragung MUM-T

August 2012. Die wissenschaftlichen Erfolge im Projekt "Hubschrauber - abgesetzte Sensorplattform / manned-unmanned Teaming, MUM-T" tragen ihre Früchte. MUM-T bezeichnet hierbei die UAV-Führung aus einem Transport-Helikoptercockpit zur Voraufklärung der Flugroute zum Schutz des bemannten Helikopters. Mehrfach hatten wir bereits über Bestpreise, Promotionen und internationale Anerkennung aus dem Umfeld von MUM-T berichtet. Mit CASIMUS ist es Prof. Schulte nun gelungen eine mehrjährige Anschlussfinanzierung einzuwerben. CASIMUS steht für "Cognitive Automated Sensor Integrated Unmanned Mission System" und ist ein Kooperationsprojekt zwischen der Professur für Flugmechanik & Flugführung und der Professur für Luftfahrttechnik am IFS. Auftraggeber ist das Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung in Koblenz. Für die insgesamt fünf neu einzustellenden Jung-Wissenschaftler am Institut gilt frei nach Newton: "Wir stellen uns auf die Schultern von Riesen, um noch weiter zu blicken."

 


 

Forschungsresultate auf Augenhöhe

August 2012. In seiner Augustausgabe widmet das weltweit anerkannte, wehrtechnische Magazin Jane's International Defence Review unseren Forschungsergebnissen zu Manned-unmanned Teaming (MUM-T) einen Artikel und stellt diese im Kontext entsprechender Aktivitäten der US Army dar. Damit werden die in aufwendigen Mensch-Maschine Experimenten erzielten Ergebnisse bezüglich der Steigerung der Situation Awareness von UAV-Operateuren mittels kognitiver Automation im internationalen Kontext diskutiert. Aber lesen Sie selbst: Jane's Artikel.

 


 

IFS stellt UAV-Telemetrie in der BMW Welt aus

12.-14. Juni 2012. Anlässlich der European Telemetry and Test Conference (etc2012) stellen Wissenschaftler und Studierende des Institus für Flugsysteme (IFS) ihre Technologien zur Breitband-Datenübertragung bei der UAV-Führung aus. Dazu bietet die BMW Welt in München den stylischen Rahmen. Das Foto zeigt unsere Schwenkantenne zur synchronen Video- und Datenübertragung auf Basis TCP/IP. 

Doch damit nicht genug, Institutsmitarbeiter Florian Böhm hält seinen ersten wissenschaftlichen Fachvortrag und gewinnt prompt den Best Student Paper Award. Die Prämie kann sich sehen lassen: Eine Reise zur International Telemetry Conference ITC 2012 in San Diego, USA im Oktober 2012. Wow!

 


 

"Germany 10 Points!" - IFS-Team gewinnt "Scientific Achievement Award"

8. Mai 2012. Das Team des Instituts für Flugsysteme gewinnt mit seiner Videodokumentation "Dual-mode Cognitive Automation in Manned-unmanned Teaming Missions" (siehe Bericht unten) den "Scientific Achievement Award" des NATO RTO HFM-217 TechForums in Prag. Der Workshop bot ca. 50 Human-Automation-Integration Experten aus 8 NATO Nationen (CA, DE, FR, NL, SW, PO, UK, US) die Gelegenheit, sich über 13 Technologieprojekte zu "Supervisory Control of Multiple Uninhabited Systems", dem Thema der dem Workshop vorausgegangenen HFM-170 Task Group, zu informieren und ihre Bewertungen abzugeben.

Neben dem Award wurde die wissenschaftliche Arbeit des Instituts, auf die vor allem die Mitarbeiter Dr. Diana Donath, Andreas Benzler, Felix Maiwald, Andreas Rauschert, Ruben Strenzke und Johann Uhrmann unter der Leitung von Prof. Axel Schulte stolz sein dürfen, von der anwesenden Community jeweils in den Kategorien Relevance, Impact und Methods als beste von allen 13 TechDemos bewertet.

 


 

Besser geht's nicht

4. Mai 2012. Diana Donath, wissenschafliche Mitarbeiterin am Institut bis 2011, ist Doktor der Ingenieurwissenschaften. Da blieb keine Frage unbeantwortet und kein Auge trocken. Die Jahre harter Arbeit haben sich voll ausgezahlt: Summa cum laude lautet das blitzsaubere Resultat. In ihrer Dissertation stellt die gelernte Luft- und Raumfahrttechnikerin (TUM) ihre interdisziplinären Fähigkeiten voll unter Beweis. Nicht nur, dass sie uns ein tieferes Verständnis des anthropotechnischen Konzepts "workload" im Umfeld der multi-UAV Führung liefert, eine Begriff, der allzu häufig geradezu floskelhaft verwendet, aber selten wirklich verstanden wird. Nein, Frau Donath zeigt auch auf, wie sich Interaktionen des Operateurs unter Anwendung selbstadaptiver Strategien bei drohender Überforderung verändern, vermisst diese unter Anwendung von Blickbewegungsmessung und trainiert entsprechende Hidden Markov Modelle auf die Wiedererkennung von Teilaufgaben. Zu akademisch? Na gut. Wie können Assistenzsysteme erkennen, wann der menschliche Bediener überfordert ist und die Aufmerksamkeit schwindet? Frau Dr. Donath gibt Antworten und stößt damit eine Tür auf zu besserer Mensch-Maschine-Interaktion durch adaptive Assistenzsysteme, eine großartige wissenschaftliche Leistung, findet nicht nur der stolze Doktorvater Prof. Axel Schulte (links im Bild).

 


 

MUM-T Videodokumentation auf YouTube

April 2012. Mehrere UAVs von einer Person zu führen, und das auch noch vom Cockpit eines Helikopters, das klingt nicht gerade wie eine leichte Aufgabe. Die Forscher am Institut für Flugsysteme beweisen mit ihrem eindrucksvollen Laboraufbau, dass es geht. Dank unseres Dual-Mode Cognitive Automation Ansatzes werden künftig solche Manned-Unmannd Teaming (MUM-T) Missionen in greifbare Nähe gerückt. Wer sich nicht vor Ort selbst davon überzeugen kann, dem sei unsere Videodokumentation empfohlen.

 


 

Institut im Dialog mit Europas Avionikexperten

21.-22. März 2012. Mit Exponaten aus der Flotte unserer Mini-UAVs stellte sich das Institut auf der Avioncs Europe Conference & Exhibition zahlreichen interessierten Experten der Europäischen Avionikindustrie vor. Am Gemeinschaftsstand mit der TU München wurden viele Fachgespräche geführt und Kontakte geknüpft. Prof. Schulte erläuterte die Forschungsarbeiten im Bereich der multi-UAV-Führung im Rahmen eines Konferenzvortrags vor interessiertem Publikum als Teil eines Forums der Royal Aeronautical Society und der Deutschen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt.

 


 

Unser "Creative Director" Florian Böhm stellt sein IFS-Image-Video vor

März 2012. Das IFS-Image-Video zeigt einige Impressionen der "Flight Test Season 2011" in einem dynamischen Video mit rasanten Schnitten, faszinierenden Einstellungen, beeindruckenden Luftaufnahmen und begeisternder Luftfahrttechnik. Institutsmitarbeiter MSc Florian Böhm, Haus- und Hof Fotograf des Instituts, stellt wieder einmal sein Gespür für kreative Bildgestaltung unter Beweis.

 


 

Was lange währt ...

7. März 2012. ... wird endlich gut, nein, sehr gut! Institutsmitarbeiter Dipl.-Ing. Michael Kriegel ist Doktor der Ingenieurwissenschaften. Und er hat allen Grund stolz auf seine Arbeit zu sein, war er doch der erste, der ein mini-UAV des Instituts mittles kognitiver Automation geflogen ist und es damit zu einem Knowledge Configured Vehicle gemacht hat. Hierbei handelt es sich um die intelligente Abstraktion tatsächlich verbauter Hardware (wie etwa des Autopiloten) hinter einer generischen Schnittstelle. Seine wissenschaftlichen Erkenntnisse und Erfahrungen bringt der PostDoc nun als ASPC (Academic Single Point of Contact) im Forschungsprojekt SAGITTA und in der akademischen Lehre im Bereich der Flugdynamik mit ein. Sein ebenso stolzer Doktorvater, Prof. Schulte, ist froh, Dr. Kriegel weiter am Institut beschäftigen zu können. Und dass das Institut für Flugsysteme auch richtig feiern kann, beweisen Fotos, die hier nicht veröffentlicht werden!

 


 

Best Paper Award für Johann Uhrmann

November 2011. Die International Academy, Research, and Industry Association (IARIA) hat den Institutsmitarbeiter Dipl.-Inf. (FH) Johann Uhrmann und Prof. Schulte mit einem Best Paper Award der COGNITVE 2011 ausgezeichnet.

Der Artikel "Task-based Guidance of Multiple UAV Using Cognitive Automation" beschreibt die Aufgabenzuweisung durch den Operateur an mehrere UAVs zur effizienten Gebietsaufklärung. Es werden das Konzept, die Umsetzung und die erfolgreiche Erprobung des von Hans Uhrmann entwickelten Laborprototypen im Rahmen des Projekts "Manned-unmanned Teaming (MUM-T)" dargestellt.

 


 

Großer Bahnhof beim MUM-T & MiRA Abschluss

11. Oktober 2011. Seit nunmehr über fünf Jahren forscht die Gruppe um Prof. Schulte an Technologien zur Führung unbemannter Fluggeräte (UAVs) aus dem Cockpit des bemannten Hubschraubers (MUM-T - Manned-unmanned Teaming). Hierbei untersucht das Institut für Flugsysteme die im amerikanischen Raum bereits seit längerem untersuchte Möglichkeit, mehrere unbemannte Sensorplattformen aus einem Helikopter heraus zu steuern! Um diese dies ohne Überlastung des menschlichen Bedieners zu ermöglichen, entwickelt das Institut für Flugsysteme kognitive Assistenzsysteme für den Kommandanten und den Piloten des Hubschraubers (MiRA - Military Rotorcraft Associate).

Im Oktober 2011 war es dann endlich soweit. Die Wissenschaftler des Instituts stellten ihre Ergebnisse etwa 30 Gästen aus der Forschung, der Industrie, dem Verteidigungsministerium sowie dem militärischen Bedarfsträger vor. Nach einer gelungenen bemannt-unbemannten Flugmission, die  Bundeswehr-Piloten im Simulator vorführten, wurde unser institutseigenes UAV, ein autopilotgesteuerter Hochleistungselektrosegler, gestartet und lieferte trotz stürmischen Winds Live-Videos aus ca. 200 Metern Höhe über unserem Testgelände an der UniBwM (Bericht). Die sehr gelungene Veranstaltung, dank derer zur Zeit Gespräche über weitere Beaftragungen laufen, fand ihren geselligen Ausklang im Uni-Casino. (Fotos: Piloten im Forschungsflugsimulator; Institutsmitarbeiter MSc Florian Böhm erläutert Herrn Konrad vom BMVg die Video-Aufklärung vom UAV)

 


 

Startschuss für SAGITTA

Mai 2011. "SAGITTA - Open Innovation" steht für den geplanten UAV Technologiedemonstrator der Firma EADS Cassidian, der bis 2014 in entwickelt und flugerprobt werden soll. Die Professur für Flugmechanik & Flugführung untersucht dabei neuartige Flugführungs- und Missionsmanagementkonzepte sowie die Mensch-Maschine-Schnittstelle zur intelligenten Operateurunterstützung in der Bodenkontrollstation.

Die Professur für Luftfahrttechnik ist mit weiteren Arbeiten zu Missions- und Sensortechnologien ebenfalls beteiligt.

Bei SAGITTA handelt es sich um das erste Verbundprojekt im Rahmen von Munich Aerospace. Daran beteiligt sind Lehrstühle der TU München, DLR-Institute und weitere Partner. Der Untertitel "Open-Innovation" verdeutlicht den akademischen Forschungsanspruch, alle erzielten Ergebnisse zu veröffentlichen und transparent zur Diskussion zu stellen.

 


  

UAV Führung aus dem Helikoptercockpit dank kognitiver Automation

Mai 2011. Die Wissenschaftler des Instituts für Flugsysteme erproben erfolgreich Technologien, um die Führung meherer, unbemannter, fliegender Sensorträger (UAVs) aus dem Cockpit eines bemannten, militärischen Transporthubschraubers (siehe Foto) heraus möglich zu machen. In den aufwändigsten "Human-in-the-Loop" Experimenten in der Geschichte des Instituts arbeiten Heeresfliegerpiloten mit kognitiver Assistenzsystmen zur auftragsbasierten Führung und Bedienerunterstützung zusammen.

Hypothese des Experiments ist die Verbesserung des Situationsbewusstseins des menschlichen UAV-Operateurs durch gezielte Reduzierung der Arbeitsbelastung. Hierzu werden Aufklärungs- und Kommunikationsteilaufgaben durch das Assistenzsystem übernommen. Zur objektiven Messung des Situationsbewusstseins kommt etwa der SAGAT – Test zur Anwendung. Hierbei werden an kritischen Zeitpunkten während der Missionsdurchführung die Simulation angehalten und der UAV-Operateur gebeten, aus dem Kopf heraus sein taktisches Lagebild zu rekonstruieren, etwa die Position feindlicher und ziviler Kräfte einzuzeichnen.

 


  

Tom Enders am Institut für Flugsysteme

IFS_Besuch_Enders 02a.jpg18. März 2011. Airbuschef Dr. Thomas Enders (r.) besucht die Labore der Professur für Flugmechanik und Flugführung des Instituts für Flugsysteme. Enders und Institutsleiter Prof. Schulte diskutieren künftige Entwicklungsperspektiven bemannter und unbemannter Luftfahrzeuge. Dabei ist der Einsatz kognitiver Architekturen in hochautomatisieren Flugführungssystemen vielleicht bald schon greifbare Realität. Enders zeigt sich beeindruckt von den Forschungsarbeiten des Instituts auf dem Gebiet der Flugführung und Automation, den Simulationseinrichtungen und den UAV-Demonstratoren.

  


 

IFS Fashion - Nie wieder überlegen, "Was trage ich auf der Konferenz?"

IFSPolo_bw.JPGWeihnachten 2010. Anlässlich der Weihnachtsfeier des Instituts für Flugsysteme (IFS) wurde das brandaktuelle IFS Modelabel der Öffentlichkeit vorgestellt. Als kleines Weihnachtsgeschenk erhielt jeder Mitarbeiter ein Poloshirt im IFS-Look. Damit entfällt künftig die schwierige Überlegung "Was ziehe ich bloß bei meinem Vortrag auf der nächsten Konferenz an?".

Auch bei Studierenden findet das Corporate Design Outfit bereits reißenden Absatz.

  


 

NATO RTO Arbeitsgruppe diskutiert UAV Human Factors

September 2010. Es ist immer wieder ein großes Ereignis, wenn eine internationale Forschergruppe Ende September nach München kommt. So auch in diesem Herbst, als Prof. Schulte die NATO RTO Arbeitsgruppe HFM-170 an der UniBw begrüßen durfte. Die Task Group, die mit hochkarätigen Wissenschaftlern aus den USA, Großbritannien, Frankreich, Kanada, den Niederlanden, Portugal, Schweden und Deutschland besetzt ist, diskutiert in wiederkehrenden Treffen Fragestellungen der "Supervisory Control of Multiple Uninhabited Systems". Das Institut für Flugsysteme wußte die Gruppe durch "Tech-Demos" zu begeistern. Der längere Aufenthalt im Freien anlässlich der Flugvorführung unserer UAV-Demonstratoren (im Bild posiert die Gruppe vor unserer mobilen Bodenkontrollstation) jedoch gab reichlich Anlass zu vertieften Fachgesprächen ...

 


 

Angekommen und schon voll dabei

SchulteMIT.jpgSeptember 2010. Axel Schulte hat den Dienst als Gastprofessor am MIT aufgenommen. Für die nächsten drei Monate wird er im Team des Humans and Automation Lab (HAL) an verschiedenen Forschungsprojekten mitarbeiten, Vorlesungen halten, das AeroAstro Department kennenlernen und Vieles mehr ...

Bereits jetzt zeichnen sich erste Impulse für die zukünftige Ausgestaltung der eigenen Arbeiten an der UniBwM ab.

 


 

1st Cognitve UAV Flight

KCV.jpg20. August 2010. Der Rotorcraft-UAV-Demonstrator "BIG I" des Instituts für Flugsysteme hat seinen ersten Flug gesteuert durch künstliche Kognition an Bord absolviert. Dipl.-Ing. Michael Kriegel, der sowohl das komplexe Fluggerät als auch die Software zur kognitiven Missionsführung im Rahmen seiner Promotionsarbeit entwickelt und integriert hat, ist überglücklich. "Jetzt geht's ans Schreiben der Dissertation." Wissenschaftlich gesehen ist dieses Experiment der erste Einsatz einer sogenannten ACU (Artificial Cognitive Unit), in einem realen mechatronischen Umfeld im Fluge! Die ACU abstrahiert dabei die Fähigkeiten und Ressourcen des Fluggeräts zur einfacheren Ansteuerung im wissensbasierten System. Die Wissenschaftler des Instituts sprechen in diesem Zusammenhang von einem sogenannten KCV - Knowledge Configured Vehicle.

 


 

Weiterbildung in Kognitiver Automation

ACU.jpg7. & 8. Dezember 2010. Zum zweiten Mal seit 2008 bieten die Wissenschaftler um Prof. Schulte am Institut für Flugsysteme das Seminar der Carl-Cranz-Gesellschaft e.V. (CCG) zum Thema "Kognitive Automation in der Flugführung" an. Die anspruchsvolle Weiterbildungsveranstaltung findet am 7. und 8. Dezember 2010 an der UniBwM in Neubiberg statt. Neun Dozenten präsentieren Forschungs- und Entwicklungsergebnisse der vergangenen zwei Jahre interessierten Teilnehmern aus Industrie, Forschungseinrichtungen, Ämtern und Militär.

aktuelles Seminarprogramm

 


 

Cognitive Automation & Optimal Control: Transatlantische Kooperation

NPSbanner.gifJuni 2010. Professor Isaac I. Kaminer von der Naval Postgraduate School (NPS), Monterey, CA (USA) und Prof. Axel Schulte (Institut für Flugsysteme) werden künftig intensiver zu Themen der UAV-Flugführung und Flugregelung zusammen arbeiten. Die vereinbarte Kooperation stärkt nicht nur die transatlantische Kooperation, sondern überwindet auch fachliche Gräben zwischen "Optimierern" (optimal control, NPS) und "Symbolisten" (cognitive automation, IFS). Im Rahmen der Zusammenarbeit soll auch Studenten des Master-Schwerpunkts "Flugführungssysteme" Gelegenheit gegeben werden, ihre Masterarbeit in Kalifornien anzufertigen. Das ist Motivation pur!

 


 

IFS liefert Agrar-Flieger aus

PFGlider.jpg20. April 2010. Institutsmitarbeiter Dr. Patrick Reidelstürz liefert den ersten Agrar-Flieger des Instituts an einen landwirtschaftlichen Großbetrieb bei Rostock aus. Im Rahmen des Forschungsvorhabens "Einsatz von UAV in der Präzisionslandwirtschaft" wurde in Zusammenarbeit mit den Partnern CiS GmbH und dem Konsultations- und Dienstleistungszentrum innovativer Produktionsverfahren in der Landwirtschaft (KDZ Liepen) ein autopilotgesteuertes, unbemanntes Kleinflugzeug entwickelt. Nutzlast sind zwei Kameras, welche im Rot- und Nahinfrarotbereich flächendeckende Aufnahmen liefern. Diese werden georeferenziert und zum sogenannten NDVI Vegetationsindex fusioniert, welcher wertvolle Informationen zum ökologischen und ökonomischen Landwirtschaften liefert. In einem ersten 10-minütigen, vollautomatischen Messflug konnten Daten für eine Fläche von 1200x500 Metern erhoben werden. (Bild: "Precision Farming"-Glider bei der Landung)

 


 

Einladung ans MIT

MIT_HAL.gifApril 2010. Prof. Axel Schulte hat vom Humans and Automation Lab (HAL) am Massachussetts Institute of Technology (MIT) in Cambridge, USA eine Einladung als "Visiting Professor" für das Herbstsemester 2010 erhalten. Ab September wird er am dortigen Department of Aeronautics and Astronautics voraussichtlich für drei Monate tätig sein.

 

 


 

Prof. Schulte in Fraunhofer Kuratorium berufen

fkie.gif8. März 2010. Prof. Axel Schulte wird zur Beratung des Institutsleiters und des Vorstands der Fraunhofer-Gesellschaft in das Kuratorium des Fraunhofer-Instituts für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie (FKIE) berufen. Die Interessenschwerpunkte der Zusammenarbeit liegen in den Bereichen Human-Systems Integration, Mensch-Maschine-Schnittstellen für Führungs- und Einsatzsysteme, Assistenzfunktionen und Mehrrobotersysteme.

 

 


 

NH90 Winter Camp Finnland

whiteout.jpgFebruar 2010. Prof. Schulte nimmt am NH90 Winter Camp Flugtraining in Rovaniemi (FIN) teil. Die Heeresflieger sammeln am Polarkreis Erfahrungen bei Schneelandungen und unter arktischen Flugbedingungen. Gegenstand der wissenschaftlichen Studie ist es, Möglichkeiten und Grenzen der künftigen NH90 Simulatorausbildung auszuloten.

 

Schneelandung ("whiteout") einer Bo-105

 


 

Assistenzsysteme & Kognitive Automation - 25 Jahre Forschung

BuchCover.jpgJanuar 2010. Bei Springer ist die Monographie "System Ergonomic Design of Cognitive Automation" erhältlich.

Prof. Dr. Reiner Onken (Professor für Flugmechanik und Flugführung von 1984-2001) und sein Nachfolger Prof. Dr. Axel Schulte elaborieren die Theorie der kognitiven & kooperativen Automation in der Flug- und Fahrzeugführung. Der Reifegrad der vorgestellten Technologien wird an zahlreichen Fallstudien und Anwendungsentwicklungen aus 25 Jahren universitärer Forschung an wissensbasierten Assistenzsystemen für Piloten und Autofahrer sowie in jüngerer Zeit auch aus dem Bereich der teil-autonomen UAV-Flugführung dokumentiert.

Zur Bestellung

 


 

Marcus Wohler erhält EADS-Studienpreis

18. Dezember 2009. Olt. Dipl.-Ing. Marcus Wohler, studentische Hilfskraft (seit 2008) und Diplomand des Instituts für Flugsysteme, wurde anlässlich der Diplomierungsfeier für seine herausragende Diplomarbeit mit dem EADS-Studienpreis ausgezeichnet. Die Arbeit trägt den Titel "Entwicklung kognitiver Funktionalitäten zur Gebietsaufklärung durch UAVs". (Laudatio)

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Prof. Axel Schulte gratuliert Marcus Wohler

 


 

Lecture Series zu UAV-Flugführung

September 2009. Zusammen mit weiteren namhaften Wissenschaftlern und Spezialisten des MIT und der Firmen QintetiQ und Thales führte Prof. Dr. Axel Schulte eine Lecture Series zum Thema "Advanced Automation Issues for Supervisory Control in Manned-unmanned Teaming Missions" (SCI-208) durch.

SCI208Team_small.jpg

v.l.n.r.: Dr. Jon Platts (QinetiQ, UK); Sara Howitt (Thales, UK);
Prof. Missy Cummings (MIT, USA); Prof. Axel Schulte (UniBwM)

Veranstaltungsorte & Termine:

  • Naval Postgraduate School. Monterey, CA, USA.
    8. & 9. September 2009.
  • Politecnico Torino. Turin, ITA.
    16. & 17. September 2009.
  • Nationaal Lucht- en Ruimtevaartlaboratorium (NLR). Amsterdam, NDL.
    21. & 22. September 2009.
  • Weitere Lectures in Warschau, POL sind in Planung für 2010.

Das System Concepts & Integration Panel (SCI) der NATO Research & Technology Organization war der Veranstalter.

 


 

Internationales UAV Symposium in Neubiberg erfolgreich abgeschlossen

Vom Dienstag den 30. Juni bis Donnerstag den 2. Juli 2009 fand im Audimax der Universität der Bundeswehr München ein internationales Symposium zum Thema "Intelligent Uninhabited Vehicle Guidance Systems" (SCI-202) statt. 140 Forscher und Entwickler aus über 15 Nationen diskutierten anhand von 30 Fachvorträgen neueste Entwicklungen auf dem Feld der unbamannten Luftfahrzeuge (UAVs).

Das System Concepts & Integration Panel (SCI) der NATO Research & Technology Organization ist der Veranstalter. Prof. Dr. Axel Schulte war der Leiter des Programmkomitees und Gastgeber an der UniBwM.

Programm

Impressionen
 


 

Institut engagiert sich in der Weiterbildung

Am 2. und 3. Dezember 2008 fand in Oberpfaffenhofen ein Seminar  der Carl-Cranz-Gesellschaft e.V. (CCG) zum Thema "Kognitive Automation in der Flugführung" statt. Dozenten waren Mitarbeiter des Instituts. Prof. Schulte, Dr. Meitinger, Fr. Donath, Hr. Kriegel und Hr. Jarasch präsentierten die neuesten Forschungsergebnisse einem Kreis von 15 interessierten Teilnehmern aus Industrie, Ämtern und Universitäten. Voraussichtlich wird das Seminar in 2010 wiederholt.

Seminarprogramm

 


 

Förderpreis der EADS geht an Claudia Meitinger

Am 17. Oktober 2008 erhielt die Institutsmitarbeiterin Dr. Claudia Meitinger für ausgezeichnete Leistungen in Ihrer Dissertation den Förderpreis der EADS.

Dies Academicus 2008

Dr. Meitinger (2. v. l.) nach der Preisverleihung auf dem Dies Academicus 2008.

 


 

Institut für Flugsysteme geht an den Start

Mit der Berufung von Univ.-Prof. Dr.-Ing. Peter Stütz auf die Professur für Luftfahrttechnik am 1. Oktober 2008 und dem institutionellen Zusammenschluß der Professuren für Flugmechanik & Flugführung und Luftfahrttechnik wird das neue Institut für Flugsysteme gegründet.

IFS Logo

Während sich Prof. Stütz in der Forschung der Entwicklung von Methoden der Systemintegration von Luftfahrzeugen zuwenden wird, baut Prof. Schulte (Flugmechanik & Flugführung) das Forschungsfeld der Optimierung von Flugmissionen unter besonderer Berücksichtigung des Zusammenwirkens von Mensch und kognitiver Automation weiter aus.

Gemeinsam betreiben Schulte und Stütz eine Flotte aus mehreren UAV-Demonstratoren und Flugsimulationseinrichtungen und entwickeln diese weiter.

 


 

Flugführung am Tag der offenen Tür

Die Universität der Bundeswehr veranstaltet regelmäßig einen Tag der offenen Tür. Dieser findet alle 2 Jahre statt.

Am Tag der offenen Tür am 28. Juni 2008 verwandelte sich die Universität der Bundeswehr München in den Campus Europa

Das Institut stellte UAV-Demonstratoren und die mobile Bodenkontrollstation aus. Dazu gab es Helikopter Demoflüge mit Kunstflugeinlagen durch den Rotorcraft-UAV Sicherheitspiloten Peter Pratter.

 campus europa

Regen Antrang gab es auch bei der Vorstellung des institutseigenen Helikoptersimulator, bei dem große und kleine Testpiloten ihr Können zeigen konnten.

 


 

Prof. Schulte macht Auftakt für KinderUni@UniBwM

Seit Herbst 2007 veranstaltet die Universität der Bundeswehr München in Kooperation mit der Volkshochschule Neubiberg-Ottobrunn eine Kinderuni.

Professoren erzählen den Kindern von Ihren Forschungsgebieten und erklären viele interessante Dinge, etwa wie ein Flugzeug fliegt, oder wie das Internet funktioniert.

Prof. Dr. Axel Schulte war der erste, der in dieser Veranstaltungsreihe am 14. November 2007 seinen fachspezifischen Beitrag zu dem Thema "Wie fliegt ein Flugzeug ... auch ohne Pilot?" gab. Hier ist beschrieben, wie es war.

  Kinderuni

 

Professur für
Flugmechanik & Flugführung
Univ.-Prof. Dr.-Ing. Axel Schulte