Seminar Militärische Funkkommunikation - WT09
Seminar: Militärische Funkkommunikation
Überblick
Das Seminar befasst sich mit militärischer Funkkommunikation. Das Seminar wird in Kooperation mit dem IT-Amt Bw Abteilung C4 und A8, der Wehrtechnischen Dienststelle 81 und "der Industrie" statt.
Ansprechpartner für das Seminar ist Dr. Tobias Eggendorfer, Seminarleiter Professor Dr. Gunnar Teege und Professor Dr. Gabi Dreo.
Termine
Das Seminar findet am 6. und 7. März 2009 im Senatsaal der Universität statt. Die Exkursion zur WTD-81 ist geplant für den 11.02.2009. Bitte beachten Sie, daß die angegebene Terminplanung noch vorläufig ist.
Die fertigen Ausarbeitungen sind bis Freitag, 13.03.2008 per E-Mail an Dr. Tobias Eggendorfer sowohl als Tex als auch PDF-Dokument abzugeben.
Exkursion
Am 11. Februar 2009 findet die Exkursion zur Wehrtechnischen Dienststelle 81 (WTD) statt. Die WTD wird uns über für das Seminar relevante bestehende und geplante Ausstattung der Bundeswehr informieren. In beschränktem Rahmen ist es auch für andere Interessierte der Universität möglich, an dieser Veranstaltung teilzunehmen. Eine Anmeldung ist bis 16. Januar 2009 bei Michael Kretzschmar notwendig.
| Abfahrtszeit | 11. Februar 2009 11:30 Uhr MEZ |
| Abfahrtsort | Uni-Kirche |
Terminplan
06.03.2009
| Zeit | Thema |
|---|---|
| 08:30 - 08:45 | Eröffnung, Professor Dr. Gunnar Teege, Professor Dr. Gabi Dreo |
| 08:45 - 09:30 | Überblick über die Informations- und Kommunikationssysteme der Bundeswehr, OTL Gerhard Schwarz, IT Amt Bw A8 |
| 09:30 - 10:15 | Thema 1 |
| 10:15 - 11:00 | Taktische Kommunikation auf dem Gefechtsfeld, Manfred Kracht, Thales Defence Deutschland |
| 11:00 - 11:15 | Pause |
| 11:15 - 12:00 | Thema 2 |
| 12:00 - 12:45 | TDL in der CH-53, Heinz Marsau-Rierl, Atlas Elektronik GmbH |
| 12:45 - 13:45 | Mittagspause |
| 13:45 - 14:30 | Thema 3 |
| 14:30 - 15:15 | Interoperabilität im Heer, Jürgen Schmidt, Rheinmetall Defence Electronics GmbH |
| 15:15 - 15:30 | Pause |
| 15:30 - 16:15 | Thema 4 |
| 16:15 - 17:00 | Thema 5 |
| 17:00 - 17:15 | Pause |
| 17:15 - 18:00 | Thema 6 |
| 18:00 - 18:45 | Thema 7 |
07.03.2008
| 08:30 - 09:15 | Thema 8 |
| 09:15 - 10:00 | Thema 9 |
| 10:00 - 10:15 | Pause |
| 10:15 - 11:00 | Thema 10 |
| 11:00 - 11:45 | Thema 11 |
| 11:45 - 12:30 | Thema 12 |
| 12:30 - 13:30 | Mittagspause |
| 13:30 - 14:15 | Thema 13 |
| 14:15 - 15:00 | Thema 14 |
| 15:00 - 15:15 | Abschluß |
Themen
Beachten Sie bitte, daß die Stichpunkte bei den jeweiligen Themen Ihnen lediglich Hinweise zu möglichen Richtungen geben sollen, aber keinesfalls das Thema erschöpfend behandelt ist, wenn Sie nur genau diese Stichpunkte abarbeiten. Sie sollen durch eigenständige Einarbeitung und Schwerpunktsetzung das Thema interessant gestalten und umfassend ausarbeiten.
- Situtational Awareness
- Grundlagen und Konzepte
- Technologien
- Internationaler Überblick
- Close Air Support
- Aufgaben / Anwendung
- Besonderheiten für TDL
- VMF im CAS
- VMF-Vorläufer und verwandte Protokolle
- Drahtlose Datenübertragung von HF bis UHF
- Bandcharakteristika
- IP- und TCP-Probleme
- Ansätze zur Nutzung existierender Anwendungs-Protokolle
- VMF-Nachrichten und Header-Formate
- MIL-STD 6017 und MIL-STD 2045-47001
- VMF-Übertragungsformate
- MIL-STD 188-220
- Vergleich zu bekannten Informatikformaten etc.
- Voice over IP über military radio
- VoIP-Grundlagen / Überblick
- VoIP über WLAN (Überblick)
- VoIP über Funk
- Sicherheit in IP
- Übertragung von TDL über IP
- Übertragung von IP über TDL, z.B. MIL-STD 188-220
- SDR Ansätze
- Was ist SDR? (Ziel/Zweck/Idee)
- Finnland
- ESSOR
- JTRS
- SVFuA (Streitkräftegemeinsame Verbundfähige Funkgeräteausstattung)
- Was ist SVFuA im Kontext SDR? (Ziel/Zweck/Einsatzmöglichkeiten/Idee)
- Darstellung Projekt in Bw (Studien, Aufteilung)
- Übersicht zu implementierende Wellenformen
- Aufbau Gerät + Managementaspekte
- AdHoc-Network (MANET)
- Breitbandwellenform
- Layer 2
- Routing Protokolle (proaktiv, reaktiv, hybrid)
- SEM 93 in Verbindung mit HMTI
- Was ist das SEM 93 (Gerät/Versionen)
- Funkbetriebsverfahren
- Vorstellung HMTI (Hochmobiles Taktisches Internet)
- KommServer als Verbindendes Element
- Vorstellung KommServer
- Anwendungsbeispiele (SEM 93, MAHRS-Tiger)
- Vorstellung Managementaspekte beim KommServer
- IdZ
- Vorstellung IdZ (Ziel/Zweck/Idee)
- Vorstellung der Wellenform Idz
- Vorstellung Managementaspekte
- Management des MobKomSysBw
- Vorstellung MobKommSysBw
- Schwierigkeiten Management in mobilen Systemen
- Vorstellung Ansätze in Bw
Ansprechpartner
Ansprechpartner und Betreuer ist Dr. Tobias Eggendorfer, Seminarleiter ist Professor Dr. Teege. Die Themen 3, 8 - 14 werden von Sebastian Hanigk und Michael Kretzschmar betreut. Für Fragen zu LaTeX wenden Sie sich bitte an Volker Eiseler, der Ihnen bei allgemeinen Fragen auch gerne zur Verfügung steht. Bitte fragen Sie generell bevorzugt per E-Mail an bzw. vereinbaren Sie per E-Mail einen Termin.
Informationen zu den Vorträgen
Zeit
Für jeden Vortrag ist ein Zeitslot von 45 Minuten reserviert. Davon sollen etwa 15 Minuten für Fragen und Diskussion zur Verfügung stehen.
Technische Ausrüstung
Ihnen steht im Vortragsraum ein Beamer zur Verfügung. Nutzen Sie nach Möglichkeit Ihren eigenen Laptop, dadurch können Sie sicher sein, daß Ihre Präsentationssoftware entsprechend Ihrer Erfahrung funktioniert. Bitte testen Sie den Laptop vorher mit dem bereitgestellten Beamer.
Themen
Die Vorträge bauen teilweise inhaltlich aufeinander auf. Bitte beachten Sie das bei Ihrer Vorbereitung und Ausarbeitung und vermeiden Sie es, Ihre Zuhörer durch endlose Wiederholung der Grundlagen, die in anderen Vorträgen schon dargestellt wurden, unnötig zu langweilen.
Reihenfolge der Vorträge
Die Vortragsreihenfolge entspricht der Reihenfolge der Liste oben.
Hinweise zur Ausarbeitung
Die Seminararbeiten werden zu einem Seminarbericht zusammengefasst, der über die Bibliotheken und online erhätlich sein wird. Zusätzlich wird der Seminarband möglicher Weise als Buch herausgegeben.
Sie haben von Volker Eiseler eine LaTeX-Vorlage für Ihre Ausarbeitung erhalten. Da die einzelnen Ausarbeitungen später zu einem gemeinsamen Seminarband zusammengesetzt werden sollen, müssen Sie sich exakt an die Vorlage halten. Sollten Sie den Eindruck haben, daß die Vorlage fehlerhaft ist, wenden Sie sich bitte bevor Sie selbständig Änderungen vornehmen an Volker Eiseler.
Hinweise zum Zitieren und Literaturverzeichnis
Geben Sie Quellen in der Ausarbeitung an. In der Informatik ist es üblich, in eckigen Klammern hinter dem Zitat eine Quellenangabe einzufügen [1] oder auch [ABC93]. Im Literaturverzeichnis werden die Quellen in der lexikographischen Reihenfolge der Kurzzeichen aufgelistet. Dabei haben sich die folgenden Formate etabliert, die entsprechend auch in der LaTeX-Vorlage bereitgestellt sind:
- Buch
- Autor, Titel, Ausgabe, Verlag, Ort, Jahr
- Artikel
- Autor, Titel, Zeitschrift, Ausgabe, Seite, Verlag, Ort, Jahr
- Uni-Arbeiten
- Autor, Titel, Art der Arbeit, Hochschule, Ort, Jahr
- Webseiten
- Autor, Titel, URL, Datum des letzten Besuchs
Weitere Quellen werden analog den Beispielen zitiert.
Beachten Sie, daß Quellen eine unterschiedliche Wertigkeit haben. Generell gilt: Papier > Web > Unveröffentlicht > Gesprochen. Innerhalb der Quellen ist die "Bedeutung" des Autors ein Qualitätshinweis (also Diplomand > Anonymen Wikipedia-Schreiber). Natürlich bestätigen Ausnahmen die Regel.
Ihre Quellenrecherche sollte sich keinesfalls ausschließlich auf Wikipedia beschränken, obwohl das sicherlich ein guter Einstiegspunkt ist. Versuchen Sie möglichst hochwertige Quellen zu zitiern.
Teilnahme
Die Anmeldung ist abgeschlossen.
Teilnehmerliste
| Thema-Nr. | Name |
|---|---|
| 1 | Thomas Bühring |
| 2 | Stephan Tzschoppe |
| 3 | Tobias Brohl |
| 4 | Rene Fröhlich |
| 5 | Thomas Diefenbach |
| 6 | Marco Pantel |
| 7 | Lars Grebe |
| 8 | Markus Knopp |
| 9 | Ziemen Marcel |
| 10 | Marcus Knüpfer |
| 11 | Raik Kiepert |
| 12 | Robert Kopp |
| 13 | Pascal Staudenrauss |
| 14 | Paul Watzlawik |
Allgemeine Hinweise
Für allgemeine Hinweise, einige weitere Literaturquellen etc. beachten Sie bitte auch die Informationen zum ersten und zweiten Seminar dieser Reihe.



