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Studium Wirtschaftsinformatik sowie Technologiemanagement und Wirtschaftsinformatik

Studiengänge Wirtschaftsinformatik und Master-Studiengang Technologiemanagement und Wirtschaftsinformatik

Das Studium der Wirtschaftsinformatik kann jeweils zum Oktober eines Jahres aufgenommen werden.

Bachelor-Studiengang WIN, Master-Studiengang WIN, Master-Studiengang TuW

Seit 2007 werden zwei aufeinander aufbauende Studiengänge (Bachelor-Studiengang Wirtschaftsinformatik und ein Master-Studiengang) angeboten. Für Studierende, die im Januar 2013, im Januar 2014 oder im Januar 2015 das Master-Studium aufgenommen haben, wurde und wird der Master-Studiengang Technologiemanagement und Wirtschaftsinformatik angeboten. Absolventen des Bachelor-Studienganges Wirtschaftsinformatik, die ihr Master-Studium im Januar 2016 oder später aufnehmen, wird der Master-Studiengang Wirtschaftsinformatik angeboten.

Veranstaltungen

Die Veranstaltungen in dem Bachelor-Studiengang Wirtschaftsinformatik werden von den Fakultäten Informatik und Wirtschafts- und Organisationswissenschaften angeboten. Die Veranstaltungen im Master-Studiengang Technologiemanagment und Wirtschaftsinformatik werden von den Fakultäten Informatik, Luft- und Raumfahrttechnik und Wirtschafts- und Organisationswissenschaften angeboten. In der linken Navigation finden Sie Verweise zu Veranstaltungsübersichten der Fakultät für Informatik. Informationen über alle Veranstaltungen finden Sie im Universitäts-Informationssystem LSF.

Inhalte der Wirtschaftsinformatik

Gegenstand der Wirtschaftsinformatik sind Informations- und Kommunikationssysteme in Wirtschaft und Verwaltung, die zunehmend auch in die privaten Haushalte hineinwirken. Diese Systeme sind sozio-technische Systeme d.h. die Aufgaben werden von personellen und maschinellen Aufgabenträgern kooperativ durchgeführt.

Aufgabe der Wirtschaftsinformatik ist die Entwicklung und Anwendung von Theorien, Konzepten, Modellen, Methoden und Werkzeugen für die Analyse, Gestaltung und Nutzung von Informationssystemen. Die Erforschung von komplexen Prozessen und Operationen in Unternehmen („Operations Research“) ist eine wichtige Grundlage dafür. Neben organisatorischen Aspekten werden die inner- und zwischenbetriebliche Integration der Informationsverarbeitung und branchenspezifische Anwendungen ebenso behandelt wie Prinzipien, Methoden und Werkzeuge der Systemgestaltung. Dabei greift die Wirtschaftsinformatik auf Ansätze der Betriebswirtschaftslehre und gelegentlich der Volkswirtschaftslehre sowie der Informatik zurück, die sie erweitert, integriert und um eigene spezifische Ansätze ergänzt. Dementsprechend ist das Studium der Wirtschaftsinformatik interdisziplinär und wird von den beiden Fakultäten Informatik und Wirtschafts- und Organisationswissenschaften getragen.

Berufsbilder

Häufig werden Absolventinnen und Absolventen des Wirtschaftsinformatik-Studiums in der Beratungsbranche eingesetzt. Ihr analytisch und komplexes Denkvermögen, das im Studium in einem hohen Maße gefördert wird, versetzt sie in die Lage, an der Schnittstelle von „Betriebswirtschaftslehre“, „Informatik“ und den „Ingenieurwissenschaften“ als Vermittler und Systemanalytiker tätig zu sein. Typische Tätigkeitsfelder sind insbesondere Planung, Auswahl, Aufbau, Management und Nutzung von informations- und kommunikationstechnischen Infra-strukturen, von Datenbank- und Informationssystemen, von Geschäftsprozess-Organisationssystemen sowie der Wissensverarbeitung mit den Einsatzbereichen wie Technologiemanagement, Systementwicklung, IT-Beratung, IT-Schulung, Organisationsentwicklung, Systemanalyse, Informationsmanager oder IT-Projektleiter. Neben der Fähigkeit, einzelne Komponenten zu entwickeln oder gar zu programmieren, werden sie häufig mit der Aufgabe betraut, größere Systeme zu entwickeln, Softwarelösungen zu integrieren bzw. für vorhandene Lösungen Optimierungspotentiale zu identifizieren und umzusetzen. Absolventen des Master-Studiengangs werden verstärkt im akademischen Bereich und in leitenden Funktionen eingesetzt.