Profil

Das Amt der Gleichstellungsbeauftragten

Im November 1994 wurde die erste Frauenbeauftragte für die Universität der Bundeswehr München bestellt, zwei weitere folgten. Mit dem Bundesgleichstellungsgesetz von 2001 wurde das Amt – sprachlich der Funktion angemessen – in Gleichstellungsbeauftragte umbenannt.
 

Die Gleichstellungsbeauftragte der Universität der Bundeswehr München ist zuständig für die zivilen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, insonderheit für die Frauen in Forschung und Lehre, in Administration und Verwaltung, in den Fakultäten und Fachbereichen sowie den zentralen Einrichtungen. Sie gehört der Personalverwaltung an, ist unmittelbar der Universitätsleitung zugeordnet und in der Ausübung ihres Amtes eigeninitiativ und weisungsfrei.

Die Universität der Bundeswehr München gehört zum Geschäftsbereich des Bundesministeriums der Verteidigung. Hier greifen das Bundesgleichstellungsgesetz und die entsprechenden Durchführungsbestimmungen des Ministers. Die Aufgaben der Gleichstellungsbeauftragten regelt der § 19 des Bundesgleichstellungsgesetzes. Die Gleichstellungsbeauftragte hat die Aufgabe, den Vollzug des Bundesgleichstellungsgesetzes sowie des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes an der Universität zu fördern und zu überwachen. Sie wirkt bei allen personellen, organisatorischen und sozialen Maßnahmen mit, die die Gleichstellung von Frauen und Männern, die Vereinbarkeit von Familie und Erwerbstätigkeit sowie den Schutz vor sexueller Belästigung am Arbeitsplatz betreffen. Zu ihren Aufgaben gehört auch die Beratung und Unterstützung in Einzelfällen bei beruflicher Förderung, Beseitigung von Benachteiligung und Fragen der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Zudem verfügt die Gleichstellungsbeauftragte über ein Initiativ-, Vortrags- und Einspruchsrecht.

In der Aufgabe der Controllerin ist die Gleichstellungsbeauftragte maßgeblich am Universitätsleben beteiligt: sie sitzt stimmberechtigt im Senat, Verwaltungsrat und in Berufungskommissionen, ist beratendes Mitglied in den Hochschulgremien, ist in Entscheidungsprozesse, Einstellungsverfahren und Erlasslagen jeglicher Art eingebunden. Das Vortragsrecht bei der Präsidentin der Universität hat die Gleichstellungsbeauftragte stets und uneingeschränkt. 
 

Die Gleichstellungsbeauftragte der Universität der Bundeswehr München ist Mitglied der Landeskonferenz der Frauen und Gleichstellungsbeauftragten an bayerischen Hochschulen (LaKoF) sowie des Münchner Arbeitskreises der Gleichstellungsbeauftragten (MAKGB) und beteiligt am Zusammenschluss der Gleichstellungsbeauftragten der Ober- und Mittelbehörden des Geschäftsbereiches des Bundesministeriums der Verteidigung.

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