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Datenbanken der Exzellenz in Auswahl


Nachstehende Datenbanken präsentieren exzellente Frauen in Wissenschaft und Forschung. Sie unterstützen die Suche nach hochqualifizierten Frauen für wissenschaftliche und akademische Führungspositionen, für Gutachter- und Referententätigkeit.

FemConsult
AcademiaNet
European Database of Women Experts in Science, Engineering and Technology
Gesamtschweizerische Datenbank

 

Familienfreundliche Bundeswehr

Grundsatzerlass zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie für zivile Beschäftigte im Geschäftsbereich des Bundesministeriums der Verteidigung vom 20. Dezember 2011

"Die Bundesregierung bekennt sich dazu," heißt es eingangs im Grundsatzerlass des Staatssekretärs Stéphane Beemelmans, "eine moderne Familienpolitik für alle Generationen zu gestalten, die familien- und kinderfreundliche Rahmenbedingungen durch eine familienbewusste Kultur und Infrastruktur sowie familiengerechte Arbeitswelt schafft. [...] Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist deshalb als ein fester Bestandteil einer modernen und nachhaltigen Personalpolitik zu etablieren." Unter dieser Maßgabe möchte auch die Bundeswehr in ihrer künftigen Arbeitswelt die Vereinbarkeit von Beruf und Familie verbessern. Dieser Zugewinn ist unerlässlich, damit die Bundeswehr als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen wird und eine Arbeitsumgebung schafft, die den heutigen Bedürfnissen und Erwartungen an einen familienfreundlichen Arbeitgeber entspricht.

 

Familienpflegezeitgesetz am 01. Januar 2012 in Kraft getreten

Die Familienpflegezeit sieht vor, dass Beschäftigte ihre Arbeitszeit auf bis zu 15 Stunden verringern können, wenn sie einen nahen Angehörigen pflegen. Möglich ist das über einen Zeitraum von höchstens zwei Jahren.

Um die Einkommenseinbußen, die durch die Reduzierung der Arbeitszeit entstehen, abzufedern, erhalten sie eine Lohnaufstockung. Wer zum Beispiel von einer Vollzeit auf eine Halbzeitstelle reduziert, erhält 75% seines letzten Bruttoeinkommens.

Nach der Pflegephase wird die Arbeit wieder im vollen Umfang aufgenommen. Die Beschäftigten bekommen aber weiterhin nur ihr abgesenktes Gehalt, so lange, bis der Gehaltsvorschuss des Arbeitgebers "abgearbeitet" ist.

 

Pflege bedeutet Zuwendung

Die neue Pflegezeit

Seit dem 1. Juli 2008 haben Berufstätige die Chance, die Pflege für ihre Angehörigen zu organisieren und für eine bestimmte Zeit selbst zu übernehmen. Mit der Pflegereform wird ihnen dafür Zeit als sogenannte Pflegezeit gegeben.

 

Elterngeld für bayerische Väter besonders attraktiv

Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) nehmen Väter in bayerischen Kreisen besonders oft Elterngeld in Anspruch: In den Monaten Januar bis Dezember 2007 lag der Anteil der Männer in 83 bayerischen Kreisen über dem bundesweiten Durchschnitt von 10,5%, in der Stadt Würzburg etwa bei 16,4%. Die höchsten Männeranteile an den bewilligten Elterngeldanträgen gab es in den baden-württembergischen Universitätsstädten Freiburg im Breisgau (17,8%) und Heidelberg (16,9%).

Die entsprechenden Ergebnisse zu allen 439 Kreisen in Deutschland der Elterngeldstatistik 2007 sowie die entsprechende Kreiskarte finden Sie als Download rechter Hand oder im Publikationsservice von Destatis.

 

Karrieremuster von Frauen an Universitäten

Erschwernisse durch strukturelle und sexuelle Diskriminierung

Die Frauenbeauftragte der Ludwig-Maximilians-Universität hat eine Studie zu Karrieremustern vor allem vor dem Hindergrund von Erfahrungen mit sexueller Belästigung. Den Analysebricht finden Sie unter karrieremuster.

 

European Platform of Women Scientists (EPWS)

Die European Platform of Women Scientists (EPWS) für wissenschaftspolitisch engagierte Frauen wurde im März 2006 auf Initiative des Bonner Kompetenzzentrums Frauen in Wissenschaft und Forschung (CEWS) gegründet. Das CEWS leitet das von der Europäischen Union für zwei Jahre geförderte Projekt.

Informationen dazu finden Sie unter www.epws.org.

 

Europäisches Institut für Gleichstellungsfragen

Das Europäische Parlament hat im Dezember 2006 der Einrichtung eines Europäischen Instituts für Gleichstellungsfragen zugestimmt, um künftig die Gleichstellung der Geschlechter besser und gezielter zu fördern. Das Institut mit Sitz in der litauischen Haupstadt Vilnius soll seine Arbeit voraussichtlich Mitte 2007 aufnehmen.

 

Offensive für Chancengleichheit

Wissenschaftsorganisationen machen sich stark für Wissenschaftlerinnen

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft, die Fraunhofer Gesellschaft, die Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren, die Hochschulrektorenkonferenz, die Max-Planck-Gesellschaft, die Leibniz-Gemeinschaft und der Wissenschaftsrat haben sich am 29. November 2006 darauf verständigt, in den nächsten fünf Jahren den Frauenanteil an Spitzenpositionen in der Wissenschaft deutlich anzuheben. Die Präsidentin und die Präsidenten der Wissenschaftsorganisationen unterzeichneten ein Dokument, das Maßnahmen und Instrumente zur Erreichung dieses Zieles festhält. Eine Evaluation soll den Gleichstellungsfortschritt zu gegebener Zeit entsprechend prüfen.

Mehr unter www.wissenschaftsrat.de.

 

Neues Gesetz zur Gleichbehandlung

Am 18. August 2006 ist das Allgemeine Gleichbehandlungssetz (AGG) in Kraft getreten. Gleichzeitig ist das Beschäftigtenschutzgesetz vom 24. Juni 1994 außer Kraft gesetzt. Das Gesetz regelt umfänglich den Schutz vor Diskriminierung.

 

Neuerscheinung

Chancengleichheit in Wissenschaft und Forschung. Sechzehnte Fortschreibung des Datenmaterials (2010/2011) zu Frauen in Hochschulen und außerhochschulischen Forschungseinrichtungen (= Materialien der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz GWK Heft 29), hrsg. v. der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) <Bonn 2012>.

 

Dr. habil. Kinderlos

Erstmalig belegt eine Studie der Universität Dortmund die Kinderfeindlichkeit an deutschen Hochschulen (in: Die Zeit vom 6. April 2006, Wissen, S. 43, Teil I).

Artikel und Studie finden Sie unter
http://www.zeit.de/2006/15/B-Akademiker.xml
 

Studie der Konrad-Adenauer-Stiftung belegt: Familienfreundlichkeit ist Standortvorteil

Städte, Gemeinden und Bundesländer setzen auf den Standortfaktor Familienfreundlichkeit. Das ergibt eine aktuelle Studie der Konrad-Adenauer-Stiftung.

Die Daten des Familienreports 2005 zeigen zum einen wichtige Trends zur Familiensituation in Deutschland. Zum anderen werden Best-Practice-Modelle vorgestellt. Schwerpunkt der Studie ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

 

Bundesweite Interessenvertretung für Wissenschaft und Familie

In Göttingen ist die bundesweite Interessenvertretung Wissenschaft und Familie (IwiFa) gegründet worden. Der gemeinnützige Verein ist ein Zusammenschluss von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die als Eltern Familie und Beruf miteinander verbinden wollen. Weitere Informationen unter www.iwifa.org.

 

Tübinger Initiative Familienfreundliches HRG

www.familienfreundliches-hrg.uni-tuebingen.de
www.zeit.de/2005/12/B-Kinder_und_Uni

Download > Öffentliche Sozialleistungen Statistik zum Elterngeld

Download > Grundsatzerlass Familie und Beruf