gleichstellung plus

 

 

 

 

Geschlechterrollen und Geschlechterverhältnisse spielen eine wichtige Rolle bei der Erfahrung und Konstruktion sozialer Wirklichkeit. Wie und in welchem Ausmaß sich Unterschiede zwischen den Geschlechtern etwa angesichts neuer Technik- und Kulturräume ausmachen lassen, ist eine offene Frage.

Das Studienprogramm gleichstellung plus stellt im Rahmen von studium plus verschiedene Module zur Verfügung, traditionelle und aktuelle Geschlechterbilder an exklusiven Schauplätzen wie der Kunst, dem Film, dem Theater oder dem Tanz neu zu reflektieren und zu diskutieren. Im Mittelpunkt steht die künstlerische Projektarbeit.

 

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Studienangebote für das FT 2014

 

Gender Trouble. Auf Spurensuche im neuen Lenbachhaus

mit dem Kunsthistoriker und Kurator für zeitgenössische Kunst der Pasinger Fabrik Kultur- und Bürgerzentrum der Landeshauptstadt München, Stefan-Maria Mittendorf M.A.

Die Veranstaltung versteht das Neue Lenbachhaus als Lernort für die Aneignung heterogener künstlerischer Positionen und das Erfahren von Erkenntnisgewinn. Gemeinsam begeben wir uns intellektuell und emotional auf Spurensuche nach dem gender trouble, der in den Kunstwerken artikuliert wird. Als Werkzeug der Spurensuche dient uns die Schrift Das Unbehagen der Geschlechter der amerikanischen Philosophin Judith Butler von 1991. Butlers Text diskutiert die Herausforderungen, die sich aus der Zuschreibung und Reproduktion von Geschlechterverhältnissen ergeben. Sie formuliert die provokante These, dass die Geschlechterdifferenz nicht biologisch, sondern performativ zu verstehen ist. Butlers vieldiskutiertes Werk beeinflusste unzählige Debatten der Sozial-, Kultur und Geisteswissenschaften.

Termine

09.04.2014 Auftaktveranstaltung UniBw M 18 Uhr bis 21 Uhr

10.05.2014 Projekttag Lenbachhaus 10 Uhr bis 18 Uhr

14.06.2014 Projekttag Lenbachhaus 10 Uhr bis 18 Uhr

15.06.2014 Abschlussveranstaltung in der Goldenen Bar im Haus der Kunst 10 Uhr bis 13 Uhr

Kosten

Eintritt & Headset 11 Euro pro Tag