ICPlastics
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DNA-Typ-Codierung technischer Kunststoffe
Laufzeit: seit Juli 2011
Das Recycling von Kunststoffabfällen gewinnt aus Energie- und Umweltgründen zunehmend an Bedeutung. Die Wiederverwertung thermoplastischer Materialien durch Aufschmelzen und erneutes Spritzgießen erweist sich erst bei einer sortenreinen Kunststofftrennung als wirtschaftlich attraktiv. Die projektgemäße Lösung besteht darin, die Kunststoffe bei ihrer Erzeugung mit Fluoreszenzfarbstoffen in kleinsten Konzentrationen so zu markieren, dass man sie später nach ihrem "Produktleben" in einer automatisierten Sortieranlage eindeutig erkennen kann. Dabei soll mit einer möglichst kleinen Zahl von Farbstoffmarkern eine Vielzahl von Kunststoffen identifiziert werden können. Dazu müssen geeignete Merkmale der optischen Fluoreszenzstrahlung jedes Farbstoffes gezielt erzeugt und messtechnisch erfasst werden. Durch geeignete Kombination mehrerer Farbstoffmarker soll schließlich ein Merkmalsraum entstehen, durch den jeder Kunststoff mit einer eindeutigen und zuverlässig bestimmbaren "DNA-Typ-Codierung" versehen wird. Im Emissionsbereich von 450 nm bis 1.000 nm besteht schon bei einfacher binärer Codierung die Möglichkeit, bei Verwendung von 10 bis 12 unterschiedlichen Fluoreszenzfarbstoffen ca. 1.000 bis 4.000 Materialien zu codieren.
Gefördert durch: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages
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