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Promotion in der Biosignalverarbeitung

08.04.2009: Heiko Hofer hat seine wissenschaftliche Tätigkeit am Lehrstuhl für Informationsverarbeitung an der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der Universität der Bundeswehr München mit der Promotion erfolgreich beendet.
Promotion in der Biosignalverarbeitung

Die Promotionsausschuss mit Promovend.

Als letzten Teil des Promotionsverfahrens stand Heiko Hofer dem Promotionsausschuss zu seinem Thema „Large-Scale Gradual Change Detection“ Rede und Antwort. Im Bild sind von links nach rechts der Vorsitzende des Promotionsauschusses Prof. Dr.-Ing. Gerhard Bauch, der Promovend und beide Berichterstatter Prof. Dr.rer.nat. Konrad Pilzweger  und Priv.-Doz. Dr.-Ing. Gerhard Staude zu sehen.
Für Heiko Hofer hat sich seine Tätigkeit an der Universität der Bundeswehr gelohnt. Nach dem Studium der Elektrotechnik an der TU Chemnitz arbeitete er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Informationsverarbeitung an der Universität der Bundeswehr München. Er profitierte von der guten Ausstattung und der fachkundigen Betreuung durch Priv.-Doz. Dr.-Ing. Gerhard Staude. Inzwischen arbeitet Heiko Hofer als selbstständiger IT-Berater in Buxtehude bei Hamburg.

Dissertation in der Segmentierung zeitdiskreter Signale

Heiko Hofer hat eine Methode für die computergestützte Analyse von systembeschreibenden Signalen entwickelt. Die Aufgabe der Methode ist das Zerlegen der Signale in Segmente mit konstantem Systemverhalten sein, d.h. die Segmentierung des Signals.

Neben der Biosignalverarbeigung lassen sich Anwendungsgebiete in allen Realwissenschaften finden, darunter ist die Ursachenforschung der Veränderungen im globalen Klima, das Erkennen von Trends im Wirtschaftssystem oder die Beurteilung des Zustands einer Industrieanlage, um die Qualität des Endproduktes zu gewährleisten.

In der Dissertation wird ein spezielles, bisher nicht zufriedenstellend gelöstes, Segmentierungs-Problem angegangen. Es handelt sich um die Segmentierung eines zeitdiskreten Signals dessen Verlauf aus einer Verkettung von Rampensprüngen besteht. Ein Rampensprung ist ein linearer Übergang zwischen zwei konstanten Phasen. Der Rampensprung beinhaltet die in der Literatur oft vorkommenden Profile Sprung und Rampe. Deshalb kann der Algorithmus auch auf alle Probleme angewendet werden, bei denen man sich sonst für eines dieser Profile entscheiden musste.