Studien
Studium
Die Fakultät für Betriebswirtschaft der Universität der Bundeswehr in München bietet einen konsekutiven, anwendungsorientierten Bachelor/Master‐Studiengang Wirtschaft und Journalismus (FH) an. Ein erster berufsqualifizierender Abschluss zum Bachelor of Arts ist in 3 Jahren möglich, in insgesamt 4 Jahren führt der Studiengang zum Master of Arts.
Der interdisziplinäre Bachelor‐Studiengang Wirtschaft und Journalismus verknüpft wirtschaftswissenschaftliche mit journalistischen und kommunikationswissenschaftlichen Inhalten. Die Studierenden lernen, für Unternehmen und Non‐Profit‐Organisationen bedeutsame Sachverhalte mit journalistischen Methoden aufzubereiten und nutzbar zu machen.
Im wirtschaftswissenschaftlichen Teil werden grundlegende Kenntnisse der Betriebs‐ und Volkswirtschaftslehre sowie des Wirtschaftsrechts vermittelt und damit die theoretische und methodische Basis geschaffen, die für das Verständnis, das Management und die Optimierung betriebswirtschaftlich relevanter Prozesse und Strukturen in militärischen und zivilen Anwendungsfeldern erforderlich ist.
Im Rahmen des journalistischen Teils des Bachelor Programms werden u.a. Kompetenzen im Bereich des Print‐ und Online‐Journalismus erworben. Neben praxisorientierten Fächern wie der journalistischen Recherche, dem journalistischem Texten und dem Redaktionsmanagement wird kommunikationswissenschaftliches Basiswissen vermittelt. Die Studierenden lernen Prozesse und Techniken des praktischen TV‐ und Radio‐Journalismus kennen und umzusetzen. Lehrgebiete sind ferner die journalistischen Darstellungsformen, die Medienlehre, das Medienrecht und das Projektmanagement im Medienbereich. Inhalte aus dem Bereich Unternehmenskommunikation betreffen die Öffentlichkeitsarbeit, das Kommunikationsmanagement (Investor, Customer und HR Relations, Corporate Publishing) sowie das Eventmanagement.
Berufsbilder:
Es sollen ökonomisch versierte Kommunikationsmanager ausgebildet werden, die die Medienumwelt von Unternehmen und Non‐Profit‐Organisationen, wie z.B. der Bundeswehr, planen und gestalten. Tätigkeitsfelder sind:
- Journalistische Berufsfelder: (Wirtschafts‐)Journalismus, Community‐ und Contentmanagement, Redaktion, Video‐ und Online‐Journalismus
- Organisatorische Berufsfelder: Eventmanagement, Medien‐ und Informationsdienstleistung, Medienmanagement
- Marketingberufsfelder: Marktforschung, Mediaplanung, Presse‐ und Informationsdienstleistung
Diese Tätigkeiten können sowohl in klassischen Medienunternehmen wie Redaktionen von Zeitungs-und Zeitschriftenverlagen, Internetportalen, Hörfunk‐ und TV‐Anstalten ausgeübt werden als auch in Abteilungen für PR, Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit von Unternehmen der Industrie und des Dienstleistungssektors, in Non‐Profit‐Organisationen wie öffentlichen Verwaltungen, Verbänden, internationalen Organisationen, in der Politik sowie in freien Berufen.
Aufbau des Studiengangs:
Es werden im Bachelorstudiengang insgesamt 170 ECTS in den journalistischen und wirtschaftswissenschaftlichen Modulen angeboten, in denen in Kleingruppen einerseits wirtschafts‐ und kommunikationswissenschaftliches Fachkompetenz andererseits journalistische Methodenkompetenz erworben wird. 8 ECTS entfallen auf das Ergänzungsstudium Studium +, wo die Studierenden wertvolle Schlüsselqualifikationen für das Berufsleben erwerben und Veranstaltungen an der Schnittstelle zu anderen Disziplinen belegen. 22 ECTS entfallen auf Pflichtpraktika, das auch an Institutionen der Bundeswehr absolviert werden kann, und 10 ECTS auf die dreimonatige Bachelor‐Arbeit. Insgesamt werden 210 ECTS erworben. Nachgewiesene Vorqualifikationen aus der Sprachausbildung können ggf. angerechnet werden.
Studienvoraussetzungen:
Wichtige Voraussetzungen sind:
- gute Deutschkenntnisse
- gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift (Literatur vielfach Englisch)
- gute Kenntnisse in Mathematik
Zusätzlich hilfreich, aber nicht notwendig, sind kaufmännisch‐wirtschaftliche Kenntnisse aus Schule oder Berufsausbildung
Fähigkeiten und Neigungen:
Studierende des Studiengangs Wirtschaft und Journalismus sollten überdurchschnittliches Interesse an wirtschaftlichen, sozialen und gesellschaftspolitischen Themen mitbringen und eine ausgeprägte sprachliche Ausdrucksfähigkeit und Sicherheit besitzen, da die angestrebten Tätigkeiten gute schriftliche und mündliche Kommunikationsfähigkeiten erfordern. Die Studierenden sollten Spaß am Sammeln und Aufbereiten von Informationen, am Formulieren von Texten und an der Darstellung und Vermittlung von Inhalten mit verschiedenen Medien haben.



