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Kurzbeschreibung |
Das 19. Jahrhundert ist ein sehr facettenreiches Jahrhundert, sowohl im äußeren Erscheinungsbild, als auch in der Konstruktion seiner hölzernen Tragwerke, welche jedoch oftmals unterschätzt werden. Gegenüber den eisernen Konstruktionen rücken die erhaltenen hölzernen Tragwerke des 19. Jahrhunderts erst jetzt allmählich in den Fokus der Forschung.
Im ersten Jahrhundertdrittel lässt sich eine besondere Experimentierfreude beobachten (Bohlendächer, Adaption italienischer bzw. palladianischer flachgeneigter Pfettendach-Konstruktionen, bogenförmige Träger, zunehmende Verwendung eiserner Verbindungselemente und Zugglieder), daneben aber auch ein zähes Festhalten an tradierten Konstruktionen (liegender Stuhl), auch bei anspruchsvollen und weitgespannten Tragwerken. Begleitet wird diese Zeit durch eine reiche Produktion an Fachliteratur, die bisher bautechnikgeschichtlich kaum ausgewertet worden ist.
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