Differentialthermoanalyse
Differentialthermoanalyse

Physikalisches Prinzip:
Während eine Substanz langsam erwärmt wird, werden deren Gewichts- und Enthalpieänderungen registriert.
Anforderungen an die Proben:
Alle Stoffe, die im Bereich von 20 ... 1600 °C einer chemischen Reaktion unterliegen
Nutzanwendungen:
Quantitative, stöchiometrisch nutzbare Erfassung von Stoffen, die während der Temperaturerhöhung abgehen (z.B.: Kristallwasser) oder sich anlagern (z.B. Sauerstoff) mit Aussage über die Richtung der Enthalpieänderung.
Umkristallisationen und Modifikationsänderungen bei einer bestimmten Temperatur können an den Enthalpieänderungen erkannt werden.
Einschränkungen:
Stoffgemische sind schwer interpretierbar.
Beispiel für einen Messschrieb:




