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Aktuelles

 

 

Aktuelles

GKGM-Workshop: "Kalibrierung Geodätischer Messmittel" - Hochgenaue Messung langer Strecken 

 

 

 

Am 27. und 28. Oktober richtet das Institut für Geodäsie den GKGM-Workshop: "Kalibrierung geodätischer Messmittel" mit dem Schwerpunkt "Hochgenaue Messung langer Strecken" aus.

Angesprochen sind Kolleginnen und Kollegen aus Ingenieurbüros, Industrie, Verwaltung, Forschung und Ausbildung aus dem Bereich Geodäsie und Geoinformation sowie Nachbardisziplinen, die sich über aktuelle Entwicklungen auf dem Gebiet der Prüfung und Kalibrierung geodätischer Messmittel informieren und austauschen möchten. 

 
Nähere Informationen zu dem Workshop finden Sie auf unseren Internetseiten:
 
 
Heft 85 der Schriftenreihe des Institutes für Geodäsie 

 

 

 

Das Institut gibt die Veröffentlichung des Heftes 85 der Schriftenreihe bekannt.
Der Titel lautet: Chronik der Erschließung des Karakorum - Teil II – Central Karakorum I
Das Heft ist als PDF Download auf dem Dokumentenserver der UniBW erhältlich:

Heft 85 - Chronik der Erschließung des Karakorum

Kartenmaterial zum Heft 85 (ZIP-Archiv mit drei Karten)

 

Geodätisches Labor präsentiert den "RACER" am Tag der offenen Tür

Gleismesswagen

 

 

Am 26. Juni 2010 fand der Tag der offenen Tür an der Universität der Bundeswehr München statt. Die Besucher tauchen in diesem Jahr auf dem Campus in die "Welt der Wissenschaft und Technik" ein.
Wissenschaftler der unterschiedlichsten
Fachrichtungen öffneten ihre Labore
präsentierten ihre Projekte und erklärten
ihre Forschung Das Geodätische Labor
ermöglichte es dem Besucher das
autonome und kinematische Gleismess-
system "RACER" (http://www.unibw.de/IfG
/Geolab/Forschung/Projekte/RACER
)
einmal hautnah im Einsatz zu erleben.
Sicherheit, Fahrkomfort und verschleiß-
armer Betrieb sind unverzichtbare
Anforderungen für Hochgeschwindigkeits-
trassen der Bahn. Die Zustandsparameter
des Gleises werden mit dem am Labor
entwickelten System auf den 1/10 mm
genau erfasst und online mit den Soll-
vorgaben verglichen. Auf diese Weise
können bereits vor Ort Abweichungen
aufgedeckt werden. Weitere Informationen
zum Tag der offenen Tür findet man unter:
http://www.unibw.de/welt-der-wissenschaft/
front-page
.

 

Neues Video von Dr. Hesse und Partner zur automatischen Auswertung von Laserscans

SD400

 

Das Ingenieurbüro Dr. Hesse und Partner (http://www.dhpi.com) aus Hamburg hat ein neues eindrucksvolles Video herausgebracht, das die möglichen Produkte einer Laserscanner-Messung durch Digitalisierung und Visualisierung der Punktewolke anschaulich darstellt. Dr. Hesse und Partner arbeitet auf dem Themengebiet des Laserscannings eng mit dem Institut für Geodäsie zusammen. Das komplette Video kann unter http://www.youtube.com/.angeschaut werden.

 

 

Institut für Geodäsie gewinnt „Best Poster Award“ auf internationaler Tagung

BPA400

 

Im Rahmen des diesjährigen 16. internationalen Ingenieurvermessungskurses hat das Institut für Geodäsie in Zusammenarbeit mit dem Institut für Konstruktiven Ingenieurbau den Best Poster Award gewonnen. Der Beitrag „Anwendung des TLS zur Untersuchung des Last-Verformungsverhaltens von Flächen-tragwerken aus Stahlbeton“ von Daguang HAN, Otto HEUNECKE, Manfred KEUSER, Wolfgang LIEBL, Ingo NEUMANN und Kay NICHELMANN überzeugte durch die hochgenaue 3D-Erfassung und gleichzeitige Möglichkeit der automatischen Risserkennung an Flächentragwerken. Darüber hinaus war das Institut mit einem Beitrag zur „Simultanen Endkontrolle der Gleisgeometrie und 3D-Bestandserfassung im Tunnelbau" mit dem automatisierten Gleismesswagen RACER (Ingo NEUMANN, Wolfgang LIEBL und Hans HEISTER) an der Tagung beteiligt. Einzelheiten zu der Tagung findet man unter  http://www.iv2010.bv.tum.de/index.htm.

Tagesexkursion „Ingenieurgeodäsie“ zum Tunnel Ettendorf (Ortsumgehung Traunstein)

Ettendorf

Nach einer anfänglichen Einführungsveranstaltung bestand die Möglichkeit, die Bau- und Vermessungsarbeiten in den Teilabschnitten vor Ort zu besichtigen. Aufgrund der geringen Überdeckung sind besonders im Bereich der Bahnlinie München - Salzburg umfangreiche geodätische Überwachungsmaßnahmem notwendig. Diese werden von einem örtlichen Vermessungsbüro durchgeführt und konnten während des Exkursionsprogrammes im Detail diskutiert und angeschaut werden. Das Tagesprogramm und die Führung wurden von Herrn Danzl vom Staatlichen Bauamt in Traunstein organisiert und durchgeführt. Im Namen aller Studenten / Mitarbeiter noch einmal ganz herzlichen Dank an Ihn und an alle, die vor Ort noch mitgewirkt haben!

 

Am 19.01.2010 wurde die Tagesexkursion „Ingenieurgeodäsie“ zum Tunnel Ettendorf (Ortsumgehung Traunstein) durchgeführt. Im Zuge des Ausbaus der B304 ist eine Ortsumgehung im Nordosten von Traunstein mit einer Länge von 4,5 km geplant und tlw. im Bau. Der 725 m lange Ettendorfer Tunnel ist die schwierigste und teuerste Einzelmaßnahme dieser Umfahrung. Zwischen dem Südportal und der Hochkreuzstraße in Hallabruck wird der Tunnel auf rd. 130 m in bergmännischer Bauweise aufgefahren. Daran schließt sich bis zum Veitsgraben ein rd. 220 m langer Bereich an, der in halboffener bzw. offener Bauweise errichtet wird. Nach Unterquerung der Gartenstraße wird die Bahnlinie München - Salzburg unterfahren. Da dort die Überdeckung zwischen Tunnel und Gleisbett nur 3 m beträgt, muss in diesem Bereich ein Rohrschirm als zusätzliche Sicherungsmaßnahme erstellt werden. Zudem wurde der Gleisrost der Bahnlinie verstärkt, um etwaige Setzungen zu minimieren. Nach Unterquerung der Bahnlinie wird der rd. 360 m lange Abschnitt bis zum nördlichen Tunnelportal wieder bergmännisch aufgefahren. Diese und weitere Informationen findet man unter http://www.tunnel-ettendorf.de/Tunnel.html.

 

 

 

 

 

„Mit Sicherheit…“ Institut für Geodäsie auf der Jahresausstellung der Bibliothek
Jahresausstellung Unter dem Leitbild „Sicherheit in Technik und Gesellschaft“ steht die diesjährige Jahresausstel-lung (bis zum 15. Januar 2010) der Universitäts-bibliothek der Universität der Bundeswehr München.
Die Veranstaltung gliedert sich in das Wissenschaftsjahr 2009 ein, das unter dem Motto
Forschungsexpedition Deutschland zeigt, welche Rolle Wissenschaft und Forschung für die
Menschen in Deutschland spielen. Rasche technologische Entwicklungen sowie politische und
umweltbedingte Ereignisse haben das Sicherheitsempfinden der Menschen gewandelt.
Gleichzeitig haben sich daraus erhöhte Anforderungen an Sicherheit ergeben. Zahlreiche
Forschungsfelder der Universität setzen sich mit dieser Thematik auseinander.
Die Ausstellung stellt eine Auswahl dieser Projekte vor. Das Institut für Geodäsie ist mit dem Beitrag
„Mobile Immobilien?! Überwachung und Beweissicherung von Bauwerken und natürlichen Objekten“
an der Ausstellung beteiligt und zeigt einen Einblick in die aktuellen Forschungsthemen am Institut.
Weitere Informationen zu der Ausstellung erhalten Sie unter
http://www.unibw.de/unibib/nachrichten/eroeffnung-der-jahresausstellung-der-bibliothek
Das Institut für Geodäsie führt die Weitenbestimmung bei der Weltmeisterschaft im Militärischen Fünfkampf 2009 durch.
http://www.unibw.de/IfG/Geolab/cism.jpg An fünf Tagen kämpften die Sportsoldaten aus 29 Nationen in den Disziplinen Schießen, Hindernislauf, Hindernisschwimmen, Werfen und Geländelauf um Medaillen bei der Weltmeisterschaft im militärischen Fünfkampf. Die Wettbewerbe fanden auf dem Gelände oder in der näheren Umgebung der Universität der Bundeswehr in München statt. Das Institut für Geodäsie führte die Weitenbestimmung bei der Disziplin Werfen durch (linkes Bild). An insgesamt 5 Wurfständen waren Weitenmessungen für insgesamt ca. 200 Athletinnen und Athleten durchzuführen. Nähere Informationen zur Weltmeisterschaft im militärischen Fünfkampf findet man unter: http://www.military-pentathlon.de/ .
Studenten vermessen während ihrer Hauptvermessungsübung den Schatzberg und den Burgberg in Diessen mit moderner Lasertechnik und GPS
Das Studienprojekt soll die frühe Diessener Heimatgeschichte erhellen. Es verspricht Aufschluss über die Größe und Anordnung der frühmittelalterlichen Burganlagen. Ziel ist es die frühmittel-alterlichen Herren- und Herrschersitze auf den zwei „Kultbergen“ mit modernster Lasertechnik zu lokalisieren. Während des Projektes werden konventionelle Verfahren im Vergleich mit Laser-scanningverfahren, sowohl aus der Luft als auch terrestrisch, angewendet. Insgesamt sind 28 studierende Offizierinnen und Offiziere unterwegs, die den Lehrstoff aus dem Studiengang Geodäsie und Geoinformation praktisch umsetzen. Dafür sind sie mit modernsten Geräten ausgerüstet. So kommen elektronische Tachymeter und GPS-Messtechnik in Kombination mit dem SAPOS Dienst der Bayerischen Vermessungsverwaltung zum Einsatz. Ausführlichere Informationen sind zu finden unter:http://diessen.de/news.html
Besuch der Fa. Steinbichler im Geodätischen Labor
Steinbichler Am 18. Juni 2009 war die Firma Steinbichler Optotechnik GmbH zu Besuch am Institut für Geodäsie. Die Firma Steinbichler ist ein weltweit führender Anbieter von optischer Mess- und Sensortechnik. Deren Systeme bieten innovative und effektive Lösungen in unterschiedlichsten Anwendungsbereichen, wie z. B. in der industriellen Messtechnik und im Automobilbau.
Bei dem Treffen ging es vor allem um die Vorstellung der Einrichtungen des Geodätischen Labors und der Projektarbeiten des Institutes. Im Speziellen wurden die hochgenauen Kalibriereinrichtungen des Prüflabors für die Messgrößen Länge und Winkel demonstriert. Des Weiteren wurde über gemeinsame Interessengebiete in der industriellen Messtechnik sowie in der Straßen- und Gleisvermessung diskutiert.

 

Das Institut für Geodäsie stellt auf dem internationalem Hotine-Marussi-Symposium neue Ansätze zur Behandlung von Beobachtungsunsicherheiten und Konsequenzen in Entscheidungsprozessen vor

 

Marussi Das Hotine-Marussi Symposium gehört zu den bedeutenden internationalen Tagungen im Bereich der (geodätischen) Datenanalyse. Aktuelle Schwerpunktthemen sind die Parameterschätzung und Filterung, Sensornetzwerke, Satellitenmissionen sowie die (zeitliche) Modellierung des Erdschwerefeldes.
Der Beitrag des Institutes für Geodäsie behandelt den Entscheidungsprozess im Rahmen von Hypothesentests, wenn die Beobachtungen sowohl mit zufälligen als auch systematischen Abweichungen verfälscht sind. Damit wird ein wesentlicher Beitrag für die Beurteilung von Ergebnissen geleistet. Von besonderem Interesse sind die Ansätze bei kinematischen Multisensorsystemen (z. B. Mobile Mapping Systemen), wenn der Beobachtungsrahmen nicht variiert werden kann.
Erste Testmessungen für ein neues Projekt zur innovativen Erfassung von Bohrspülwerken mit terrestrischem Laserscanning (TLS) durchgeführt
Bohrspuel Bohrspülwerke entstehen bei der Gewinnung von Salz mit dem „Nassen Verfahren“, bei dem mit Süßwasser das Salz aus dem Berg heraus gelöst wird. Die Bohrspülwerke sind durch den Betreiber, gemäß den gesetzlichen Vorschriften, periodisch vermessungstechnisch zu dokumentieren. Die SÜDSALZ GmbH Salzbergwerk Berchtesgaden sucht daher nach einem Verfahren zur Vermessung und Dokumentation der Bohrspülwerke, welches wirtschaftlicher ist und einen automatischen Datenfluss von der Aufnahme bis zu den Ergebnissen ermöglicht. Des Weiteren soll eine detailliertere Erfassung der Bohrspülwerke im Vergleich zu der bisherigen Orthogonalaufnahme ermöglicht werden. Als Grundlage zur Erfüllung der Anforderungen wird das TLS gesehen. Die flächenhafte Erfassung der Bohrspülwerke soll  es ermöglichen, die benötigten Informationen mit hoher Effizienz und Detailgenauigkeit aus der Punktwolke zu extrahieren (vgl. Bild links).