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Geo-Sensornetze

Geo-Sensornetze in der Ingenieurvermessung

Der Grundgedanke von Geosensornetzen ist, dass eine Menge von Sensoren, von denen jeder kommunikationsfähig ist, durch ihr kooperatives Zusammenspiel es erlauben, bestimmte geographische Bereiche hinsichtlich der mit den Sensoren erfassten Parameter bzw. daraus abgeleiteter Informationen bewerten zu können und diese Informationen als Dienstleistung gegebenenfalls weiteren Nutzern für ihre Zwecke zur Verfügung zu stellen. Diese zunächst recht allgemeine und abstrakte Definition hat den großen Vorteil der Universalität und der damit möglichen Abdeckung eines sehr breiten Anwendungs­bereiches. Die Vielzahl dieser Anwendungsbereiche mit ihren ganz individuellen Spezifikationen der Sensoren und deren Kommunikations­möglichkeiten, Schnittstellen und Protokollen, die anfallenden Datenmengen, das all­gemeine Datenhandling usw. machen es schwierig, die grund­legenden Prinzipien und Gemeinsamkeiten von Sensor­netzen zu erkennen. Ist aber der grundlegende, sich wiederkehrende Aufbau – die Theorie – erkannt, wird ersichtlich, dass viele in der Praxis der Geodäsie und Geo­information bekannte Messsysteme und Dienste sich in geradezu faszinierender Art und Weise in die sich gegenwärtig herausbildende Theorie der Geosensornetze ein­fügen lassen.

 

 

 

 

 

 

Veröffentlichungen und Vorträge:

HEUNECKE, O. (2008): Geosensornetze in der Ingenieurvermessung. Forum, Zeit­schrift des Bundes der Öffentlich bestellten Vermessungsingenieure e. V., Heft 2, 34. Jahrgang, 2008, S. 357-364, ISSN 0342-6165 (nachgefragter Beitrag)

 

HEUNECKE, O. (2008a): Entwicklung und Erprobung eines Geo-Sensornetzes zur Überwachung von Rutschhängen. Geodätisches Kolloquium, TU Braunschweig, Winter­­semester 2007/2008, 7. Februar 2008